CHANEL: neue Biographie mit Zeichnungen von Lagerfeld

Posted: März 21st, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , , , , , , , | No Comments »

photo: Steidl

Und noch ein Buch, das unsere Aufmerksamkeit erregt, wie eben alles, was aus dem Verlagshaus Steidl kommt und den Namen Lagerfeld trägt.

Die Biographie “Coco Chanel – Legende und Leben” der Autorin Justine Picardie hat es sich zur Aufgabe gemacht Wahrheit und Dichtung in der Lebensgeschichte von Gabrielle Chanel auseinander zu klamüsern und sich in ihrem Werk auf die Darstellung der Wahrheit zu beschränken. Zu diesem Zwecke erhielt die Journalistin, die u.a. für die britische Vogue und Harpers Bazaar schrieb, angeblich als erste Journalistin überhaupt unbegrenzten Zutritt zum Chanel-Archiv. Warum das Hause Chanel das Vorhaben der Entmythisierung seiner Firmengründerin unterstützen sollte bleibt fraglich, verkaufen sich doch Parfums und Stepptaschen mit den berühmten ineinander verschlungenen Initialen der Modeschöpferin nicht zuletzt auch durch all die extravaganten kleinen, teils widersprüchlichen Anekdoten rund um ihr Leben, bestens.

Karl Lagerfeld, seines Zeichens die lebendige Personifizierung der Marke CHANEL, scheint jedoch Gefallen an der inhaltlichen Aufbereitung gefunden zu haben, steuerte er zur Bebilderung des Buches, trotz vollster Vollbeschäftigung, Illustrationen aus eigener Hand bei.

Über einen Mangel an erhältlichen Biographien über ihr Leben und ihre Arbeit, ob nun cineastischer oder textlicher Natur, könnte sich Mademoiselle Chanel , würde sie noch leben, nicht beklagen. Wir tun es auch nicht und freuen uns über das 400 Seiten starke Buch mit den wunderschönen Zeichnungen des Kaisers.

“Coco Chanel – Legende und Leben” von Justine Picardie, erschienen bei LSD (Steidl), ca. 58 €

Und das sagt die Autorin über die Intention ihres Buches



CHANEL No.5 – gelüftete Geheimnisse, Halbwahrheiten und kollektive Fantasien

Posted: Dezember 2nd, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , | No Comments »

Eigentlich scheint zum Duftklassier “No. 5″ aus dem Hauses CHANEL bereits alles gesagt, doch Tilar J. Mazzeo, Professorin für Anglistik und Autorin des jüngst erschienen Buches The Secret of Chanel No. 5: The Intimate History Of The World’s Most Famous Perfume beansprucht darin tatsächlich noch neue Erkenntnisse zur Historie des wohl weltweit populärsten Parfums zu Tage zu fördern und zwar von dessen Geburt im Jahre 1921 bis hin zu dessen heutigem Status als Duftikone.

Und dass, wenn man den Kritikern ihrer 304 Seiten starken Publikation Glauben schenken darf, auf höchst anspruchsvolle gleichwohl unterhaltsame Weise. Indem Mazzeo das Duftwässerchen in einem Kapitel zu seiner Entstehung von der Biographie seiner berühmten Auftraggeberin abkoppelt und somit dessen ganz eigene Geschichte anhand von historischen Fakten erzählt, -selbst entwickelt habe Mademoiselle Chanel den Duft nämlich nicht sondern vielmehr ein Parfumeur namens Ernest Beaux- avanciert der Band zur Pflichtlektüre für Parfumliebhaber und Chanel-Fans.

Zu beziehen bspw. über amazon.de ab 19,99 €


CHANEL von Jean Leymarie – Neuauflage eines Klassikers

Posted: November 29th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , , , , | No Comments »

Modeliebhaber und Büchersammler aufgepasst: Wer bislang vergeblich versuchte in Besitz des 1987 erstmals veröffentlichten Bildbandes von Kunsthistoriker Jean Leymarie mit dem schlichten Titel “CHANEL” zu gelangen, der kann sich nun zeitraubende Stöbereien in Antiquariaten danach sparen. Denn, passend zur Weihnachtszeit hat der französische Verlag “Éditions de la Martinière” eine Neuauflage des opulenten Fotobuches herausgegeben. Die englischsprachige Version erschien in den USA beim Abrams Verlag und in England bei Thames & Hudson.

Das Buch beleuchtet das kreative Umfeld der Modelegende Coco Chanel zu Beginn ihrer Kariere und untersucht den Einfluss ihrer Künstlerfreunde wie Jean Cocteau, Picasso und Dali auf ihr eigenes Leben sowie ihren einzigartigen Stil. Der 246 Seiten starke Fashion-Wälzer kann ab sofort zum Preis von ca. 99 Euro bspw. über Amazon bestellt aber natürlich auch im klassischen Buchhanel erworben werden. Hartgesottene Fans von Erstauflagen müssen natürlich weiterhin stöbern.


KARL LAGERFELD IM GESPRÄCH MIT SUZY MENKES auf der “Luxury Conference”

Posted: November 11th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | No Comments »

Wenn Herr Lagerfeld ein Interview gibt, ist das für seine Fans wie auch den modischen Laien in aller Regel sehr unterhaltsam. Erweist sich der Fragensteller auch noch als modisch kompetent und begegnet dem Kaiser, wie im Falle von Suzy Menkes, auf Augenhöhe, lauern Modeliebhaber weltweit geradezu darauf neue Sprüche des Meisters aufzusaugen, die sie dann genüsslich im Büro oder Zuhause zitieren können. Auch bei der zweitägigen “International Herald TribuneLuxury Conference” in London,  hielt sich der selbstbestimmte Modemacher mit persönlichen Ansichten zum Modezirkus nicht zurück, und verriet, warum Hermès angesichts des partiellen Aufkaufs durch die Louis Vuitton Gruppe nicht zu jammern braucht. Erfrischend!


Beautykult à la CHANEL

Posted: August 31st, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , , , , , , , | No Comments »

ma2010_21_0012webEs gibt Marken, die schaffen es immer wieder zu begeistern, durch  Qualität, Kreativität und Innovation sowie mit einer unverkennbar eigenen Handschrift und nicht zuletzt auch mit einer  Marketingstrategie, der es gelingt den Hunger des Endverbrauchers auf die hauseigenen Produkte stets aufrecht zu erhalten. CHANEL ist genauso eine Marke.

Ultraglamouröses Image, exklusive Vertriebspolitik, ein weltberühmtes und durchaus dekoratives Firmenlogo, ein an Coolness kaum zu übertreffendes Aushängeschild namens Karl Lagerfeld, und eine Kosmetiklinie deren regelmäßige Sondereditionen den Hype um Selbige gehörig anstacheln und weltweit für ellenlange Wartelisten an diversen Beauty-Countern sorgen.

Nun lanciert Chanel anlässlich der bevorstehenden Wiedereröffnung seines von Peter Marino neu gestalten New Yorker SoHo-Stores mit “The Soho Story Collection” eine limitierte Kosmetik-Serie bestehend aus 7 Produkten, die erstmals am  10. September in besagter Chanel Filiale  -und nur dort- erhältlich sein wird.  Darunter ein Gesichtspuder, welcher in der typisch schwarzen Lackbox daherkommt und dessen Pressung in Pop-Art Manier konkret Bezug auf die Metropole am Hudson River nimmt, sowie zwei  Nagellacke, jeweils in glitzrigem Grau und funkelndem Violett, die bereits jetzt schon als das Beauty Must-have der kommenden Wintersaison gehandelt werden.

Übrigens: Parallel zum Chanel Store-Re-Opening in der Spring Street startet auch der von Condé Nast USA initiierte globale Shopping-Event “Fashion’s Night Out”. Hier kann sich jedermann bis in die späten Abendstunden glücklich kaufen und über spezielle Aktionen und Angebote der teilnehmenden Einzelhändler freuen.

(all images related to this article by courtesy of CHANEL)

CHANEL.com

CHANEL SOHO BOUTIQUE, 139 Spring Street, 10012 New York, NY, USA
chanel-soho-nail




Novum: Journalist kritisiert CHANEL – darf der das?

Posted: August 16th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | 1 Comment »

Photo: HYPE MAGAZINE

Photo: HYPE MAGAZINE

Das Modehaus CHANEL gilt allgemein als unantastbar- kein Modejournalist, ob nun von der Fach- Publikums- oder Tagespresse, hat es gewagt, seit der Übernahme der künstlerischen Leitung durch Karl Lagerfeld 1983, Kritik an dem im Jahre 1909 von Mademoiselle Gabrielle “Coco” Chanel gegründeten Unternehmen zu üben, ebenso wenig wie an dessen kreativen Kopf selbst, der vom Chanel Hauptquartier in der Pariser Rue Cambon aus bestimmt, was gerade en vogue ist. Alle buhlen sie um die Gunst des Kaisers und um gute Platzierungen bei dessen fashion-shows.

Es geht das Gerücht um, das allzu unbequeme Schreiberlinge den Ausschluss aus Karls Hofstaat zu befürchten hätten. Mark Ritson, seines Zeichens Professor für Marketing an der Melbourne Business School, vielfach ausgezeichneter Kolumnist und einer der renommiertesten Marketingberater weltweit, dürfte demnach künftig keine Einladungen mehr erhalten. Schließlich überraschte der Brite die Reporter-Zunft und womöglich auch das Haus Chanel jüngst in einem von ihm verfassten Artikel in der Fachzeitschrift “Marketing Week” mit der Aussage, die Marke Chanel sei gerade dabei, eine gehörige Portion Staub anzusetzen.

Man könnte solch eine Aussage angesichts des unermüdlichen Schöpfertums Lagerfelds als Verunglimpfung abtun, wäre Ritsons Reputation nicht so tadellos, und hätte er nicht jahrelang im Luxuskonsortium LVMH als Image-Berater gedient, so aber schenken zumindest Werbetreibende, Marketingfachleute und PR-Berater seiner Einschätzung zur Lage der Marke Chanel erhöhte Aufmerksamkeit.

Nach Meinung Ritsons habe das sich in Privatbesitz der Brüder Alain und Gerard Wertheimer befindende Luxusunternehmen Schwierigkeiten, stilistische Innovation unter gleichzeitiger Wahrung der Firmentradition zu generieren. Für diesen Missstand hat der Marketing-Profi vier wesentliche Gründe eruieren können.

So sei zum einen die Schaufenstergestaltung der Chanel-Boutiquen wenig progressiv und auch die jeweils aktuelle Kollektion leider allzu oft eine Wiederholung der vorangegangen. “Its shop windows lack inspiration, the new collections are a little too derivative and the clientele looks older to me on each visit.

Chanel Schaufenster am Ku'Damm Berlin, Photo: HYPE MAGAZINE
Chanel Schaufenster am Ku’Damm Berlin, Photo: HYPE MAGAZINE

Desweiteren seien die in den vergangenen zwei Jahren veröffentlichten Filmbiographien “Coco avant Chanel” sowie “Coco Chanel und Igor Stravinsky” nicht gerade die beste PR für das Label gewesen, beschäftigen sich beide Streifen doch ausschließlich mit der Vergangenheit der Firmengründerin, was sich im Falle der Firma Chanel nicht mit deren eigentlichem Innovationsanspruch verträgt.

Darüber hinaus habe das Unternehmen die frühzeitige Expansion in China, einem der wichtigsten Wachstumsmärkte für Luxusgüter überhaupt, verschlafen.

Zu guter letzt moniert Ritson die Zahlung einer Rekordmiete für einen neuen Store an Londons nobler New Bond Street, wodurch sich Chanel eher in die Position eines Nachahmers begeben habe, statt der Rolle des Pioniers zu entsprechen, da Konkurrent Louis Vuitton seinen von dem New Yorker Star-Architekten Peter Marino gestalteten und direkt gegenüber gelegenen Shop der Superlative bereits Wochen zuvor eröffnete.

Um seinen subjektiven Eindrücken mehr Substanz zu verleihen stützt Ritson seine These auf eine empirische Untersuchung des Marktforschungsinstituts “Millward Brown”, einem der weltweit größten Marktforschungsinstitute mit dutzenden Dependancen. Laut deren Studie hätten die drei führenden Luxusunternehmen Louis Vuitton, Hermès und Gucci bedeutend an Wert hinzugewonnen, während der Markenwert von Chanel, derzeit auf Platz 4 der Top-Luxusmarken, innerhalb der vergangenen 12 Monate um 11% gesunken sei. Dies ist wahrlich nur schwer zu überprüfen, da Chanel selbst keine Zahlen veröffentlicht.

Nun wird Chanel, dessen Strahlkraft so unvergleichlich stark ist und dessen Logo so begehrt wird wie kaum ein anderes, mit dieser Einschätzung zunächst einmal Leben müssen – eine Stellungnahme des Hauses zur Analyse Ritsons ist bisher nicht erfolgt.
Was nach der Veröffentlichung Ritsons mutigen Schriftsücks bleibt ist weniger die Frage, ob die Marke Chanel schon Patina angesetzt hat, als vielmehr ein Denkanstoß für alle Modejournalisten, wieder mehr Mut zur eigenen Meinung zu etablieren.

Denn wie FAZ Redakteur Dr. Alfons Kaiser bereits treffend in seinem Artikel: “Verzweifelt gesucht: Mut zur Meinung! Vom möglichen Ende der Käuflichkeit im Mode-System.” für das Magazin ACHTUNG Zeitgeist schrieb, …ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen von einem lange ungefragt akzeptierten Missstand, der am Ende das ganze Berufsbild des Modejournalisten in Frage gestellt hat.”
(Text: Sven Barthel)


Vive la Haute Couture! John Galliano’s DIOR-Show hat Signalwirkung

Posted: Juli 9th, 2010 | Author: Martina Klose | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

photo by courtesy of Dior

photo by courtesy of Dior

Es darf wieder geklotzt werden in der Haute Couture. Einer, der das mit am besten beherrscht ist John Galliano. Seine übergroßen, farbenfrohen Blütenkelchroben schwebten bei den Pariser Couture Schauen engelsgleich über den Laufsteg. Wie ein Feuerwerk der Botanik erlebten Modekritiker und Stars die Präsentation seiner Dior Herbst-Winterschau 2010/11 im Pariser Rodin Museum.

John Galliano hat sich mit dieser Kollektion, die als Hommage an die 1953 von Christian Dior erschaffene Tulpenlinie gedacht ist, wieder einmal selbst übertroffen. Romantisch, aber stets am Puls der Zeit, dank futuristischer Elemente, schickt der Designer seine Mannequins in die Mode Arena.

Um das Ganze nicht zu kitschig oder gar verkünstelt erscheinen zu lassen, greift Galliano zum gekonnten Stilbruch, indem er den Laufstegschönheiten Folie um die Köpfe wickelt und diese wie eingepackte Blumensträuße aussehen lässt. Doch das fulminante Blumenspektakel ist nicht nur das Werk eines begnadeten Modeschöpfers, diese Präsentation hat eine gewisse Symbolkraft für den momentanen Zustand einer schon mehrfach totgesagten Branche.

Es geht wieder bergauf im Luxussegment, so der einhellige Tenor bei den Pariser Schauen. Zwar wurden für die diesjährigen Défilées nur magere drei Tage anberaumt, doch sogar das einst angeschlagene Modehaus Givenchy, das in den vergangenen Jahren auf kostspielige Coutureschauen verzichten musste, war wieder unter den insgesamt 17 teilnehmenden Luxushäusern.

Die Verkäufe von Luxusroben scheinen wieder anzuziehen. Und genau darauf kommt es in diesem Segment an, welches auf Frauen zugeschnitten ist, die für handgefertigte, maßgeschneiderte Kleider fünf- oder gar sechsstelligen Summen hinblättern. «Von den Kundinnen der Edelschneider lassen sich allerdings nur zwischen 30 und 40 Prozent bei den Schauen sehen», gestand Designer Elie Saab kürzlich dem Fachblatt «Women’s Wear Daily». Vielen sei es unangenehm, wenn sie in einer Modenschau erkannt würden.

Auch Karl Lagerfeld bemerkt nach seiner spektakulären Löwenschau unter der Kuppel des Grand Palais: «Der Typ der Kundin ist heute ganz anders», so der Grandseigneur de la Mode gegenüber der Presse. «Früher kauften sie vielleicht ein Kleid. Heute kommen junge Frauen und nehmen gleich 40 Entwürfe.» Beachtlich! Auf die Frage, wer denn diese kaufkräftige Klientel sei, übt sich die Haute Couture Branche in vornehmer Diskretion. Warum eigentlich? In einem Rosenbouquetkleid à la Galliano muss man sich doch wahrlich nicht verstecken, diese Robe schreit förmlich nach Öffentlichkeit!

www.dior.com

Blütenzauber bei DIOR, photo by courtesy of DIOR

Blütenzauber bei DIOR, photo by courtesy of DIOR

(Text: Martina Klose)


MODEILLUSTRATOR STIFTET VERWIRRUNG UM LAGERFELD

Posted: April 21st, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , | No Comments »

copyright by: AleXandro Palombo

copyright by: AleXsandro Palombo

Und da ist sie wieder:  Eine dieser schon oft gehörten Anspielungen auf das baldige Ende der Regentschaft Kaiser Karls im Hause Chanel. Diesmal in Form einer Zeichnung des modekritischen Illustrators aleXsandro Palombo.

Gerüchte über eine Ablöse Lagerfelds durch Lanvin Chefdesigner Alber Elbaz kursierten erstmals im Juni 2009 und zuletzt im März dieses Jahres und wurden in beiden Fällen von Chanel dementiert. Angesichts der Tatsache, dass Palombos Zeichnungen fast immer einen aktuellen Zeitbezug haben, darf man sich daher berechtigt fragen, warum der Künstler heute auf seinen Blog eine Arbeit veröffentlichte, die Alber Elbaz mit dem abgeschlagenen Kopf Lagerfelds in der Hand zeigt und somit die einst verstummten Spekulationen über die Nachfolge für den Chanel Chefposten wieder neu belebt!? Chanel ohne Lagerfeld? Das ist ja wie “Wetten Dass” ohne Thomas Gottschalk, undenkbar! Die Zeichnungen von Palombo lieben wir natürlich trotzdem.

www.humorchic.blogspot.com


LOGOMANIE IN DER EIGENEN BUDE: WANDFARBE VON CHANEL?

Posted: April 13th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , | No Comments »

Nur eine Idee -Wandfarbe von Chanel, photo by: Mandi / Colette Blog

Nur eine Idee: Wandfarbe von Chanel, photo by: Mandi / Colette Blog

Damit Ihr vor lauter Aufregung nicht unnötig zum nächstgelegenen Baumarkt hastet, sei gleich vorweg erwähnt, dass es sich bei dem hier zu sehenden Farbkanister mit dem berühmten Chanel Logo um ein nettes Fake-Produkt handelt.

Karl Lagerfeld, der vom Plüschtier bis zur Cola Flasche so ziemlich alles mit seinem Signature Look versieht, was ihm unter seine üppig beringten Finger kommt, hat ausnahmsweise mal nichts mit dem Blechbehälter zu tun. Schade eigentlich. Schließlich lässt die Übertragung des Corporate Designs bekannter Modehäuser auf profane Alltagsprodukte, diese deutlich attraktiver aussehen. Und erst durch die schicke Designerhülle wird vielen Menschen bewusst, was ihnen in ihrem Leben bislang noch gefehlt hat. Schwarze Wandfarbe von Chanel gehört definitiv dazu!

Wer sich nun aufregt, dass es Menschen gibt, die, ganz unabhängig davon, ob ein Produkt in seiner Funktion sinnstiftend ist oder nicht, bereit sind für Selbiges Unsummen zu zahlen, solange es nur eine prominente Logoplakette ziert, sei gesagt, dies ist kein alleiniges Phänomen der Modebranche. Auch Madonna braucht theoretisch nur noch auf eine Platte zu kotzen um einen Hit zu landen. Der (Marken-)Name als Selbstläufer ist somit hart erarbeitetes Privileg und Bestätigung für die eigene Leistung zugleich.

Mandi / Colette Blog


CLAUDIA SCHIFFER SPRICHT AUF FASHIONAIR.COM

Posted: Februar 25th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

Claudia Schiffer, photo: Georges Biard

Claudia Schiffer, photo: Georges Biard

“If I wasn’t discovered in that night, I would have never become a model”. Es ist nur schwer vorstellbar wie das Leben von Claudia Schiffer heute aussehen würde, wäre sie 1987 nicht von einem französischen Modelagenten in der Düsseldorfer Discothek Checkers entdeckt worden.

Eigentlich wollte sie nach dem Abitur ja Jura studieren, doch dann kam Paris, dann ELLE, dann VOGUE und schließlich auch Karl Lagerfeld. Der Rest ist Geschichte und avancierte dank Bunte, Gala, Stern und Co. zum Allgemeinwissen der Deutschen, die mächtig stolz sind auf ihren erfolgreichsten Beauty-Export. Eine Modewelt ohne Claudia Schiffer? Undenkbar!

Wer bei dem Begriff Model ausschließlich an die Nasen von Germanys Next Top Model denkt, dem zeigt die Dokumentation “Claudia Schiffer – La Dolce Vita” des Modeportals Fashionair, was ein Supermodel von gewöhnlichen Models unterscheidet: Personality!

In dem elf-minütigen Film resümiert die aus Nordrhein-Westfalen stammende Schöne in perfektem Oxford-Englisch über ihrer Kariere. Schiffer schwelgt in Erinnerungen an die großen Momente ihrer Model-Laufbahn und verrät wie Monsiuer Lagerfeld auf Sie aufmerksam wurde. Charmant sind auch die Szenen ihres Laufstegdebüts bei Chanel. Während ihre anonymen Kolleginnen blasiert in Reih und Glied paradieren, schwingt sie die Hüften und lächelt ihre Nervosität einfach Weg. Grace Coddington, sitzt währendessen im Publikum und lächelt ebenfalls. Die Modechefin der amerikanischen Vogue mit der roten Walle-Walle Mähne scheint Gefallen am Auftritt der auf Brigitte Bardot gestylten Rheinländerin zu finden. Schiffers Unbefangenheit kommt an. Bei Fotografen, Designern, Kunden, Jungen und Mädchen sowie deren Müttern und Vätern.

Model ein Traumberuf? Am Beispiel von Claudia Schiffer lässt sich diese Frage eindeutig mit “JA” beantworten. Zwar ist die Supermodel Ära, die ihren Höhenpunkt Mitte der 1990er Jahre feierte längst vorbei, jedoch sind ihre Aushängeschilder Naomi, Linda, Cindy, Christy immer noch präsent, allen voran Claudia Schiffer, die es 2009 mit 39 Jahren, noch auf satte 11 Magazincover geschafft hat. “You better work” kreischte Glamour Transe Ru Paul in seinem Welthit “Supermodel” von 1993 der Modebranche entgegen, und sollte Recht damit behalten. Mit Fleiß, Disziplin und Treue gegenüber den eigenen Prinzipien konnte sich Claudia Schiffer bis heute in einem Geschäft behaupten dass seine Mädchen mittlerweile im Saisontakt verheizt. “I knew if you want do something good, you have to give it all!” Kluge Entscheidung!

zum Video: Claudia Schiffer – La Dolce Vita



SKIN DE LUXE – HAUT IST LIFESTYLE

Posted: Januar 22nd, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , | No Comments »

by courtesy of Ryan McSorley

by courtesy of Ryan McSorley

Ryan McSorley´s Kopfband hat es in sich. Auf der Unterseite des rautenförmigen Endstücks befindet sich ein Silikonlogo, das sich beim Tragen des Bandes in die Haut drückt und somit bei einem längeren Einsatz, bspw. über Nacht, einen Abdruck hinterlässt, der für einige Stunden sichtbar bleibt.

Das Beauty Set “Skin by Chanel” bestehend aus Feuchtigkeitscreme, Reinigungsmilch, Gesichtswasser und eben besagten Kopfband, ist die Diplom-Arbeit McSorleys und existiert bislang nur als Prototyp.

Der frisch gebackene Produktdesigner ist Absolvent des berühmten Central Saint Martins College of Art and Design in London und demonstriert mit seiner Abschlussarbeit eine Möglichkeit, wie die Vermarktung von Luxuskosmetika künftig aussehen könnte. Dabei wirft er die Frage auf, wie weit würden Verbraucher gehen um ihr äußeres Erscheinungsbild aufzumotzen. “So wie wir uns durch die Labels unserer Kleidung definieren oder über die Marke unseres Handys, so können wir uns nun auch über das Pflegeprodukt definieren, welches wir benutzen. Wer Pflegeprodukte von Chanel benutzt möchte dass andere Leute eventuell auch wissen lassen. Wenn wir mit unserer Handtasche ein Statement abgeben, wieso nicht auch mit unserer Haut?” erklärt McSorley sein Produkt.

Tatsächlich ist unsere Haut längst ein Material geworden, eine Oberfläche zur kreativen Bearbeitung. Tatoos und Piercings als Ausdruck von Individualität, als Mittel um sich von der Masse abzuheben, sind weit verbreitet aber nicht undbedingt nach dem Geschmack imagebewusster Fashionistas. Ryan McSorleys Beauty-Kit bietet nun auch dieser Zielgruppe ein individuelles Gesicht.

by courtesy of Ryan McSorley

by courtesy of Ryan McSorley


CHANEL – DIEBSTAHL DES TAGES

Posted: Dezember 18th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , | No Comments »

Einmal mit vollen Händen bei CHANEL so richtig zugreifen und mitnehmen was Aug´und Herz begehrt ist sicherlich der Traum unzähliger Fashionistas “around the globe”. Wie das auch ohne dickes Bankkonto funktioniert, zeigt Chefdesigner Karl Lagerfeld in seinem selbst gedrehten Kurzfilm: Vol de Jour. (Diebstahl des Tages).

Darin zu sehen, Lagerfeld´s Muse und Model Baptiste Giabiconi mit weiblicher Komplizin auf Diebestour durch die Pariser Chanel Boutiquen. Ob Juwelen aus der Filiale am Place Vendôme, oder Couture aus dem Stammhaus in der Rue Cambon, nichts was das prestigeträchtige CC Logo ziert ist vor den flinken Händen des Gaunerpärchens sicher.

Kurzfilme waren 2009 bei zahlreichen Modehäusern das ultimative Medium um das eigene Sortiment zu bewerben. Dabei glänzten jedoch einige Produktionen mit einer eher hölzernen Dramaturgie. Zum Ende des Jahres zeigt nun Kreativgenie Karl Lagerfeld der Konkurrenz noch einmal wie es richtig geht und stellt mit seinem unterhaltsamen Videoclip unter Beweis, das CHANEL Erzeugnisse das Heißeste sind was die Mode zu bieten hat.

Nachahmung wird allerdings nicht empfohlen.

siehe auch:
Karl Lagerfeld und das Dorian Gray Syndrom


TOPMODEL CHANEL IMAN STARTET EIGENEN BLOG – gääähn!

Posted: November 2nd, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , | No Comments »

www.chaneliman.com

www.chaneliman.com

Das Blog avanciert zur erweiterten Visitenkarte des 21. Jahrhunderts, und selbst Promis, von denen man es gewohnt ist, dass sie immer wieder über mangelnde Privatsphäre klagen, nutzen das Internet um ihren Mitteilungsbedürfnis und Selbstdarstellungsdrang noch mehr Raum zu geben.

Nun penetriert auch noch das amerikanische Top-Model Chanel Iman die Web 2.0 Community mit ihrem Weblog, das sie RUNAWAY (nicht runway) benannt hat. Wer jedoch Fotoposts aus dem privaten Umfeld der Laufstegschönheit erwartet oder gar die Verlautbarung einer eigenen, authentischen Meinung erwartet, der erwartet zu viel. Die 19-jährige, die erst seit dreieinhalb Jahren so richtig gut im Geschäft ist, weiß sich professionell zu vermarkten und verzichtet daher in ihrem Blog auf allzu Persönliches oder gar kritische Untertöne. Stattdessen gibt es Backstagebilder, Cover-Shots, Pressebilder und Videos, die man auch in den gängigen Klatschblättern oder auf YouTube findet.

Das einzig coole an ihrem Blog ist das Logo: der weiße Drahtbügel mit ihrem Namen darunter, dessen Typographie in Anspielung auf das Modehaus CHANEL wohl bewusst in schwarz/weiß gehalten wurde und in Großbuchstaben daherkommt! Sehr hübsch!
Für ihre Fans ist das Blog mit Sicherheit eine gute Quelle um sich am Lifestyle des Fashion-Girlies zu ergötzen und über ihr Model Dasein auf dem Laufenden zu halten, für alle Anderen jedoch verzichtbar!

www.chaneliman.com


DOLCE & GABBANA “JALOU”

Posted: Oktober 27th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , , | No Comments »

Jeder der schon einmal einen Blockbuster mit einem (Ex-)Supermodel in der Nebenrolle gesehen hat, weiß, die darstellerischen Fähigkeiten der meisten Models sind stark begrenzt. Sobald von den Mädchen etwas anderes gefordert wird als ihre Schönheit mit blasiertem Gesichtsausdruck zur Schau zu tragen und der Job eine Abweichung des gewöhnlichen Posings verlangt, wirken viele Models plötzlich auffällig ungelenk. So zuletzt auch die Top-Models, die sich bei der letzten Chanel Modenschau (ab Minute 2:09) mit Lagerfeld´s “Boy Toy” Baptiste Giabiconi “spontan” in einen Heuballen fielen ließen. Das Ganze wirkte so konstruiert und hölzern, und bewies abermals wie gefangen Models in ihrer Rolle als Repräsentantin der “Coolness” sind.

Ein wesentlich besseres Darstellungsvermögen zeigten hingegen die Beauties in Dolce&Gabbana´s Werbefilm “JALOU”. Auf ästhetisch ansprechende Weise wird in dem 90 Sekunden Clip, das von dem italienischen Designerduo gestylte Handymodell JALOU der Firma Sony Erickson beworben, welches nach einer Vorankündigung Ende August seit wenigen Tagen im Handel erhältlich ist. Warum die Damen, allesamt gekleidet in Dolce&Gabbana´s Fall/Winter Kolletion 2009, zum Schluß jedoch verhaftet werden, bleibt ein Geheimnis. Doch immerhin geben die Models auch bei den “Mug Shots” noch eine gute Figur ab.


IM SCHULTERSCHLUSS MIT LAGERFELD

Posted: August 11th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , | No Comments »

Lagerfeld "Eco" Bag / by courtesy of HINT Magazine
Lagerfeld “Eco” Bag / by courtesy of HINT mag

Im Online Store des amerikanischen Modemagazins HINT gibt es aktuell eine kultige Jutetaschen mit dem Konterfei der Modeikone Karl Lagerfeld als Karikatur zu erwerben.

Inspiriert von dem im Mai auf dem Flughafen von Nizza entstanden Paparazzi Schnappschuss auf dem der “Kaiser” eine Nesseltasche mit der ironischen Aufschrift “Karl Who?” von Naco Paris schultert, zeigt der Entwurf des Grafik Büros Pattern People Karl Lagerfeld umgeben von den für ihn charakteristischen Markenzeichen wie der der gesteppten Chanel Handtasche oder den fingerlosen Handschuhen. Das Modell ist gegenwärtig ausverkauft und wird gerade reproduziert. Nachschub gibt es erst wieder ab dem 17. August. Bestellungen werden bereits jetzt schon entgegen genommen.

Es gibt noch eine andere Version des ökologisch korrekten Shoppers mit dem Profil von Marc Jacobs. Preis $ 45

Hier gehts zum Hintmag Shop


DÜSSELDORF: KÖNIGSALLEE GLAMOUR ADÉ !

Posted: August 8th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , | No Comments »

Boulevard der Massen

Boulevard der Massen

Touristen in Shorts und labberigen Shirts haben es sich auf den Rattanstühlen   in den Cafés gegenüber vom Sevens und den Schadow Arkaden bequem gemacht. “Leute gucken” ist ein beliebter Sport unter den Besuchern der Düsseldorfer Königsallee. Da sein,  wo die Reichen und Schönen sind. Die Ohoven, die Pooth, die Kamps!

Doch die  Kö wird an diesem Feitag nachmittag nur  gering frequentiert. Ob die Hitze die Leute von der Innenstadt fernhält oder die Wirtschaftskrise lässt sich schwer sagen. Die Läden sind wie leergefegt!  Der Pelzmantel  im Schaufenster von Eickoff findet bei 30 Grad Schattentemperatur von den Passanten keine Beachtung. Gähnende Leere bei Chanel, Escada und Bulgari;  lediglich das Verkaufspersonal  von Louis Vuitton ist  dank loyaler Japaner ausgelastet  und packt fleißig die Monogram Taschen des Hauses  in die edlen braunen Tragetaschen. Society-Ladies mit toupierter Löwenmähne, im Kostüm und mit dicken Klunkern von Georg Hornemann zwischen den Brüsten sucht man heutzutage auf der Kö vergebens. Insofern dieses Klischee überhaupt jemals wirklich auf dem Prachtboulevard existiert hat,  scheint dieser Typ Kundin nahezu ausgestorben.

Der Glamour auf Nordrhein-Westfalen´s einstiger Vorzeigemeile nimmt nach Hausnummer  34 (Prada) aufwärts zusehends ab!  Auf dem südlichen Teil der Königsalle blitzen die großen Namen der Modewelt nur noch vereinzelt zwischen den sich immer stärker ausbreiteten Vertikalen auf, die von der Prestigadresse Königsallee profitieren wollen und es sich leisten können, große Ladenflächen auf der Kö zu mieten.   Viele Düsseldorfer sehen die Eroberung der Kö durch die großen Textilketten mit Argwohn und Sorge. Sie wissen, das der Ruf ihrer Vorzeigestraße unter dem wenig exklusiven Angebot von Esprit & Co. leidet.  Direkt neben  dem bereits seit Jahren bestehenden Steak-Haus Maredo eröffnete jüngst  American Apparel seine Pforten. Im Angebot einfache  T-Shirts,  Socken und Unterhosen! Auch Benetton, Cos, H&M, Hallhuber,Zara, Stefanel, Geox und “Dieter Bohlen Ausstatter” S.Oliver sind mittlerweile mit einer Filiale an der Königsallee präsent. Ob das die Nachbarschaft ist, die sich Giorgio Armani für seinen minimalistischen  Ladenbau gewünscht hat?

Kö 2009
Kö 2009


“LUXE LUNCH” – welches Branding darf´s denn heute sein?

Posted: Juli 27th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , | No Comments »
"french fries de-luxe"

"french fries de-luxe"

Dieses Bild unbekannten Absenders  tauchte bereits in mehrerern Blogs im Internet auf und entfachte aufgrund des angefügten Kommentars von Karl Lagerfeld  “Mode ist die gesündeste Motivation um abzunehmen!” einen Sturm der Entrüstung. Gleich vorweg: Die Firma Chanel hat mit der schicken Verpackung nichts zu tun! Das Lagerfeld Zitat wurde vermutlich dem Zusammenhang eines anderen Interviews entnommen.

Ganz neu ist die Idee der kontextübergreifenden Übertragung eines prominenten  Corporate Designs allerdings nicht. Der New Yorker Konzept Künstler Tom Sachs schuf bereits in den  1990er Jahren eine Serie von verfremdeten Mc Donalds Menüs aus Tüten und Verpackungsmaterialen bekannter Modehäuser. Neben Hermès, Tiffany&Co, Prada gab es auch eine Auflage mit dem Branding von Chanel.

4x Luxe Lunch by Tom Sachs
4x Luxe Lunch by Tom Sachs

In seinen Arbeiten untersucht Sachs wie sich manipulatives Marketing auf unseren Alltag auswirkt und  beschäftigt sich ganz allgemein mit dem gesellschaftlichen Umgang mit Luxusgütern.

Im Gewand französicher Modehersteller ergibt die Bezeichnung “french fries” nun endlich einen sichtbaren Sinn!


VICTOIRE DE CASTELLANE – SCHMUCK IST IHR HOBBY!

Posted: Juli 14th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , | No Comments »

credit: Dior

credit: Dior

Seit 1998 ergänzt Schmuckdesignerin Victoire de Castellane die extravaganten Entwürfe des Exzentrikers John Galliano für das französische Haus Dior mit ihren ebenfalls eigenwilligen und stets elaborierten Schmuckstücken. Sie liebt es groß, bunt und außergewöhnlich. 14 Jahre lang stellte sie als Head of Accessories ihren Sinn für Theatralik in die Dienste der Firma Chanel, bevor sie zu Dior wechselte. Die Designerin stammt aus der Cognac Dynastie Hennessy und ist die Nichte von Karl Lagerfelds Langzeit Assistenten Gilles Dufour. Das mag ihr den Einstieg ins Luxussegment natürlich erleichtert haben, doch allen Privilegien zum Trotz, wer ihre Arbeiten sieht, der merkt sofort, die Gute hat einfach Talent! Ihr neuester Coup ist die “Kings & Queens” Collection für Dior Joaillerie – im wahrsten Sinne des Wortes brilliant!

www.diorjoaillerie.com

"Kings & Queens"  by Victoire de Castellane

"Kings & Queens" by Victoire de Castellane


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STREETART DE LUXE – LIGQUIDATED LOGOS BY ZEVS

Posted: Juli 10th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: , , , , , | 1 Comment »

Zevs

street-art by Zevs copyright by: Zevs

Mit der Verflüssigung bekannter Modelogos im öffentlichen Raum macht Artist Zev aus einem Stück tristen Mauerwerk  ein glamouröses Kunstobjekt.   Zevs, ist ein anonym arbeitender französischer street-art Künstler, und als solcher in der Graffiti Szene absolut prominent. Ende der 90er feuerte er Farbbomben zwischen die Augen der Models auf Werbeplakate. Daraufhin diskutierten sich die Franzoßen die Köpfe heiß, ob es sich bei diesen Aktionen nun um Kunst oder purem Vandalismus handelt. Doch   Zevs aktuelle Arbeiten der sich verflüssigenden Logos , die in traditioneller chinesicher Lacktechnik auwendig umgesetzt wurden, zeugen von seinem künstlerischen Anspruch. Genial!

Neben den “liquidated logos” zeigt der Künstler nun in einer Ausstellung auch keramischer Arbeiten und Malereien auf Metall.

Eröffnung: Donnerstag, 16. Juli 09

Art Statements Gallery,
5 Mee Lun Street, Central,
Hong Kong

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"liquidated logos" - street-art by Zevs / copyright by: Zevs


MODE BEWEGT!

Posted: Juni 28th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA | Tags: , , , , , , | No Comments »

Dior, Yves Saint Laurent und Alexander McQueen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam und doch bedienen sich alle drei Unternehmen der bewegten Bilder als zeitgemäßes Marketinginstrument.

Doch nicht nur die oben Genannten, sondern auch Chanel und Louis Vuitton setzen auf Videos als Markenbotschafter.  Aufwendig inszenierte Kurzfilme, mit prominenter Besetzung, mal mehr, mal weniger gehaltvoll. Doch für wen machen die das? Es scheint als hätten die PR- Verantwortlichen renommierter Modehäuser das Internet als relevante Werbeplattform angenommen. Wobei die Streifen allein schon aufgrund ihrer Länge nichts mehr mit dem gewöhnlichen 30 Sekunden Spot zu tun haben. Die Filme werden zumeist auf der firmeneigenen Webseite gepostet oder als Einstimmung auf die Kollektion vor der Modenschau den geladen Gästen vorgeführt. Fast immer finden die Videos ihren Weg zu YouTube und damit auch in zahlreiche fashionblogs weltweit. Mannigfaltige Verbreitung zum Nulltarif! HYPE zeigt euch im folgenden drei aktuelle Beispiele: