Shocking Weekend: Tom Rebl rockt Muenchen

Posted: August 17th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , | No Comments »

Tom Rebl & Sven Barthel, Photo: HYPE MAGAZINE

Tom Rebl & Sven Barthel, Photo: HYPE MAGAZINE

Wenn Männer in High Heels, teilweise halbnackt oder in Frauenkleidern über den roten Teppich staksen, kann dies nur eines bedeuten: it´s Showtime. Einen ganz großen Auftritt hatte am vergangen Samstag, der in Mailand ansässige Modedesigner Tom Rebl.

In der Münchner Schrannenhalle präsentierte der Kreative im Rahmen einer aufwendigen Runway-Show seine Entwürfe für die Sommer Saison 2011. Etwa 20 attraktive Models mit streng zurück gekämmten Gelfrisuren und noch strengerem Blick stolzierten flotten Schrittes vor den Augen zahlreicher Promis und Modesachverständiger, über den strahlend weißen Laufsteg und präsentierten passend zur Live- Musik mondän Tragbares zwischen Dandy und Rockstar.

Besonders tosenden Applaus gab es für den Abschluss-Walk von Topmodel Papis Loveday in einem goldenen Lederjacket und in Stöckelschuhen. Nach kurzweiligen 15 Minuten Mode am laufenden Band, präsentierte sich schließlich der Modemacher selbst seinem Publikum.

Unter den Gästen waren auch Designer-Kollege Marcel Ostertag, dessen privater Kleiderschrank bereits ein eigenes Abteil nur für Tom Rebl Klamotten umfasst, Schauspieler Wilson Gonzales Ochsenknecht, Moderatorin Andrea Kempter sowie Schauspieler Max von Thun, welcher lässig an den Fotografen vorbeimarschierte ohne für selbige auch nur einmal zu posieren. HYPE MAGAZINE war natürlich live vor Ort und wollte wissen was das Erfolgsgeheimnis von Tom Rebl ist und hat den Designer hierzu gleich selbst befragt. Seine verblüffend ehrliche Antwort gibt es in unserem Videobeitrag zu sehen.

Toutes mes félicitations Monsieur Rebl!


Event-Tipp: FASHION REBLS / Tom Rebl Runway-Show und Party in München

Posted: August 11th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , | 2 Comments »

photo: by courtesy of TOM REBL

photo: by courtesy of TOM REBL

Tom Rebl ist ein Phänomen: ganz plötzlich war er da, am Fashion-Firmament! Doch kein Preis ohne Fleiß. Als Modedesigner hat der charmante Mittdreißiger eine rasante Kariere hingelegt. Studium in London, diverse Assistenzen und schließlich der direkte Einstieg als Headdesigner bei Andrew MacKenzie.

Wahre Selbstverwirklichung findet der Kreative allerdings nur in der Selbstständigkeit und so bereitete man für 2007 den Launch des eigenen Labels vor.

Seitdem bildet ein stilisierter Kussmund, der sich eher dem weiblichen Geschlecht zuordnen lässt, sein Firmenlogo. Dabei entwirft Rebl bis dato ausschließlich Menswear. Doch eben dieser Mix aus maskulinen und femininen Stilelementen scheint programmatisch, denn Rebl macht Männermode, die darauf verzichtet konventionell zu sein, und sorgt mittels guter Kontakte und cleverem Marketing dafür, dass dies auch jeder mitbekommt.

Seine Stilphilosophie beschreibt der Slogan seines Hauses: “Shoking Radiance”. Mittels Paillettenblousons, und an T-Shirts gehefteten Panzerketten, einem umfangreichen Denim-Segment sowie traumhaften Gürteln mit großen Schnallen, kultivierte man von Beginn an im Hause Rebl eine Rockstar Attitude par excellence. So erfrischend professionell sein Firmenauftritt, so erfreulich ist es zu sehen, dass hier endlich einer ist, der seinen Job ernst nimmt und keinen Hehl daraus macht nach den Sternen zu greifen - wenngleich der Modemacher selbst, dies, so vermutlich nie formulieren würde. Tom Rebl, ist der Kategerie “Nachwuchs” längst entwachsen und verfügt über beste Voraussetzungen in naher Zukunft den Fashion-Olymp zu erklimmen. Sein Erfolgsgeheimnis liegt in der Relevanz seines Produkts. Rebl-Outfits verfügen über einen hohen Wiedererkennungswert. In Zeiten, in denen unzählige Bekleidungshersteller mit allzu Belanglosem um das Geld des Endverbrauchers buhlen, ist es ihm gelungen eine eigene stilistische Handschrift zu entwickeln, und das ohne einen dritten Ärmel an Pullover und Sakkos klöppeln zu müssen.

Am kommenden Samstag, den 14. August präsentiert der in Mailand ansässige Designer mit bayerischen Wurzeln nun im Rahmen einer aufwendigen Modenschau, 50 Looks seiner Frühjahr / Sommer Kollektion für das Jahr 2011 in der Münchner Schrannenhalle. Fashion Rebls, so der Name der Veranstaltung, ist für jedermann zugänglich, vorausgesetzt er verfügt über eine der heiß begehrten Eintrittskarten. Diese sind online unter www.fashionrebls.com wie auch an der Abendkasse erhältlich.

Im Anschluss an die Fashion-Show wird an Ort und Stelle zu den Beats von DJ C-mon Nelgah und DJ Ben Mono noch kräftig gefeiert. Die Initiatoren der Veranstaltung von der Münchner Event-Agentur “Golden Thread ” rechnen  hier mit großen Andrang. Zu Recht, wenn man bedenkt welchen gesellschaftlichen Stellenwert  Mode mittlerweile genießt, kaum einer kann sich ihr noch entziehen.

Allein über 660 Zusagen zählt die eigens eingerichtete Facebook Seite “Fashion Rebls 2010″ bislang. Darunter viele Branchenprofis-Stylisten, Redakteure, Fotografen- die sich diesen Event nicht entgehen lassen wollen. Somit ist die Veranstaltung auch die ideale Plattform zur Erweiterung des eigenen Netzwerks. Wer keine Lust zum “socializen hat”, der kann alternativ auch Promis gucken, die sich ab 22:45 über den roten Teppich einfinden werden.

HYPE MAGAZINE ist bei “Fashion Rebls” mit einem Kamera-Team vor Ort um für Euch die Highlights des Abends festzuhalten. Das Video gibt es wenige Tage nach der Veranstaltung hier auf HYPE TV zu sehen.

Fragen an Tom Rebl? Einfach mailen: pool@hype-magazine.com

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Tickets und weitere Informationen: fashionrebls.com
Ticketpreise VVK: 12 € / Abendkasse: 15 €
Website Tom Rebl


BERLIN AUFGEPASST: MÜNCHEN STARTET “FASHION WEEK MUNICH”

Posted: Juli 17th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , | 2 Comments »

Bald auch in München?

Bald auch in München?

Das dürfte den Berlinern aufstoßen: nach einer langen Etablierungsphase und erstmals einstimmig guten Kritiken für die vergangene Berlin Fashion Week begibt sich nun auch München in das Rennen um den Titel “Deutschlands Modehauptstadt”,und plant für Februar 2010 eine eigene Modewoche unter dem Namen  FASHION WEEK MUNICH!

Wer nun glaubt, dass die beiden Veranstaltungen doch friedlich nebeneinander bestehen können, der irrt gewaltig. Wohl kaum ein Modehaus wird sich zwei Modenschauen, plus Kosten für Werbe und PR- Maßnahmen, leisten wollen bzw. können. Auch Pressevertreter werden, aus wirtschaftlichen wie auch aus zeitlichen Gründen, nicht von A nach B reisen um zweimal in Folge deutsche Mode aus ein- und derselben Saison zu begutachten.

Dennoch, die Ankündigung ist ein herber Schlag für Berlin. Haben deutsche Modeschaffende der Berlin Fashion Week in ihren Anfängen nur wenig Chancen auf ein Überleben eingeräumt, und der Hauptstadt jeglichen Chic abgesprochen, hat sich die Modewoche mittlerweile zum glamourösesten Mode-Event der Bundesrepublik entwickelt, wie man Anfang Juli dieses Jahres sehen konnte.

Dort in Berlin, lud das Münchner Modehaus Escada, trotz finanzieller Probleme, Promis und Fashionistas zur großen Retrospektive ins Bode-Museum. Hier, mitten im tristen Osten des Landes, beehrte Herald Tribune Kolumnistin und Modekritikerin Suzy Menkes die hiesige Modebranche und versprühte einen Hauch von Internationalität. Berlin hats sich seinen Erfolg als Modehochburg  hart und professionell erarbeitet. Geschenkt hat man den Organisatoren der Berlin Fashion Week nichts.

Die Chancen für München sich gegen Berlin durchzusetzen, lassen sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht seriös einschätzen. Fakt ist, es wird nicht leicht! Berlin gilt als hip, vor allem im Ausland. Viele Kreative sehen in der Stadt das New York von Deutschland. Zudem hat Berlin mit Mercedes Benz einen prestigeträchtigen und finanzkräftigen Kooperationspartner und dank IMG einen hochprofessionellen und erfahrenen Veranstalter. Mit Tracht und Maßkrug lässt sich da nicht konkurrieren.

Andererseits, München hat Geld, viel Geld, und damit lässt sich bekanntermaßen so Einiges beschleunigen. Zudem sitzen zahlreiche bedeutende Modemarken in Süddeutschland, wie Hugo Boss und Strenesse, viele von ihnen sogar direkt in München; darunter Aigner, Bogner, Escada  und Rena Lange. Darüber hinaus gibt es in München diverse Society-Schneider mit besten Promikontakten. Dazu zählen Gabriele Blachnik, Talbot Runhof, Sonja Kiefer, Susanne Wiebe und der junge Daniel Fendler (siehe HYPE Interview vom 15.07.)

Nur an Vertretern der Avantgarde mangelt es der bayrischen Landeshauptstadt. Hier kann München gegenwärtig nur auf Shooting Star Patrick Mohr zurückgreifen.

Dass zu alldem auch noch die kommerzielle Modepresse fast vollständig in München vertreten ist, mag manch einen Berliner jetzt den Schweiß auf die Stirn treiben, doch sollten sich die Münchner diesbezüglich nicht zu früh freuen. Allein die lokale Nähe zu den Medien garantiert noch keine gute Berichterstattung. Es ist ja kein Geheimnis, dass deutsche Designer zunächst im Ausland gefeiert werden müssen, bevor ihnen die deutsche Vogue überhaupt ein Minimum an Anerkennung zollt.

Einfach ausgedrückt: viele Redakteure missachten erst einmal grundsätzlich alles was direkt vor der eigenen Haustüre stattfindet.

Hinter der Munich Fashion Week steckt die Agentur “Style of Life Entertainment” von Walter Klein und Bahtijar Zekirija, zwei wahre Größen des Münchner Nachtlebens mit einem weiten Netzwerk an Medienkontakten. In Kooperation mit der Modelagentur “Together”, wollen die Zwei nun Münchens Ruf als Modestadt wiederbeleben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Beiden wissen, dass ein “Miss Wet-T-Shirt” Wettbewerb nicht wirklich was mit Mode zu tun hat. Anfängerfehler sind verzeihlich, fehlendes Niveau hingegen nicht! Schaun mer mal!

www.fashionweekmunich.com