JENNIFER LOPEZ´ “LOUBOUTINS”

Posted: Dezember 6th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , | No Comments »

Nachdem Jennifer Lopez  Ende November bei den American Music Awards in Los Angeles ihre neue Single “Louboutins” erstmals der Öffentlichkeit vorstellte, spendete die Modebranche keinen vernehmbaren Applaus.

Der Song, welcher die Kultschuhe mit den roten Sohlen thematisiert, ließ auch die internationalen Fashionblogger schlichtweg kalt. Wohl aus gutem Grund, denn der Text ist inhaltlich alles andere als geistreich und auch keine besondere Hommage an Schuhmacher Christian Louboutin, wie der Titel zunächst vermuten lässt. Die Handlung des Stücks lässt sich mit wenigen Worten in etwa wie folgt zusammenfassen: Typ verlässt Mädchen – Mädchen frustriert- Mädchen will Typ zurück -gekränktes Mädchen will Rache – Mädchen schnallt sich die Edellatschen von Louboutin um die Füße – Mädchen hat dank Louboutin neues Selbstbewusstsein – Mädchen verlässt Typ. Fertig!

“But it’s the last time, I’m movin’ on, I’m throwing on my Louboutins.”

Die Moral von der Geschicht; selbst die teuersten Treter binden heiße Typen nicht!
Nicht gerade die beste Werbung für Christian Louboutin.


Oh la la: HINTER DEN KULISSEN VON JIMMY CHOO !

Posted: November 16th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE | Tags: , , , | No Comments »

Tiefe Einblicke!

Tiefe Einblicke!

Für alle, die das kleine bisschen mehr an Informationen über ihr Lieblingslabel erfahren wollen, bietet das kürzlich  erst in Großbritannien  erschienene Buch “The Towering World of Jimmy Choo” zahlreiche, bisher unbekannte Fakten zur Geschichte des gerade mal 13 Jahre jungen Schuhlabels .

Interessant dabei ist, dass Firmengründerin Tamara Mellon, den beiden Autorinnen, jegliche Zusammenarbeit verweigerte, jedoch ihre Mutter, Ann Yeardye, ein ehemaliges Chanel Model, zu der sie ein äußerst distanziertes Verhältnis pflegt, die Recherchen für das Buch unterstützte.

Das Tamara Mellon über ein überdimensional großes Ego verfügt, ist in der Branche kein Geheimnis. Von Geburt an überdurchschnittlich privilegiert, besuchte die 1967 in London geborene Tochter des Vidal Sasson Mitbegründers Tom Yeardye, Schulen in Berkshire, Beverly Hills und in der Schweiz. Mit dem Selbstbewusstsein derer, bei denen es die Gene besonders gut gemeint haben, landete die Schöne 1990 , mit gerade mal 23 Jahren,  ihren ersten Job als Redakteurin für den Bereich Accessoires bei der britischen Vogue.

Aufgrund des elterlichen Vermögens ohnehin bestens innerhalb London´s Society vernetzt, verschaffte ihr der Posten bei Vogue zusätzlich Prestige in der Modewelt. Mitte der 1990er Jahre entdeckte sie das Talent und die Kunstfertigkeit des damals bereits schon sehr erfolgreichen, aber außerhalb der Modebranche weithin unbekannten Edelschusters Jimmy Choo, und erkannte parallel das Potential von Luxus-Accessoires für die kommenden Jahre. Sie überredete Choo, der bislang in seinem Atelier im Londoner East End lediglich Einzelpaare für Photoproduktionen und die Damen der britischen Upper Class anfertigte, mit ihr zusammen ein professionelles Unternehmen aufzubauen, und seine Kreationen für eine breitere Masse zugänglich zu machen. Eine Vision, wenn man bedenkt, dass die Baguette Tasche von Fendi, der ersten It-Bag, die den Hype um die Designer-Accessoires initiierte, erst 1997 auf den Markt kam.

1996 wurde Jimmy Choo offiziell gegründet. Jimmy Choo beherrschte das Handwerk, Mellon die Vermarktung. Sie hatte die Kontakte, das Geld und die nötige Energie um Jimmy Choo in kürzester Zeit neben Manolo Blahnik als  populärsten Schuhdesigner der Gegenwart zu etablieren. Nur fünf Jahre nach seiner Gründung galt das Label als eine der rentabelsten Luxusmarken der Welt. Der Celebrity-Run auf die roten Sohlen von Christian Louboutin folgte erst ein paar Jahre später.

Was nur wenige wissen: Jimmy Choo selbst hat mit dem Design von jeher wenig zu tun.  Es ist seine Nichte Sandra Choi, die seit der Unternehmensgründung, in der Position als Kreativdirektorin,verantwortlich für die Schuhkollektionen zeichnet.  Zusammen mit Tamara Mellon diktieren die Beiden das komplette Sortiment an vier angestellte Designer.  Jimmy Choo selbst hat sich in sein Atelier zurückgezogen und fertigt, wie vor seinem internationalen Duchbruch, wieder handgefertige Schuhe für wohlhabende Socialites unter dem Label  “Jimmy Choo Couture”, allerdings in Lizenz von Jimmy Choo Ltd!   Die Latschen unter  Mellon´s und Choi´s Regie, tragen entweder das Label Jimmy Choo London oder nur Jimmy  Choo.

Nun kann man sich berechtigt fragen, wieviel Qualität à la Choo steckt überhaupt noch in der Schuhserie für H&M ?

Jimmy Choo selbst  hat mit der globalen Luxusmarke Jimmy Choo nichts mehr zu tun. 2001 hat der Schuhkünstler  seinen Anteil an dem Unternehmen an die Firma Equinox Luxury Holdings, für nur 12 Millionen US-Dollar verkauft.  Heute gehört das Unternehmen, das seinen Namen trägt, zu 50% der Investorengruppe Muse Hicks Hedge Funds und Tamara Mellon und ist geschätzte 219 Millionen Euro wert.

Die privaten Verhältnisse der Protagonisten untereinader sind verfahren. Man spricht nicht miteinander. Die Geschichte hinter den  hohen Hacken  ist filmreif. Wer mehr über die irdischen Hintergründe der himmlischen Schuhe wissen möchte, dem sei das Buch der Autorinnen Goldstein Crowe  & de Rosen empfohlen.

THE TOWERING WORLD OF JIMMY CHOO ist erschienen bei Bloomsbury (bislang nur in englischer Sprache) erhältlich über amazon.de /  € 16,99,-

Schuhe aus der Hand des Meisters: Jimmy Choo Couture. 18 Connaught Street, London  (Termine, nur mit persönlicher Vereinbarung)


LOUBOUTIN + LADURÉE = FRENCH ALLURE

Posted: Oktober 23rd, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , | No Comments »

Macarons- die Einen mochten sie schon immer, das heißt, die Wenigen die von der Existenz des Schaumgebäcks bereits vor der “Sex and the City Welle” wussten. Die Anderen, die erst nach der Ausstrahlung der Serie in die farbenfrohen Zuckerkekse bissen, konnten entweder den Hype um das kreisrunde Backwerk nicht nachvollziehen oder waren verzückt, insofern die Dinger aus dem Hause Ladurée stammten.

Ladurée Macarons wearing Christian Louboutin
Ladurée Macarons wearing Christian Louboutin

Die 1862 in Paris gegründete Edel-Patisserie Ladurée, gilt als Erfinder des doppelten Macaron, so wie wir ihn heute kennen, und begeistert Liebhaber der Süßigkeit nicht nur mit der Qualität ihrer Erzeugnisse sondern auch mit ihren traumhaften Verpackungen, die allesamt den Eindruck erwecken als handle es sich bei ihnen um die private Schmuckschatulle von Marie Antoinette. So soll es Menschen geben, die bei Ladurée nur wegen den pastellfarbenen Schächtelchen mit der Rokoko Verzierung einkaufen. Seit Jahren kooperiert das Unternehmen mit Modemachern, die ihren Signature Look für einen begrenzten Zeitraum den Pappschachteln entleihen. Aktuell zieren Modezeichnungen des Schuhdesigners Christian Louboutin die Ladurée Boxen. Mit eigens für diese Kooperationen entwickelten Geschmacksrichtungen, werden die Designer-Macarons in drei Größeneinheiten angeboten. Über Geschmack lässt sich streiten über Ladurée hingegen nicht!

ladurée.fr

french allure

french allure