Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, Berlin, Catwalk, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Herbst/Winter 2011/2012, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Michael Michalsky, Michalsky, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Outfits, Pat Cleveland, Tempodrom | No Comments »
Den Laufsteg bildete diesmal kein langer Streifen sondern ein großes weißes Rechteck über dem eine riesige Leinwand auch den Zuschauern auf den hinteren Rängen des Tempodroms Blicke auf Michalskys neue Herbst/Winter Kollektion im Detail ermöglichte.

Michalsky Fashion Show im Berliner Tempodrom - Foto: HYPE MAGAZINE
Des Designers bevorzugte Farben für den Winter sind Schwarz, Weiß, Camel, Anthazit und Fuchsia. Pat Cleveland, Modelikone der 70ies, präsentierte ein bodenlanges weisses Kleid, großzügig besetzt mit Glitzersteinchen deren Funkeln im Scheinwerferlicht dem Publikum einen spontanen Applaus entlocken konnte. Lediglich die grauen Wildlederboots dazu wirkten ein wenig derbe.
Mit Ausnahme eines anthrazitfarbigen Glitzeranzuges sieht Michael Michalsky Männer im nächsten Winter lieber sportlich als formell gekleidet. Hi-Top Sneakers, kurze Jacken, Kapuzenpullis mit Reißverschluss, Baggy-Pants aus Flanell und ein subtiles Camouflage-Muster lassen Jungs wie Jungs ausschauen, und das ist auch gut so. Elegant hingegen offenbart sich Michalskys Frauenbild: Abendkleider mit Stufenvolants, schwingende Mäntel, ultralange Lederhandschuhe, Glitzerfransen und ein sexy Korsagenkleid aus gestepptem Leder waren auf den Punkt und verzichteten auf dekorativen Firlefanz.

Michalsky Fall/Winter 2011/2012 - Foto: MICHALSKY
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Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, Berlin, Boss, Catwalk, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Herbst/Winter 2011/2012, Hugo, Hugo Boss, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Neute Nationalgalerie, Outfits, Promis, Tilda Swinton, Zelt | No Comments »

HUGO F/W 2011 - photo: ©Michael Tinnefeld by courtesy of HUGO BOSS
Hugo Boss lud zur Modenschau und “tout le monde” strömte in die großzügigen Hallen der Neuen Nationalgalerie, die gemäß der Marken-CI der Linie HUGO entsprechend in Rot und Schwarz umgestaltet wurden. Wie zu erwarten, bildete die HUGO Show einen der Höhepunkte der Berlin Fashion Week.
Der Modegigant aus Metzingen scheute keine Kosten und Mühen den Abend zu einem glamourösen Ereignis werden zu lassen. Trotzdem blieb die Veranstaltung bodenständig. Die VIP-Dichte war zwar überschaubar aber mit Lewis Hamilton, Tilda Swinton und Chloë Sevigny hochkarätig besetzt. Verwunderung unsererseits herrschte im Falle der Platzierung der fabelhaften Angelica Blechschmidt. Die ehemalige Chefredakteurin der deutschen VOGUE hätten wir gerne in der ersten Reihe gesehen und nicht etwa in der dritten.
Und die Mode? Die wurde von der ersten Garde der momentan angesagtesten Laufstegbeauties auf einem schwarz gelackten Catwalk präsentiert. Dabei blieb Hugos Chefdesigner Eyan Allen dem cleanen HUGO-Stil treu und zeigte schmale Silhouetten, klare Linien, Glanzoptiken und coole Looks aus Leder, alles sehr souverän umgesetzt. Überraschend: Geht es nach HUGO trägt Frau auch bei Minustemperaturen noch Minirock. Die Farbpalette für den kommenden Winter beschränkt sich dabei auf Schwarz, Weiß, Dunkelblau, Kieselgrau und Camel. Als Farbtupfer für die kalte Jahreszeit propagiert HUGO Akzente in Rot. So weit so gut. Bleibt zu hoffen, dass auch die schönen, feuerroten Herrenlederschuhe ihren Weg in den Einzelhandel finden.

HUGO F/W 2011 - photo: ©Jessica Kassner / by courtesy of HUGO BOSS
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Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, Bebelplatz, Berlin, Catwalk, Comeback, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Franiska van Almsik, Herbst/Winter 2011/2012, Insolvenz, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Minu Barati Fischer, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Outfits, Unrath & Strano, Zelt | No Comments »

Foto: HYPE MAGAZINE
Nach der Insolvenz ihres Labels im Vorjahr, feierten Klaus Unrath und Ivan Strano am Donnerstag Abend ihr Comeback im Fashion-Zelt am Bebelplatz. Models mit einheitlichem schwarzem Lockenschopf, roten Kussmund und Kulleraugen erinnerten an Betty Boo und staksten unter den Augen von Franziska van Almsik und Minu Barati-Fischer über den silbernen Laufsteg. Es dominierten Schwarz, Gold, Oliv, Beige und Grau, ergänzt um Farbtupfer in Weiß und Blau. Schön zu sehen, dass Unrath & Strano trotz ihres Vorsatzes künftig auch bezahlbare Tageskleider zu schneidern, den Abendkleidern, die sie bei der Hauptstadt-Society einst so populär gemacht haben, auch weiterhin die Treue halten.
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Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, Bebelplatz, Berlin, Catwalk, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Herbst/Winter 2011/2012, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Laurèl, Lily Becker, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Show, The Sounds, Zelt | No Comments »

Photo: HYPE MAGAZINE
Zugegeben, so viel Coolness wie Laurèl bei der Präsentation seiner Herbst/Winter Kollektion 2011 an den Tag legte, hatten vor allem die unter 30jährigem im Saal dem Modeunternehmen gar nicht zugetraut. Eine Riege junger Bloggerinnen zeigte sich, ihren Gesichtsausdrücken nach zu urteilen, positiv überrascht und hielt jeden einzelnen Look mit ihren Kameras fest. Die Show eröffnete Topmodel Karin Thormann, begleitet durch die musikalische Live-Darbietung der Band The Sounds, deren herrlich unterhaltsame Sängerin Maja Ivarsson, ein ultramarinblaues Minidress aus der vorgestellten Kollektion trug und mit ihrer Musik eine derart gute Laune im Saal verbreitete, die sogar Boris Beckers Ehefrau Lily zum rythmischen Wippen mit der Schulter verleitete.
Das Farbkonzept von Laurèl Chefdesignerin Elisabeth Schwaiger setzt für den kommenden Winter auf Braun- und Grautöne sowie Eisblau. Kontrastierende Akzente setzen dabei die Farben Rot und bereits erwähntes Ultramarinblau. Zudem propagiert Laurèl den Overall, kniehohe Lederstiefel, und lange Wildlederhandschuhe als unverzichtbare Must-haves für die Frau im Winter 2011/2012. Lässiger Chic mit 70ies Anleihen, die wertig und zeitgemäß rüberkommen – da schaut man gerne hin!
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Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, Bebelplatz, Berlin, Catwalk, Dawid Tomaszewski, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Glamour, Herbst/Winter 2011/2012, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Outfits, Zelt | No Comments »
Gemessen an seinen Entwürfen gehört Dawid Tomaszewski eigentlich nicht nach Berlin. Mit seiner zeitgemäßen Interpretation von Glamour sticht er wohltuend aus der Monotonie deutschen Mode-Designs heraus, das sich seit Ewigkeiten auf Basics und langweiliger Casual-Wear in Grau, Schwaz und Beige beschränkt.

Dawid Tomaszewski Fall/Winter 2011 - Foto: by courtesy of Dawid Tomaszewski
Das Grau und Schwarz nicht gleichbedeutend mit Tristesse sein müssen, bewies Tomaszewski mit seiner Show am zweiten Tag der Berlin Fashion Week. Zart fließende Bustierkleider mit weichem Fabverläufen, ein opulent mit Strass-Steinen besticktes Oberteil – très très chic, aufwendiger Strick, und in der Taille geraffte Bleistiftröcke aus Wolle, voilà!
Die stilistische Handschrift des in Polen geborenen Designtalents vertrüge im Wettbewerb mit den ganz Großen der Branche vielleicht noch einen Hauch mehr Mut, hat aber bereits jetzt schon sichtbar internationales Niveau. So ist es diese perfekte Balance aus Individualität und Kommerzialität gepaart mit einer sehr professionellen Selbstdarstellung, die auf Leistung statt auf billigen Showeffekten beruht, die Tomaszewski als Modemacher eine Glaubwürdigkeit verleihen mit der er vermutlich auch in Paris bestehen könnte.
Aktuell ist Dawid Tomaszewskis Kollektion mitunter das Beste Angebot was “Mode made in Germany” stilbewussten Frauen zu bieten hat: Mondän, sophisticated, im Detail raffiniert und handwerklich bestens verarbeitet!
Zweifellos ist Dawid Tomaszewski nicht nur für die deutsche Hauptstadt, sondern für die deutsche Modeszene insgesamt, die seit Wolfgang Joop, Jil Sander und Gabriele Strehle kein wirklich international wirkendes Label mehr hervorgebracht hat, ein Segen. Man kann nur hoffen, dass der junge Modemacher nicht eines Tages doch noch nach Paris abwandert.
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Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, Avantgarde, Bebelplatz, Berlin, Catwalk, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Herbst/Winter 2011/2012, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Outfits, Patrick Mohr, Zelt | No Comments »
An Patrick Mohr scheiden sich bekanntermaßen die Geister. Die einen preisen ihn als das vielversprechendstes Talent der deutschen Modeszene, die anderen blicken fast schon mit Abscheu auf seine bislang nicht gerade massenkompatiblen, semi-konzeptionellen Entwürfe im “Sack und Asche Look”.

Foto: HYPE MAGAZINE
Doch nach der Präsentation seiner Kollektion für den kommenden Winter fiel der Applaus im Fashion-Zelt am Bebelplatz, durch die Stuhlreihen hinweg, deutlich verhalten aus. Mit Ausnahme einzelner “Wuo-Wow-Wah-Zwischenufe” seiner unerschütterlichen Fanbase. Ob es an der sonoren Musik lag sowie dem meditativen Schritttempo seiner Models beim Gang über den Laufsteg, oder schlicht und ergreifend an der Enttäuschung darüber, dass Mohr dieses Mal auf jegliche Provokation verzichtete, stattdessen, aufgrund neuer Firmenstrukturen, erstmals “kommerzielle” Kollektionsteile zeigte?
Nach wie vor reizvoll: die optische Aufweichung der Geschlechtergrenzen, ein kontinuierliches Prinzip in Mohrs Arbeit, wird durch das uniforme Make-up und die langen zurückgekämmten Haare seiner Models deutlich, insbesondere aber durch die zugklebten Münder und abgedeckten Augenbrauen. Typisch feminine und maskuline Elemente, die von der Form des Mundes und der Augenbrauen ausgehen werden so auf einen neutralen Nenner gebracht. Patrick Mohr benennt das Thema seiner Kollektion deshalb auch mit dem Begriff “eineiig”.
Die Erstellung einer Kollektion auf der Basis eines selbstgewählten Themas, dient Designern in der Regel dazu den roten Faden während der Kollektionserstellung nicht aus den Augen zu verlieren. Im Falle von Patrick Mohr war dieser am Mittwoch jedoch nicht erkennbar. Doch gerade Mohrs Verweigerung die Erwartungen seiner Anhängerschaft zu erfüllen, die scheinbare Unbekümmertheit über die Meinung Anderer sowie die Konsequenz mit der er seinen Idealen folgt sind genau jene Faktoren, die zumindest Berliner Bloggerinnen aufgeregt den Schauen Patrick Mohrs entgegenfiebern lassen.
Patrick Mohr ist nicht wirklich zu fassen. Er polarisiert, sowohl mit Fusselbärten und Alien-artigen Köpfen, wie bei seiner Show im Juni 2010 , als auch mit alltagstauglichen Kleidungsstücken, wie jetzt im Rahmen seiner aktuellen Show, unter dem salomonischen Titel “Monovular” vorgestellt.
Fazit: Es scheint als befinde sich der in München ansässige Modemacher augenblicklich in einer Art kreativem Schwebezustand. Wo geht’s lang, Herr Mohr? Die Antwort darauf bleibt Patrick Mohr dem Publikum bis zur nächsten Fashion Week schuldig.
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Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, Bebelplatz, Berlin, Catwalk, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Herbst/Winter 2011/2012, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Lessja Verlingieris, Lever Couture, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Outfits, Zelt | No Comments »

Foto: HYPE MAGAZINE
Modemacherin Lessja Verlingieris gibt nicht gerne Interviews, irgendwie scheint sie dazu zu schüchtern. Statt vor den Diktiergeräten der Reporter tobt sie sich lieber an ihren Kreationen aus.
Diese zeigte die erst 27-jährige Ukrainerin sodann auch zum ersten Mal auf der Mercedes Benz Fashion Week Berlin und zwar, dank grooviger Musikauswahl und flotter Choreographie, im Rahmen einer stimmungsvollen Show. Die Models, darunter Wolfgang Joops einstige Modelentdeckung, Franziska Knuppe, präsentierten kunstfertige, aufgebauschte Roben bestehend aus Schleppen, Rüschen und üppigen Volants. Tagestauglich sind Verlingieris Modelle zwar nicht, dafür garantieren sie ihrer Trägerin auf dem roten Teppich die volle Aufmerksamkeit. Wunderbar waren die aus schimmernden Metallplättchen gefertigten Kleider, welches Assoziationen an die Roben Versaces Mitte der Neunziger Jahre wecken, und dass, obwohl die Modemacherin dem italienischen Luxuslabel, so gar nichts abgewinnen kann, wie sie selbst sagt.
Dennoch: Wer sein Label mit dem Couture Begriff schmückt, der schraubt die Erwartungshaltung seines Publikums zwangsläufig gehörig nach oben. Die Liebe zum Detail darf sich bei einem “Couture”- Modell nicht auf einen einzelnen Teil des Kleides beschränken sondern muss sich eben auch sichtbar in der Verarbeitung eines Ärmels, des Revers und der Säume fortsetzen. Somit bleibt Couture als Königsdisziplin der Modeschaffenden für jeden Designer eine der schönsten, gleichsam aber auch eine der größten Herausforderungen, denen sich auch Verlingieris stellen muss.
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Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2011, 2012, A.F. Vandevorst, A.Friend, Bebelplatz, Berlin, Catwalk, Designer, Fall/Winter, Fashion Week, Herbst/Winter 2011/2012, Kleidung, Kollektion, Lauftsteg, Mode, Modedesigner, Models, Modewoche, Outfits, Zelt | No Comments »
Die Berliner Modewoche begann mit einem internationalen Namen: A.F. Vandvorst. Bereits um 10 Uhr morgens präsentierten die Designer An Vandevorst und Filip Arickx am Mittwoch ihre Zweitline “A.Friend”.
Der Name sei dem Umstand zu verdanken, dass die Kollektionsteile dieser Line für die finanziell schlechter gestellten Freunde des Belgischen Designer-Duos gestaltet wurden, also für all diejenigen, die sich die Stücke aus der Hauptline -die übrigens in Paris gezeigt wird- nicht leisten können. So eine Geschichte kommt im notorisch klammen Berlin natürlich bestens an.
Was gab es zu sehen: tragbare Mode, Layerings und Wickeloptiken in verschiedenen Brauntönen, Rostrot und Schwarz und natürlich, typisch Vandevorst, feste Stumpfhosen mit einem applizierten roten Wollfaden als Eyecatcher. Das Styling gibt sich lässig, bei einzelnen Outfits auch fast schon nachlässig.
Auffällig waren insbesondere die Frisuren der Models. Haare, quer über das Gesicht der Laufsteg-Elsen gekämmt, muteten eigenwillig an, und verlangten den Models einen guten Gleichgewichtssinn ab. Glücklicherweise geriet trotz eingeschränkter Sicht keines der Mädels während ihres Laufs über dem Catwalk ins Schlingern.
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Posted: November 9th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: 2010, Catwalk, Central Saint Martins, Damir Doma, Design, fashion, Jason Wu, Jury, Mary Katrantzou, Modepreis, Nachwuchs, Preisgeld, Swiss Textiles Award, Talent, Textilverband Schweiz, Wettbewerb, Zuerich | No Comments »

Mary Katrantzou / photo: © Alexander Palacios
Auch wenn der New Yorker Jungdesigner und Ausstatter von Präsidentengattin Michelle Obama, Jason Wu, Vielen als Favorit galt, so war es letztlich Mary Katrantzou, die am vergangenen Donnerstagabend den mit 100.000 Euro dotierten “Swiss Textiles Award” des Schweizer Textilverbandes mit nach Hause nehmen durfte. Zu Recht!
Schon mit ihrer ersten Kollektion, welche Katrantzou bei der London Fashion Week im Februar 2009 präsentierte, sorgte die Central Saint Martins Absolventin international für Aufsehen. Ihre fotorealistischen Drucke von Parfumflakons im XL-Format waren unübersehbar und vor allem einzigartig und neu. Damit ist ihr gelungen was heutzutage nur Wenigen gelingt: die Entwicklung einer eigenen Handschrift mit hohem Wiederkennungswert. Also dass, was Berliner Labels in aller Regel fehlt!
Der Trompe l’oeil-Effekt ihrer Stoffdrucke bildet bislang das Markenzeichen der studierten Textildesignerin und überzeugte nun auch in Zürich die Jury des prestigeträchtigen Modeförderpreises, bestehend aus kompetenten Vertretern der Fashionpresse. Mit ihrer Kollektion setzte sich Mary Katrantzou gegenüber gehypten Mitstreitern wie Juun J., Damir Doma, Duro Olowu und Adam Kimmel (gähn) durch. Glückwunsch!
(all images related to this article by courtesy of TVS Textilverband Schweiz)

Mary Katrantzou S/S 2011 - photo: © Alexander Palacios
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Posted: Oktober 9th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: Catwalk, Claudia Schiffer, Duesseldorf, Karl Lagerfled, Peter Lindbergh, Supermodels | No Comments »

Claudia Schiffer Supermodel par excellence/ photocredit: loungefrock FLICKR
“I’m finished with the runway,” verkündete all-time Supermodel Claudia Schiffer einem Reporter des “Daily Telegraph”. Schluss, aus und vorbei? Nicht ganz! Für Modestrecken und Werbekampagnen wird Deutschlands Vorzeigeblondine auch weiterhin zur Verfügung stehen, nur den Laufsteg überlässt die 39-jährige fortan ihren jüngeren Kolleginnen.
Das der Club Checkers an der Düsseldorfer Königsalle, in dem Claudia Schiffer 1987 von Modelagent Michael Levaton angesprochen wurde, ausgerechnet oberhalb einer Chanel Boutique liegt, ist ein merkwürdiger Zufall. Nur ein Jahr nach ihrer Entdeckung gab Claudia Schiffer bei der prestigeträchtigen Modemarke ihr Laufstegdebüt und wurde kurze Zeit später von Lagerfeld zum Gesicht des Hauses gemacht.
Das Checkers wirbt auf seiner Website noch heute mit der Schiffer Anekdote und profitiert von der Hoffnung junger Model-Anwärterinnen, die Geschichte möge sich hier noch einmal wiederholen. Die Ära der Supermodels Anfang der 90er ist vorbei, doch die” Top Five” dieses elitären Schönheitszirkels, bestehend aus Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Christy Turlington, Linda Evangelista und Cindy Crawford ist noch immer im Geschäft. Nach 22 Jahren im Modelbusiness scheint vor allem Claudia Schiffer heute aktiver denn je. Sie wirbt für Duftwässerchen von Alberta Feretti und D&G, posierte für die diesjährigen Spring Summer Kollektionen von Yves Saint Laurent, Salvatore Ferragamo und Dolce & Gabbana und war 2009 in zahlreichen Modestrecken zu sehen.
Allein in diesem Jahr zierte die Mutter zweier Kinder mehrere Cover diverser Hochglanzmagazine, darunter das Tank Magazin, die britische Vogue, Vogue Korea, Numéro Tokyo, das V Magazine und die November Ausgabe von Harper´s Bazaar.
Wer beim Begriff Model nur an die Allerweltsnasen der Klumschen Casting Show denkt, dem sei das Buch 10 Women by Peter Lindbergh empfohlen, dass auf einem Blick verdeutlicht, was die Stars der Branche von den heutigen “Wannabees” unterscheidet.

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Posted: Juli 15th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Ausstellung, Catwalk, Düsseldorf, NRW Forum, Vogue | No Comments »

NRW FORUM DÜSSELDORF
Das NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft in Düsseldorf widmet sich in seiner neuesten Ausstellung mit dem Titel CATWALKS den dramatischsten Laufsteginszenierungen internationaler Top-Designer und untersucht dabei die Präsentationform des “Katzenstegs” im Kontext allgemeiner Modegeschichte wie auch der Gegenwart. Das Ausstellungskonzept selbst ist nicht weniger mondän.
So installierten die Kuratoren inmitten der Ausstellungsräume einen Catwalk, der den Besucher zu diversen Fashion Shows leitet, diese ihm in Form von Videoeinblendungen in 3D erscheinen! Partner der Ausstellung ist die deutsche Vogue, deren Chefredakteurin Christiane Arp, die Zusammenstellung der zu sehenden Arbeiten unterstützte.
Desweiteren zu sehen sind, die beliebten, fotografisch dokumentierten Straßenshots diverser Streetstyle Blogger, die aufgrund ihrer Authentizität, kommerziellen Modeunternehmen , bei der Erstellung ihrer Kollektionen immer öfter dienlich sind.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Magazin Großformat!
CATWALKS (26.07.09 – 01.11.09)
NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Eintritt: 7,- Euro (ermässigt: 5,- Euro)

Dries van Noten Paris 2005
www.nrw-forum.de
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