OUT NOW: Das neue HYPE MAGAZINE ist da!

Posted: Juni 15th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , | No Comments »

Das Warten hat ein Ende! Die brandneue Ausgabe des HYPE MAGAZINE ist ab heute bundesweit im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel sowie an allen gut sortierten Presseverkaufsstellen erhältlich.

Wir freuen uns sehr, Euch auch in dieser Ausgabe wieder tiefgreifende Artikel und unkonventionelle Interviews präsentieren zu können. Zu Wort kommen hier unter anderem: Deutschlands selbsternanntes und charmantestes Wunderkind, Wolfgang Joop, Dan und Dean Caten, die quirligen Zwillingsbrüder hinter dem Label DSquared, sowie die entwaffnend ehrliche Stilikone und Modebloggerin Diane Pernet aus Paris. Darüber hinaus haben wir Euch die schönsten Kollektionsteile und Accessoires der Saison zusammengetragen und in Form fantastischer Modestrecken stillvoll in Szene gesetzt. In unserer Beauty-Rubrik erfahrt Ihr wie man seine Haut richtig vor UV-Strahlung schützt und auch dem Tabuthema Mundgeruch haben wir uns gewidmet und verraten, wie man die peinlichen Duftwolken ganz schnell wieder los wird.

Dank auch an unser Cover Model, Masha Tyelna. Die gebürtige Ukrainerin ist seit 4 Jahren eine feste Größe im Model-Business und stöckelte bereits für namhafte Modehäuser wie Yves Saint Laurent, Dior, Nina Ricci und Givenchy über den Laufsteg. Ihre großen Rehaugen -zweifellos ihr Markenzeichen- sind nicht nur auf dem Cover von HYPE zu bewundern, sondern auch im Rahmen einer besonders farbintensiven Beautystrecke, realisiert von Modefotografin Anja Frers und Make-up Artist Heiko Palach, im Innenteil des Heftes.

Viel Spaß beim Lesen und Sichten.

Die HYPE Redaktion

 

 

 

 


SHOPPING MIT AMANDA LEPORE – “NOT JUST A LABEL” macht´s möglich!

Posted: Juli 30th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , | No Comments »

Weiß was stylish ist, Amanda Lepore!

Weiß was stylish ist, Amanda Lepore!

“Not Just a Label”, einer der besten Online-Shops für junges Modedesign und Avantgarde fashion, verfolgt ein einzigartiges Geschäftskonzept. Auf ihrer Seite bieten die in London ansässigen Betreiber vielversprechenden Designtalenten, die Möglichkeit ihrer Entwürfe über das Internet zu verkaufen und somit das eigene Label bei einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Die Idee, eine Plattform für Nachwuchsdesigner zu schaffen, die ihre Entwürfe über das Netz vertreiben ist nicht neu. Derlei Versuche hat es auch in Deutschland schon gegeben. Doch die dort feilgebotenen Kreationen bewegten sich auf Hausfrauen-Niveau, haftete ihnen doch stets der Charakter des Selbstgebastelten an. Das Jemand Pailletten auf einen Jute-Beutel sticken kann, macht ihn noch lange nicht zum Designer. Nicht so  bei Not Just A Label: deren Mitglieder sind mehrheitlich Absolventen der renommiertesten europäischen Modeschulen. Kollektionsteile von Central Saint Martins Abgängern finden sich hier ebenso wie Arbeiten von ehemaligen Studenten des Studio Bercot in Paris, der Hochschule für angewandte Künste in Wien oder Parsons New York! Bevor Firmengründer Stefan Siegel 2007 in das Geschäft mit der Designerklamotte einstieg, absolvierte er ein Wirtschaftsstudium und arbeitete mehrere Jahre im Bankenwesen. Der gebürtige Österreicher verfügt über ein überdurchschnittlich gutes Gespür für den Zeitgeist und ein geschultes Auge hinsichtlich Ästhetik und Designqualität, was angesichts seiner beruflichen Laufbahn, die mehr durch Zahlen als durch Emotionen geprägt ist, zunächst überrascht.

Beim Stöbern in der Designerdatenbank, fiel mir das Label GADOFKA der in London lebenden Designerin Achamyelsh Biftu Bojia auf, deren Biografie zum einen recht eigensinnig anmutet und deren elaborierte Kreationen, kreative Vision und handwerkliches Geschick gekonnt miteinander verbinden. Der Designerin gelingt die Balance zwischen Tragbarkeit und Innovation. GADOFKA´s MELON Leggings, welche man aktuell auf Not Just A Label Kaufen kann, kostet zwar stolze 514,00 Euro, diese könnten sich aber durchaus als ein Investment in das frühe Werk eines zukünftigen Stars der Branche erweisen.

Melon Dress & Leggings by GADOFKA - photo: Not Just A Label
Melon Dress & Leggings by GADOFKA – photo: Not Just A Label

Ein weiteres feature, was Not Just A Label zum Kompetenzzentrum für “upcoming designers” macht ist die Kooperation mit stilsicheren Meinungsführern aus der Modeszene. So werden prominente Namen der Branche gebeten, für etwa einen Monat Teile aus dem Shop nach derem subjektiven Geschmack zusammenzustellen. Dass Diane Pernet, dabei eine andere Auswahl trifft als ihre Nachfolgerin Amanda Lepore, die ab dem 6. August in die Rolle der Shop-Kuratorin schlüpft, macht die Sache spannend. Die Muse von David LaChapelle verspricht, all das zusammen zu tragen ,was sie selbst verkörpert. Wer also schon immer mal aussehen wollte, wie frisch dem New Yorker East Village entsprungen, der sollte ab dem 06. August regelmäßig ein Auge auf die von Amanda Lepore empfohlenen Looks werfen.

Der link zur Kultseite: Not Just A Label


CHARLES GUISLAIN – LIEBLING DER MODEBLOGS

Posted: Juli 24th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , | No Comments »

Branchennachwuchs 2009

Branchennachwuchs 2009

Das die Macher zahlreicher Mode- und Streetstyleblogs sich während den Modewochen in Mailand, Paris, London und New York enthusiastisch auf nahezu auf Alles und Jeden stürzen, der mindestens ein auffälliges high-fashion Accessoire mit drei übereinander gezogenen Vintage Shirts mixt, ist ein Phänomen der Web 2.0 Ära.

Wo sich junge Freizeitjournalistinnen jedoch bei der Motivauswahl ausschließlich auf ihren ganz persönlichen, subjektiven Geschmack verlassen oder eben auch aus Unsicherheit einfach mal nachfotografieren was Andere für ablichtungswürdig halten, generiert sich daraus ein Resultat des immer Gleichen. Erfreulicherweise ist da schon der Blick auf die Blogs der Modeprofis, die mit über Jahre erworbenen Wissen, einem geschulten Auge, einem klaren Sprachduktus und Weltoffenheit ans Werk gehen.

Ein gutes Auge für Subkultur beweist Diane Pernet, eine ehemalige Modedesignerin, die mit ihrem Blog “A Shaded View on Fashion” neben allerlei irrelevanten Mist, wie bspw. einem Bericht über ein gewöhnliches Pasta Essen mit Freunden, regelmäßig Interviews mit Top Designern führt, und zudem Perlen der Modebranche zu Tage fördert. Gegenwärtig konzentriert sie sich auf Charles Guislain.

Der zierliche Blonde mit den Zahnstocherbeinen erregt seit letzter Saison die Aufmerksamkeit der Modeszene. Dabei ist es nicht sein Look, seine auffallend dünne Figur oder die High Heels, auf denen er zu den Schauen stöckelt, die für Gerede sorgen, sondern seine junge Erscheinung. Charles ist gerade mal 17, geht noch zur Schule und führt ein Skizzenbuch mit sich, welches er täglich mit Modezeichnungen und Ideen füllt. Sein Berufswunsch: Modedesigner! Doch bevor er sich um einen Studienplatz am Londoner Central Martins College bewerben kann, muss der Gute noch zwei Jahre lang die Schulbank bis zum Baccalauréat drücken. Es ist erstaunlich, mit welchem Selbstverständnis sich Charles innerhalb der Modebranche bewegt. Er tingelt von Schau zu Schau. Nicht immer hat er eine Einladung. Doch das hindert den Modefan nicht daran, dennoch um Einlass zu fragen. Manchmal klappt das, manchmal nicht. Charles bleibt gelassen. Und das auch gut so! Wer das Leuchten in seinen Augen sieht, sobald er über Mode spricht, der weiß, Charles Guislain wird schon bald seinen festen Platz in der Modebranche finden.