Kampf an der Kleiderstange garantiert: “VERSACE FOR H&M” kommt!

Posted: Juni 21st, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , | No Comments »

Margareta van den Bosch & Donatella Versace

Jetzt also doch! Nachdem Donatella Versace, als Hohepriesterin eines polarisierenden Überluxus, sich stets gegen Preisnachlässe, Celebrity-Collections und Kollaborationen mit Mass-Market Unternehmen ausgesprochen hat, im Jahr 2008 sogar explizit gegen Hennes & Mauritz fabulierte, kommt nun “Versace for H&M” in die Läden.

Die in Zusammenarbeit mit H&M-Chefdesignerin Margareta van den Bosch entstandenen Kollektionsteile, Schuhe und Accessoires für Frauen und Männer werden ab Donnerstag, dem 17. November 2011 in ca. 300 Filialen sowie im H&M Onlinestore erhältlich sein. Zusätzlich wird es erstmals auch eine kleine Auswahl an Heimtextilien geben.

Da Versace in puncto Bekanntheit auf einem Level mit Lagerfeld agiert, sollte man sich wie auch bei der ersten Hybridkollektion der Schweden mit Kaiser Karl im Jahr 2004 auf extralange Schlangen vor den Ladentüren und blaue Flecken im Kampf um die, in Donatellas Falle prunkvoll mit Nieten verzierten, Textilien einstellen.

Versace for H&M

 

 

 


WAS JIL SANDER DEFININITV RICHTIG GEMACHT HAT…

Posted: Oktober 2nd, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | No Comments »

photocredit: Uniqlo

photocredit: Uniqlo

Man kann Heidemarie Jiline Sander, besser bekannt als Jil Sander, nur beglückwünschen. Zur weltweiten Verkaufsstart der von ihr entwickelten J+ Modelinie für den japanischen Bekleidungshersteller Uniqlo, bildeten sich vor dessen Filialen lange Menschenschlangen, wie zuletzt beim Begrüßungsgeld nach der deutschen Wiedervereinigung. Ob in London, Paris oder New York, überall nahmen Menschen lange Wartezeiten in Kauf um eines oder gar mehrere der schlichten Teile im Jil Sander Look zu erstehen.

Lang Zeit galt die Annahme, dass die Kleiderschränke der westlichen Nationen voll seien und Niemand mehr eines weiteren marinefarbigen Blazers bedürfe. Eine Aussage auf die stets der Abgesang der modischen Mitte folgte. Nur noch Luxus und Billig hätten langfristig eine Überlebenschance am übersättigten Modemarkt. Von einem neuen Qualitätsbewusstsein war immer wieder die Rede, ebenso wie von der Besinnung auf alte Werte, womit fast immer traditionelle Manufakturen in italienischen Provinznestern und das Handwerk per se gemeint waren. In der Tat hat mittlerweile fast jeder Verbraucher begriffen, dass Billig eigentlich viel zu Teuer ist. Synthetische Stoffe und schlechte Verarbeitung von Kleidungstücken , wo jedes Teil schon nach kurzer Zeit wieder durch ein neues ersetzt werden muss, weil es bereits nach der ersten Wäsche verzogen oder verfärbt ist, peelt oder aufgeribbelte Nähte aufweist, sind verzichtbar.

Das Problem, die von den Stil-, Mode- und Kulturressorts der überregionalen Tageszeitung gepriesenen Marken der Nachhaltigkeit Louis Vuitton, Hermès und Bottega Veneta der Nachhaltigkeit, sind für die große Mehrheit der Bevölkerung unerschwinglich. Der Durchschnittslohn liegt hierzulande gegenwärtig bei € 3.064 Euro brutto.

Ledertaschen zum Preis eine Kleinwagens und Kaschmirpullover für 1000 Euro sind da nicht wirklich relevant. Ärgerlich wenn die Alternative für die weniger zahlungskräftige Klientel aus zotigen Motto-T-Shirts, Ed-Hardy Adaptionen, und KiK Acrylware besteht. Denn auch die breite Masse ist aufgrund des Internets sowie der zunehmenden Thematisierung von Lifestyle in den Medien, modisch gut informiert und sucht Qualität und Stil zu einem bezahlbaren Preis.

Das Unverhältnis zwischen einem an der größten Zielgruppe vorbeischießenden Angebot und dem tatsächlichen Bedarf an Bekleidung, die Leute mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 2000 Euro nicht gleich wie die letzte “Flodder” aussehen lässt, erklärt den immensen Ansturm auf Jil Sander´s Kollektion für Uniqlo. Während bei den H&M Designerkollaborationen das Geltungsbedürfnis des gewöhnlichen Konsumenten sich selbst mit einem prominenten Namen aufzuwerten für Umsatz sorgt, bedient J+ all diejenigen die längst mal wieder einen soliden marinefarbigen Blazer brauchen, der jedoch nicht nach biederer Kaufhausware aussieht und trotzdem nicht mehr kostet als das was dort auf den Stangen hängt.

Die “Queen of Less” traf mit ihrer preisgünstigen J+ Linie den Nerv der Zeit. Die Kollektion bietet zeitloses Design in hochwertiger Optik. Moderne Silhouetten wie der Sander typische schmale Hemdkragen, office-tauglichen Farben und unkompliziert kombinierbare Einzelteile. Keine high-fashion, kein Drama aber eben genau das, was der Lebensrealität von Männern und Frauen  im Jahr 2009 weltweit entspricht.

Video: Endlos lange Wartezeiten mussten die Kunden, des New Yorker Uniqlo Stores im Stadtteil SoHo in Kauf nehmen!


JIMMY CHOO for H&M PREVIEW

Posted: September 25th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , | No Comments »

Lange Schlangen vor den Ladentüren der H&M Filialen, gefolgt von Gerangel und Zickenkrieg an den Kleiderstangen, gab es eigentlich nur  einmal in der Geschichte des schwedischen Textilherstellers, nämlich im Jahr 2004, zur Markteinführung der ersten Designerlinie, entworfen von Karl Lagerfeld.

Was beweist, dass wirklich alle Welt den Modemacher mit Zopf und schwarzer Brille bereits kannte, während der Name, des Gastdesigners Matthew Williamson, im Sommer diesne Jahres weitestgehend für ahnungsloses Schulterzucken sorgte. Dennoch werden die Ergebnisse der Designer-Kooperationen jedes mal wieder mit Spannung erwartet, von Modeprofis die wissen wollen, wie der Designer die Umsetzung seiner Ideen, im Rahmen eines demokratischen Preisgefüges, umgesetzt hat,  wie auch von Laien, in der Hoffnung großes Design, für kleines Geld zu ergattern.  Interessiert vernimmt  man die  Ankündigung, wer denn im nächsten Jahr das kreative Zepter bei H&M schwingen darf. Für dieses Jahr wurde Jimmy Choo angekündigt, der in Persona zwar nichts mehr mit dem namensgebenden Luxusschuhhersteller zu tun hat, dessen von ihm und Tamara Mellon einst gegründete Firma aber nach wie vor erstklassiges Schuhwerk produziert. Die Zusammenarbeit beschränkte sich in diesem Falle nicht nur auf Schuhe; die Lnie beinhaltet auch Kleider, Jacken, Ledertaschen und Accessoires. Am 14. November hat das Warten auf  Jimmy Choos´s “Edellatschen” ein Ende, dann  dürfen sich Mädels um das letzte Paar der blauen Metallic Stilettos in Größe 38 streiten. Ein echter Hingucker und unser absoluter Favorit!  HYPE zeigt vorab die coolsten Teile und was Euch u.a. Mitte November in den H&M Stores erwartet.

Cool Stuff!

Cool Stuff!

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MATTHEW WILLIAMSON FÜR H&M / JETZT AUCH FÜR JUNGS!

Posted: Mai 14th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , | No Comments »

Photo: Solve Sundsbo / Courtesy of H&M

Photo: Solve Sundsbo / Courtesy of H&M

Vor 5 Jahren startete H&M sein erste Kooperation mit internationalen Top Designern. Karl Lagerfeld war der Erste, der eine “limitierte” Kollektion unter dem Dach des schwedischen Textilimperiums H&M entwarf und in einer groß angelegten Werbekampagne quasi Luxus für alle propagierte.

Entsprechend groß war der Run, auf die komplett in schwarz-weiß gehaltenen Teile des Chanel Chefdesigners. Die Zusammenarbeit bescherte H&M einen ordentlichen Image-Gewinn und war somit Rechtfertigung für weitere Liaisons mit dem high-fashion Segment. Auf Lagerfeld folgte Stella McCartney, Viktor & Rolf, Roberto Cavalli , Comme des Garcons und nun Matthew Williamson.

Der britische Designer, dessen Markenzeichen irisierende Farbverläufe und ausgereifte Ethno Prints sind, war bislang nur Modekennern ein Begriff. Mit dem Launch seiner Damenkollektion im Hippie Look für H&M, die bereits seit Ende April in den Läden hängt, erhält sein Name nun auch Einzug in den deutschen Durchschnitts-Haushalt. Ab dem 19. Mai werden dann endlich auch die Jungs mit den Entwürfen des Briten bedient. Dann nämlich sind die coolen Looks in allen H&M Filialen verfügbar.

Matthew Williamson ist es gelungen auch im Niedrigpreissegment seinen stilistische Handschrift zu wahren. Die Kollektion ist durchdacht und gemessen am übrigen Menswearangebot dieser Kategorie, fast schon innovativ: Wo sonst bitte schön, findet Mann in dieser Preisklasse, pinke oder kobaltblaue Jeans , benietete Lederjacken im Biker Look, oder Sakkos mit bedruckter Paspelierung entlang des Reverskragens.

Wie und ob überhaupt, die floralen und daher teilweise feminin anmutenden Drucke allerdings von Männern angenommen werden, bleibt abzuwarten. Wer aber Lust auf ein stylishes Sommer Outfit hat dem sei die Kollektion wärmstens empfohlen. Das Lancierungs Datum sollte man sich vormerken, erfahrungsgemäß sind bestimmte Teile der Designerlinien schon am ersten Tag der Verfügbarkeit ausverkauft.  P.s. Online sind die Teile bereits ab heute schon zu erwerben!

Courtesy of H&M

Courtesy of H&M

http://www.hm.com/de