Posted: Februar 2nd, 2012 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Dandy, Dorian Grey Gallery, Exhibition, Molua Muldown, Patrick McDonald | No Comments »

Flower Market, ©Molua Muldown
Soll man sich eigentlich darüber freuen, dass das Modediktat unlängst seinen Platz in der Mottenkiste eingenommen hat?
Die breite Akzeptanz einer von der Modeindustrie bestimmten Stilrichtung und deren Unterwerfung entsprechen nicht dem aktuellen Zeitgeist. Anything goes – erlaubt ist was gefällt. Individualität im Bekleidungsverhalten hat dieser Tage Hochkonjunktur.
Eine Freiheit, die Menschen nicht zwangsläufig attraktiver erscheinen lässt, denn nicht jedermann ist wirklich stilsicher. Umso mehr bewundern wir diejenigen, die es sind. Frauen und Männer, die Kleidung gezielt nutzen um ihrer Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen und damit ein Maximum an (Außen-) Wirkung erzielen. Neben Lady Gaga und Iris Apfel, zählt zu ihnen auch Patrick McDonald. Als prominentester noch lebender Dandy gehört McDonald zum Inventar der New Yorker Modeszene und inspiriert mit seinem Auftreten seit über 20 Jahren Fotografen, Maler und Illustratoren.
Grund genug für die Betreiber der im East Village ansässigen Dorian Grey Gallery dem Bohèmian eine eigene Ausstellung zu widmen. Gezeigt werden Aufnahmen, die McDonalds stilistische Kompromisslosigkeit in seinem alltäglichen Umfeld zeigen.
Fotografin Molua Muldown ließ einige der geschossenen Porträts von der Multimedia-Künstlerin Lisa Pan bearbeiten, die das Antlitz McDonalds in Fantasiewelten einbettete, welche den Betrachter neue Perspektiven auf den Habitus eines Dandys bieten.
„The Dandy’s New York!
07.Februar bis 04. März 2012
Dorian Grey Gallery, 437 E 9th Street, New York City
(siehe auch das große Patrick McDonald Interview in der aktuellen Ausgabe des HYPE Magazins)
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Posted: September 28th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Ausstellung, Couture, Daphne Guinness, Exhibition, Museum at FIT, New York, Style Icon | No Comments »

Bodysuit by Alexander McQueen
Bier-Erbin Daphne Guinness hat Stil. Einen ganz außergewöhnlichen sogar. So außergewöhnlich, dass das “Museum at FIT in New York” den herausragendsten Stücken ihrer Kleider- und Schuhsammlung gegenwärtig eine eigene Ausstellung widmet.
Unterteilt in sechs Themenbereiche, die die wesentlichen Stilrichtungen der britischen Modeikone umfassen; Dandyism, Armor, Chic, Evening Chic, Exoticism und Sparkle. Besucher begeben sich somit auf eine Reise durch Mrs. Guinness beeindruckende Privatgarderobe. Zu sehen gibt es u.a. strenge weiße Blusen in Kombination mit enganliegenden schwarzen Blazern, Ganzkörperanzüge aus Leder oder aufwendig bestickter Spitze sowie allerlei glitzernde Extravaganzen.
Die Mehrzahl der Stücke stammt von Alexander McQueen, gefolgt von Entwürfen der Modehäuser Chanel, Dolce & Gabbana, Valentino, Alaia, Dior, Givenchy und Lacroix. Auffällig: Mrs. Guinness Vorliebe für absatzlose Plattformschuhe, die ebenfalls in verschiedenen Ausführungen gezeigt werden. Keinesfalls unerwähnt bleiben darf hier der Schmuck, welcher jeden ihrer Looks erst perfekt macht, zu dem es aber leider keine Informationstafeln gibt, dabei wären auch die pompösen Ringe, Ketten, Broschen und Armbänder definitiv eine Solo-Show wert.

Schuhe von Noritaka Tatehana
Erfreulicherweise verzichteten die Ausstellungsmacher auf langatmige und gezwungene kunsthistorische Kontextualisierungen und bieten stattdessen kurze und auf den Punkt gebrachte Erörterungen zu den Exponaten. Die 43-jährige Guinness begreift Mode natürlich nicht als Statussymbol, vielmehr ist Mode für sie Kunst. Angesichts der ausgestellten Couture-Teile eine absolut nachvollziehbare Sichtweise, denn mit dem Plunder der auf gewöhnlichen Einkaufsstraßen feilgeboten wird, haben Guinness’ textile Schätze nichts gemein. Was die Frage aufwirft, ob guter Stil, nicht doch etwas mit Geld zu tun hat!?
“Daphne Guinness” – Museum at FIT, New York
noch bis zum 07. Januar 2012

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Posted: Juni 22nd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Ausstellung, Exhibition, Jean Paul Gaultier, Kanada, Kunst, Montreal, Museum, Retrospektive | 1 Comment »

Photo: Jerry Piegeon (Studio JPG)
35 Jahre im Geschäft und kein bisschen leiser. Eine durchaus zutreffende, wenngleich auch nur ungenügsame Beschreibung des kreativen Schaffens von Modedesigner Jean Paul Gaultier, der in diesem Jahr sein 35-jähriges Firmenjubiläum feiert. Grund genug für das Museum der schönen Künste im kanadischen Montreal, der Arbeit des 59-jährigen Hypervisionärs, eine umfangreiche Ausstellung zu widmen. “The Fashion World of Jean Paul Gaultier: From the Sidewalk to the Catwalk” beleuchtet anhand von Gaultiers spektakulärsten Roben, Fotografien und Videos, die Stationen seiner Kariere, und zwar von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Was 1976 mit einem kleinen Atelier in Paris begann entwickelte sich in wenigen Jahren zu einem Modeimperium mit zahlreichen A-Klasse Celebrities wie Madonna und Kylie Minogue als Werbeträger und einem Besteller-Parfum in der langen Referenzliste seiner genialen Erzeugnisse. Hierzu zählt auch, dass 1990, für Madonnas “Blond Ambition” Tour entworfene, goldene Korsett mit den konischen Tittenschalen, das Gaultiers Namen quasi über Nacht auch in das Bewusstsein von Modemuffeln drängte. In etwa zur gleichen Zeit säuselte sich der Designer mit dem House-Track “Aow Tou Dou Zat” (How to do that), in die französischen Hitparaden, entwarf Möbel auf Gummirädern und moderierte die britische TV-Sendung Eurotrash. Nicht zu vergessen, der ständige Bruch mit den geschlechtsspezifischen Kleiderkonventionen: Gaultier schickte schon Männer in Röcken und High-Heels über den Laufsteg als Jorge Gonzales in Kuba noch Makramé-Taschen klöppelte.
Die Ausstellung ist in sechs Themenfelder unterteilt, die eine stete Inspirationsquelle für Gaultiers Arbeit bilden, und gilt als die bisher größte Solo-Schau, die dem Designer je zuteil wurde.
Neben den gezeigten, aufwendigen Haute Couture-Modellen, deren Begutachtung üblicherweise nur den geladenen Gästen seiner Schauen vorbehalten ist, sind insbesondere die Kleider aus der Zeit vor Gaultiers Selbständigkeit, die er als junger Designassistent für Pierre Cardin entwarf, ein definitives Must-see!
Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen. Dieser unterscheidet sich von den üblichen Museumspublikationen dadurch, dass er nicht nur Bezug auf die präsentierten Stücke nimmt, sondern auch reichlich “Bonusmaterial” beinhaltet. So gibt es darin bspw. bislang unveröffentlichte Fotos aus Jean Paul Gaultiers Firmenarchiv zu sehen. Darauf unter anderem abgebildet; eine pummelige Madonna bei der Anprobe. Ein Text von Modekritikerin Suzy Menkes und Interviews mit prominenten Weggefährten wie Tom Ford, Martin Margiela und Carine Roitfeld machen den Wälzer zur Modebibel des Jahres. Das gute Stück ist für 85 Dollar zunächst exklusiv im Museumsshop erhältlich und ab September auch weltweit in ausgewählten Buchhandlungen. Ein kleiner Trost für alle, die nicht mal eben nach Kanada jetten können: die Ausstellung geht auf Tour und wird in Europa, auch in Madrid und Rotterdam zu sehen sein.
The Fashion World of Jean Paul Gaultier: From the Sidewalk to the Catwalk
The Montreal Museum of Fine Arts
noch bis zum 02. Oktober 2011
Fundación Mapfre – Instituto de Cultura, Madrid
26 .September – 18. November 2012
Kunsthalle Rotterdam, the Netherlands
9. Februar – 12 Mai 2013
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Posted: März 17th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Ausstellung, Exhibition, Japan, London, Modedesign, Retrospektive, Victoria & Albert Museum, Yohji Yamamoto | No Comments »
37 Jahre nach seiner Firmengründung musste Fashion-Artist Yohji Yamamoto im Jahr 2009 Insolvenz anmelden und sich gleich darauf mit neuen Investoren zusammenschließen um beinahe nahtlos weiter dem internationalen Kollektionsrhythmus folgen zu können.
Der Restrukturierungsplan gilt heute als gelungen. Während Yamamoto somit wieder nach vorne blicken kann, blickt das Victoria & Albert Museum nun mit einer Ausstellung zu Ehren des Meisters auf fast vier Jahrzehnte seines Modeschaffens zurück.
Die noch bis Juli laufende Retrospektive mit dem schlichten Titel “Yohji Yamamoto at the V&A” gibt vor allem seinen langjährigen Anhängern die Chance in Nostalgie zu schwelgen. Zu sehen sind nach Angaben des Museums 80 der charakteristischsten Entwürfe seiner Karriere. Die Schau berücksichtigt im Gegensatz zu vorherigen Einzelausstellungen des Designers in anderen Städten erstmals auch Kleidungsstücke aus seiner 1984 eingeführten Herrenlinie. Da diese zu Beginn seiner modischen Laufbahn in Europa zunächst sogar besser aufgenommen wurde als Yamamotos Entwürfe für das weibliche Geschlecht, und die Männerkollektionen bis heute gelegentlich farbenfroher und musterreicher daherkommen als ihr Äquivalent für die Frauen, gilt es, der Menswear Yamamotos in dieser Ausstellung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
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Posted: Juli 22nd, 2010 | Author: Martina Klose | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Ausstellung, Exhibition, Hutmacher, Jean Paul Gaultier, John Galliano, MoMu Antwerpen, Stephen Jones, Stephen Jones & the Accent of Fashion | No Comments »

photo by courtesy of Stephen Jones Millinery
Er kreierte Carla Bruni-Sarkozys Pillbox-Hütchen, das ihren Jackie-Kennedy-Look beim Staatsbesuch in London abrundete, Prinzessin Diana besaß ein Dutzend seiner Bérets und Kylie Minogue wirbelte mit einer seiner Kopfbdeckungen über die Bühne. Stephen Jones schrille und exzentrische Hutkreationen landen nicht nur auf den Häuptern gut betuchter Ascot-Ladies. Er war es, der den Hut in den achtziger Jahren aus der Vergessenheit zurück ins Rampenlicht und auf die Köpfe der Modemutigen brachte und ihn als Accessoire bei den Schauen der großen Couturiers etablierte.
Dieses Jahr feiert die Marke Stephen Jones Millinery ihr 30jähriges Bestehen. Das Modemuseum, kurz MoMu, in Antwerpen nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, dem Londoner Hutmacher eine ganze Ausstellung zu widmen.
Das belgische Ausstellungshaus ist im Besitz der größten Stephen Jones- Hutkollektion der Welt und beherbergt mehr als 120 Exemplare. Stephen Jones & The Accent of Fashion lässt den Betrachter in die einmalige Welt eines Accessoirekünstlers eintauchen, der seit drei Jahrzehnten mit den namhaften Größen aus der internationalen Modeszene zusammenarbeitet: Jean Paul Gaultier, Thierry Mugler, Comme des Garçons, Claude Montana, John Galliano, Christian Dior, Walter Van Beirendonck und Marc Jacobs. Chapeau, Mister Jones!
Die Ausstellung läuft vom 8. September 2010 bis 13. Februar 2011
www.stephenjonesmillinery.com
www.momu.be
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Posted: Dezember 2nd, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: Book, David LaChapelle, Exhibition, Flaunt, Model, Naomi Campbell, The Rape of Africa | 1 Comment »

(c) David LaChapelle
Wer mit derartigen Beauty-Genen gesegnet, ist wie Supermodel Naomi Campbell der schafft es auch nach 20 Jahren im Business noch auf das Cover hipper Lifestyle-Magazine.
Auf der Dezember Ausgabe des amerikanischen Magazins Flaunt zeigt die mittlerweile 39-jährige Engländerin mit Hang zu unkontrollierten Wutausbrüchen, in einer kunstvoll inszenierten Aufnahme des Starfotografen David LaChapelle dem Modelnachwuchs, das Persönlichkeit mehr zählt als das zweite Lebensjahrzent.
Das Foto ist Bestandteil einer Ausstellung LaChapelles mit dem Titel “The Rape of Africa” und nimmt Bezug auf Boticellis Gemälde Venus & Mars von 1483, darin geht es um Zähmung der kriegerisch-männlichen Aggression durch den besänftigenden Einfluss der liebenden Frau. Die fotografische Umsetzung dieser Thematik durch David LaChapelle besticht durch eine moderne, kritische Sichtweise. Zu sehen ist eine in Schönheit erstarrte Naomi Campbell als schwarze Venus, die Göttin der Liebe, die machtlos ihrer Rolle als männliches Eigentum ausgeliefert zu sein scheint und daher handlungsunfähig der Zerstörung ihres Landes zusieht, während Männermodel Caleb Lane in der Rolle des Mars, Gott des Krieges, sich auf seinen Plünderungen ausruht.

- (c) David LaChapelle “The Rape of Africa”
FLAUNT “The Eden Issue – Nothing lasts forever” erhältlich bei SODA in München
Zur Ausstellung THE RAPE OF AFRICA ist ein gleichnamiges Buch erschienen:

36 pages, 30,5 x 24,5 cm, published by the Alex Daniels-Reflex Gallery.
Preis: € 47,00 über Colette Paris
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Posted: Oktober 1st, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Alteration, Ben Stiller, Demi Moore, Exhibition, Greg Lauren, New York, Ralph Lauren, Renée Zellweger | No Comments »

photo credit: Greg Lauren
Es mag in den Genen der Familie liegen, oder auch nicht, dass Greg Lauren, Neffe des amerikanischen Modemachers Ralph Lauren, sich künstlerisch betätigt. Fakt ist, dass sich der 39-jährige Maler und Schauspieler, mit seinen unverwechselbaren Papierarbeiten zunehmend in der internationalen Kunstszene etabliert. Wer nun denkt, dies habe er ausschließlich seinem Familiennamen zu verdanken, der urteilt vorschnell.
Natürlich öffnet der Name Lauren Türen zwischen Manhattan und Long Island, natürlich helfen die Celebrity Kontakte der Laurenschen Sippe, dem eigenen Werk Aufmerksamkeit zu verschaffen, dennoch ist Greg Lauren kein Shootingstar auf seinem Gebiet. Ein Blick auf die Vita des Künstlers verrät das sich langsame Vorarbeiten, die konstante Auseinandersetzung über einen längeren Zeitraum hinweg, die den Arbeiten eines Künstlers erst die gewisse Tiefe verleihen, die das Prädikat Kunst rechtfertigen. Nach abgeschlossenem Studium der Kunstgeschichte an der Elite Uni Princeton bahnt sich Greg Lauren seinen Weg durch die Film- und Kunstwelt ganz ohne Hilfe seines berühmten und schwerreichen Onkels.
Seit 2000 steuert Greg Lauren regelmäßig Werke zur jährlich stattfindenden New Yoker Benefiz Auktion “TAKE HOME A NUDE” bei, beteiligt sich bei Gruppenausstellungen in kleineren Galerien und schmückt mit seinen Werken, den einen oder anderen VIP Event. 2008 ermöglichte ihm die deutsche aber in New York ansässige Galeristin Heidi Neuhoff zusammen mit dem weltweit renommierten Kunsthändler Asher Edelman eine Soloausstellung. Lauren´s Medium ist Papier! Öl auf Papier, Papier auf Leinwand. Sein Ouevre ist der bekleidete Mensch, die Mode, die Medien, die High-Society. Nicht banal sondern beeindruckend stimmungsvoll und handwerklich bestens umgesetzt, erweckt das zerknitterte, übermalte und beklebte Papier seine Figuren zum Leben. Bis zu 15.000 Dollar muss hinblättern, wer einen original Lauren sein Eigen nennen will. Renée Zelweger, Demi Moore und Ben Stiller zählen laut Medienberichten bereits zu seinen Fans .

all artworks and photos by Greg Lauren / bycourtesy of Greg Lauren
Seine neuesten Arbeiten zeigen Kleidungsstücke als Plastik aus Papier; zusammengenäht von Greg Lauren höchst persönlich. “Alteration” heißt das Projekt, ein Begriff der in der Schneiderei die Abänderung eines Modells bezeichnet. Hinter “Alteration” steckt die Analyse von Image und Identität bestimmter Kleidungsstücke, die Lauren während seiner Jugend geprägt haben. Die Objekte sind noch bis zum 1.November in den ehemaligen Räumlichkeiten der Galerie Guild & Greyshkul zu sehen.
28 Wooster Street, NY, New York 10013
greglauren.com
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Posted: August 24th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: Antwerpen, Ausstellung, Delvaux, Exhibition, Leather, Lugagge, Modemuseum | No Comments »

photo credit: Modemuseum Antwerpen
Eine Ausstellung des belgischen Reisegepäckherstellers DELVAUX ist ab dem 17. September im Antwerpener Modemuseum zu sehen. Die Unternehmensgeschichte reicht bis in das Jahr 1829 zurück. Das sind 180 Jahre Erfahrung und somit unter dem Gesichtspunkt der sich verändernden Ansprüche und Moden im Bereich Taschen, Koffer und Lederaccessoires sicherlich eine Ausstellung wert.
Diese legt den Fokus auf die Kunstfertigkeit und Qualität der Produktpalette. Wie eh und je, werden Delvaux Modelle in den besten Materialen und primär von Hand gefertigt. Da Modedesignerin Veronique Branquinho, die ihr eigenes Haus mangels Rentabilität im Frühjahr dieses Jahres schließen musste, nun als kreativer Kopf der der Firma fungiert, zehrt man nun vom einst hippen Image der Designerin und versucht Delvaux dadurch ein coolers Image zu verpassen. Angesichts der Tatsache, dass die Taschen des ehemaligen belgischen Hoflieferanten, mit Ausnahme einiger Herrenmodelle, eher bieder daherkommen nervt die übertrieben auf Wertigkeit und Tradition pochende, missionarisch kommunizierte Firmenphilosophie. Die Besinnung auf Nachhaltigkeit und Understatement, die sich seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise beinahe jedes Unternehmen auf seine Fahne geschrieben hat, mag souverän anmuten, bildet jedoch keinen Ersatz für eine mittelmäßige Optik seiner Erzeugnisse. Delvaux liefert zweifellos high quality, high fashion jedoch sieht anders aus!
Modemuseum Antwerpen
ModeMuseum Provincie Antwerpen – MoMu
Nationalestraat 28
2000 Antwerpen
België
Tel work 03 470 27 70
Fax work 03 470 27 71
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Posted: Juli 10th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: Chanel, Exhibition, Graffit, Louis Vuitton, Street-Art, Zevs | 1 Comment »

street-art by Zevs copyright by: Zevs
Mit der Verflüssigung bekannter Modelogos im öffentlichen Raum macht Artist Zev aus einem Stück tristen Mauerwerk ein glamouröses Kunstobjekt. Zevs, ist ein anonym arbeitender französischer street-art Künstler, und als solcher in der Graffiti Szene absolut prominent. Ende der 90er feuerte er Farbbomben zwischen die Augen der Models auf Werbeplakate. Daraufhin diskutierten sich die Franzoßen die Köpfe heiß, ob es sich bei diesen Aktionen nun um Kunst oder purem Vandalismus handelt. Doch Zevs aktuelle Arbeiten der sich verflüssigenden Logos , die in traditioneller chinesicher Lacktechnik auwendig umgesetzt wurden, zeugen von seinem künstlerischen Anspruch. Genial!
Neben den “liquidated logos” zeigt der Künstler nun in einer Ausstellung auch keramischer Arbeiten und Malereien auf Metall.
Eröffnung: Donnerstag, 16. Juli 09
Art Statements Gallery,
5 Mee Lun Street, Central,
Hong Kong

"liquidated logos" - street-art by Zevs / copyright by: Zevs
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