CALVIN KLEINs neuer Boyfriend ist also ein (Ex-)Pornodarsteller…

Posted: September 6th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Calvin Klein's Obesession: Nick Gruber

Calvin Klein's Obesession: Nick Gruber

Ein Auge für knackige Jungs hatte er schon immer: Jahrzehntelang ließ Calvin Klein, seine Parfums und Unterhosen ausschließlich von Männern mit ausgeprägtem Sixpack, markanten Gesichtszügen und vollen Lippen bewerben, deren Botschaft vor allem eines verkündete: Sex!

“Nichts kommt zwischen mich und meine Calvins” lautet daher auch des Unternehmens berühmtester Werbeslogan aus den 1970er Jahren. Die  von Starfotograf Bruce Weber etablierte Homoerotik in Calvin Kleins Anzeigenkampagnen war vor allem für Schwule unübersehbar. Weibliche Models erfüllten hier oftmals  nur eine Alibi-Funktion um die prüden Gemüter konservativer Amis möglichst ruhig zu halten.

Auch Calvin Kleins Ex-Frau, Kelly Rector, mit der er von 1986 bis 2006 verheiratet war verbrachte während ihrer Ehe auffallend mehr Zeit mit ihrer Pferdezucht auf Long Island als an der Seite ihres Mannes.

Doch vorbei die Zeiten in denen sich Calvin Klein den Konventionen fügen musste um das Image seines Milliarden-Dollar Imperiums sauber zu halten. Calvin Klein hat nichts mehr mit der von ihm im Jahre 1968 gegründeten Firma zu tun. Der Modemacher hat seine Firmenanteile 2002 für 430 Millionen US-Dollar an die Unternehmensgruppe Phillips-van-Heusen verkauft und ist seitdem raus.

Raus aus der Mode aber nicht aus den Schlagzeilen. Denn aktuell sorgt die Vergangenheit seiner Dauer-Begleitung, Nick Gruber, sowohl in der New Yorker Klatschpresse als auch in den vornehmen Dünen von Southampton für Aufregung. So hat  der 20-jährige, auch bekannt unter den Künstlernamen Nick London und Aaron Skyway eine Zeit lang als professioneller Porno-Darsteller gearbeitet und es bereits in zahlreichen Video-Produktionen sowohl mit Frauen als auch mit Männern ordentlich krachen lassen.

Laut Grubers Facebook-Profil stammt der Sunnyboy aus Florida, studiert gegenwärtig in San Franciso und verdiene sich sein Geld mit Modeljobs. Doch diese Angaben werden von einigen  amerikanischen Medien bezweifelt. An vielen Stellen liest man, Grubers Biographie sei fake, wie auch sein Äußeres. Erst nachdem er sich seine Nase verkleinern und neue Zähne habe einsetzen lassen, modele er ein wenig nebenher.  Der Kommentar einer Leserin der Online-Ausgabe des amerikanischen Schwulenmagazins Advocate, die aus Grubers Umfeld zu stammen scheint, wirft  ein  nur wenig schmeichelhaftes Licht auf dessen sozialen wie auch geistigen Background.

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Die Tatsache, dass Calvin Klein sich vergangenen Sommer mehrmals öffentlich mit seinem Beau zeigte, nährt das Gerücht die beiden seien ein Paar. Das Online-Journal “The Huffington Post”, der Internet-Dienst “Gawker” und die Tageszeitung New York Post vermeldeten bereits eine feste Beziehung. Leser einer amerikanischen Gay-Site, kommentierten das Sommermärchen mit dem Verdacht Nick Gruber, diene Klein lediglich als Callboy.

Ein offizielles Statement seitens Calvin Klein zur Verbindung der Beiden gab es allerdings noch nicht.

Im Internet fragt man sich aktuell nach den Beweggründen junger Typen, mit Männern die ihre Großväter sein könnten, ins Bett zu steigen und diskutiert dabei auch über die Frage nach der Würde der einstigen New Yorker Modeikone Calvin Klein.

Viele sehen in der Tatsache, dass Modeschaffende, die ihr Leben lang auf kultiviert machen, und in unzähligen Talkshows und Interviews ihren Anspruch an Intellekt und Schöngeistigkeit betonen, am Ende ihrer Kariere – wo sie Niemandes Erwartungshaltung mehr entsprechen müssen – Strichjungen, Callboys oder eben Porno-Darsteller in ihre Villen einziehen lassen, eine gewisse Fom der Heuchelei.

Nick Gruber als Aaron Skyline, vor seiner Beauty-OP
Nick Gruber als Aaron Skyline, vor seiner Beauty-OP

Während also einige Medien Nick Gruber bereits jetzt schon zu einem der reichsten Rentner der amerikanischen Ostküste beglückwünschen, schütteln Long Islands biedere Kaschmir-Elsen in ihren Strandhütten ihren sorgsam frisierten Kopf und  wundern sich, was sich der 67-jährige Mr. Klein und das Jüngelchen aus Idaho eigentlich zu sagen haben? Doch darum geht es eben nicht. Worum dann? Die Antwort scheint mit einem Blick auf Grubers Body und “Filmographie” zwar naheliegend, doch die wohl originellste Einschatzung  zu Calvin Kleins neuester Obsession lieferte ein Kommentarschreiber des  Online-Magazins,  “Gay.com”. Nach dessen Meinung habe “Calvin Klein das Rauchen aufgegeben und nun eine appetitliche Alternative zum Glimmstengel gefunden“.



YVES SAINT LAURENT BY BRUCE WEBER

Posted: Januar 25th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

Stefano Pilati bat Starfortograf Bruce Weber einen Kurzfilm für die aktuelle Herrenkollektion von YSL zu drehen. Herausgekommen ist “Ain’t Nothing Like The Real Thing”, eine ästhetisch ansprechende Filmcollage, die den Spritit der 50er Jahre auf authentische  Weise verkörpert.  Uverkennbar ist dabei die Handschrift Bruce Webers: subtile Homoerotik und “boy-next-door”-Attitüde mit den den hübschesten Jungs, die der Modelmarkt derzeit zu bieten hat. Wer achtet da noch auf die Klamotten?


BRUCE WEBER ONLINE AUSSTELLUNG UND FILMPREMIERE VIA INTERNET

Posted: August 12th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , | No Comments »

Bruce Weber "Being Boring"
Bruce Weber “Being Boring”

Die Online Plattform “sundance-channel” des amerikanischen Sundance Filmfestivals zeigt aktuell eine Online-Ausstellung des Modefotografen Bruce Weber, der die “Boy next Door-Ästhetik” zu seinem Markenzeichen von unvergleichlich hohem Wiedererkennungswert gemacht hat.

Der Sex-Appeal der Jungs und Männer seiner schwarz-weiss Aufnahmen liegt in deren Unbefangenheit. Der Umgang mit Nacktheit wirkt in Bruce Webers Arbeiten im Gegensatz zur üblichen Modefotografie ungekünstelt. Bruce Weber hat auch eine Reihe von Kurzfilmen und Videoclips gedreht, darunter auch das Video zum Pet Shop Boys Hit “Beeing Boring” welches auf sundance-channel.com in voller Länge zu sehen ist.

Der 63-jährige, in New York lebende, Modefotograf zählt zu den großen Namen der Branche. Weber hat 25 Fotobücher veröffentlicht und wurde für den Kurzfilm LETS GET LOST mit einer Oscar Nominierung bedacht. Die von ihm fotografierten College-Boys für die Modemarke Ambercrombie&Fitch, sowie die von ihm in Szene gesetzten Muskeltypen für diverse Calvin Klein und Versace Kampagnen des in Pennsylvania geborenen Lichtbildners genießen vor allem in der Gay Community Kultstatus.

Sein neuester Kurzfilm “PARIS IS LIKE PARIS TO ME”, feiert am 20.August seine Weltpremiere und das nicht etwa im Rahmen einen nur den VIPs vorbehaltenen Events sondern online auf www.sundancechannel.com.


Model-Nostalgie: MALE MODELS OF THE 80s!

Posted: August 3rd, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA | Tags: , , , , | No Comments »

Es gab eine Zeit, in der auch männliche Models, wie Superstars gefeiert wurden, zumindest innerhalb der Modebranche. Das war Ende der 1980er Jahre. Der Hype um die muskulösen Beaus, dauerte  bis 1998 und brachte Namen wie Markus Schenkenberg, Joel West, Mark Vanderloo, Byron, Antonio Sabato Jr., Aex Lundquist und Tyson Beckford  hervor. Auch Madonnas Affinität für Männermodels ist nicht neu: bereits vor Jesus Luz, turtelte sie, 1986,  mit dem damals 24 Jahre jungen  Levis-Model Nick Kamen, und führte in den frühen 90er Jahren eine on-and-off Beziehung mit Supermodel Tony Ward. Fast alle der männlichen Top-Namen eint, dass sie für das Label Calvin Klein, mit nichts oder nur einem Slip bekleidet vor der Linse des amerikanischen Modefotografen Bruce Weber posierten, der mit seiner “hedonistischen” Bildsprache,  ein neues männliches Schönheitsideal initiierte.