HOMOSEXUELLE MODEDESIGNER VERANTWORTLICH FÜR MAGERSUCHT?
Posted: November 10th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: Anja Gockel, Jean Paul Gaultier, Karl Lagerfeld, Marc Jacobs, Models | 4 Comments »

photocredit: FLICKR / beyrouth
In einem Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” gibt die in Mainz ansässige aber international durchaus erfolgreiche Modedesignerin Anja Gockel lesenswerte Einsichten in die Modebranche und beantwortet die Frage nach der hohen Zahl der immer noch existenten Magermodels, mit der Homosexualität einflussreicher Designer wie Karl Lagerfeld, Marc Jacobs oder Jean Paul Gaultier.
Laut Gockel sei das Idealbild eines homosexuellen Mannes, eine knabenhafte Figur, während das körperliche Idealbild lesbischer Frauen, wie bspw. Modedesignerin Jil Sander, eine androgyne Figur darstelle. Dieses subjektive Schönheitsideal, übertragen die Designer schließlich auf ihre Models, an denen sich wiederum 14-jährige Mädchen orientieren, so Gockel weiter. Hierin liege eine große Gefahr, die Magersucht fördere.
In der Tat gilt für Frauen Kleidergröße 34-36 als unabdingbare Voraussetzung um auf internationalem Parkett modeln zu können. Mädchen, die bei einer Mindestgröße von 1,75 Meter mehr als 55 Kilo wiegen haben keine Chance für Dolce&Gabbana, Chanel und Co. über den Laufsteg zu stöckeln. Übersetzt heißt das, so wenig Hüfte wie möglich und Brüste so groß wie zwei geballte Mäusefäustchen!
Ebenfalls richtig ist, dass fast alle maßgeblichen Designer schwul sind und großen Einfluss auf das jeweils aktuelle Schönheitsideal innerhalb einer Gesellschaft ausüben. Nicht richtig ist jedoch, dass klapperdürre Frauen den optischen Idealvorstellungen homosexueller Männer per se entsprechen. Schließlich ist nicht jeder schwule Mann Modedesigner von Beruf!
Die Aussage, dass lesbische Frauen bevorzugt auf die androgyne Variante ihrer Geschlechtsgenossinnen abfahren sollen, würde mit Sicherheit keiner empirischen Untersuchung standhalten. Ganz ohne wissenschaftliche Studie ist davon auszugehen, dass nicht jede Lesbe auf Jodie Foster steht. Insofern ist das ideale Körperbild homosexueller Männer und Frauen außerhalb der Modebranche wohl wesentlich vielseitiger als die Verallgemeinerung Gockels uns da glauben machen will. Oder etwa nicht?

Das ist (mit Verlaub) einfach kompletter Quark und kann auch getrost im Mülleimer verschwinden.
Wie Models aussehen müssen bestimmt bestimmt mit Sicherheit nicht die Sexualität der Designer, ob schwul oder lesbisch.
Das wenige Gewicht der Models wird doch von der gesamten Fashionindustrie mitgetragen.
Darüber hinaus handelt es sich meiner Meinung nach auch bei de Aussehen der Mädchen um Trendbewegungen, die sich dann im Zenit auch wieder konträr verhalten. Das bedeutet die Leute haben die dünnen Modelle so langsam satt und freuen sich auch wieder über üppigere Frauen, wie z.B Lara Stone.
So ist es doch immer. Alles ändert sich. Alles!
Frau Gockel hat nicht selten bewiesen wie absolut beschränkt ihr Intellekt ist und kann auch somit einfach dort gelassen werden, wo sie hingehört.
In die Provinz!
Es ist nicht auszuhalten wie weit das Problem mit der eigenen Figur und der Versuch sich überall ins Gespräch zu bringen manche Frauen treibt…
Anja Gockel als Vorbild ist nicht nur intellektuell sondern auch optisch ‘untragbar’ und provinziell (schön formuliert Leila!).
Man kann übrigens bei 1,75m sogar 50kg wiegen, alles essen, weder schwul noch lesbisch, deutlich älter als 14 und weitaus attraktiver als Anja Gockel sein.
Anja…halt Dich einfach mal zurück!
Who the fuck is Anja?
Is she mad? Who wants to have fat protos for fashion.
Anja…you’d prefer to watch what you’re eatin (and speakin).
[...] diesen Zweck den richtigen Modedesigner zu finden, ist eine besondere [...]