Blümchenpause: Kenzo greift zum Pinsel und macht in Kunst

Posted: Juni 22nd, 2010 | Author: Martina Klose | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: , , | No Comments »
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photo by courtesy of Studio 55

Auch für die Großmeister der Mode gibt es ein Leben fernab von Laufsteghektik und geschäftigen Fashionweeks. Doch was tun Kreative wie Lagerfeld und Co. in einer ihrer seltenen schöpferischen Verschnaufpausen? Sie nützen die Zeit natürlich sinnvoll und sind, wen wundert’s, kreativ.

Kaiser Karl knipst gerne, Tom Ford hat ein fulminantes Regie-Debut hingelegt und Kenzo Takada greift seit geraumer Zeit zum Pinsel und verewigt sich nicht mehr nur auf Stoffen, sondern auf großflächigen Leinwänden. Zum ersten Mal stellt die Pariser Galerie  Studio 55 Gemälde  des japanischen Modeschöpfers aus. Mit insgesamt acht Exponaten will sich der Meister der Muster als ernstzunehmender Maler etablieren.

Die Bilder, allesamt Selbstportraits, wurden bewusst in den privaten Räumlichkeiten der Pariser Residenz von Pierre Cardin plaziert. Dessen Originalmöbel sowie Kunstwerke von Salvador Dali sollen ein gewisses Ambiente schaffen und dem Ausstellungsmotto „un certain style de vie” – zu deutsch: „ein besonderer Lebensstil” – gerecht werden. Kenzo mal anders, oder noch besser, Kenzo, wie er sich selbst sieht. Das Bekenntnis zu seinen asiatischen Wurzeln wie auch die Liebe zu floralen Motiven sind überdeutlich. So mutet das Resultat dann auch eher dekorativ als intellektuell ambitioniert an -  bleibt aber wie immer bei der Beurteilung von kreativen Erzeugnissen auch Geschmackssache.  Bis zum 10. Juli können die Werke Kenzo’s in der Pariser Urban Art Galerie Studio 55 besichtigt werden. Also, nichts wie hin!

www.thestudio55.com

(Text: Martina Klose)


Abnehmen für Fashion-Victims – auf dem KENZO Power Plate!

Posted: Juni 16th, 2010 | Author: Martina Klose | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , | No Comments »

photo by courtesy of stylefrizz

photo via stylefrizz

Was gibt es Praktischeres, als sich mal so richtig stylisch durchschütteln zu lassen und dabei auch noch abzunehmen? Dank dem Power Plate, dessen Normalversion preislich schon an einen Kleinwagen herankommt, purzeln die Kilos ja bekanntlich ohne jegliche Anstrengung. Aber, meine Damen und Herren: wenn man schon viel Geld für einen Hometrainer ausgibt, dann doch bitteschön für ein Exemplar mit Stil!

Warum also nicht gleich zu einem Power Plate von KENZO greifen? Der japanische Designer hat den Rüttel – Rolls Rolyce unter den Fitnessgeräten, das bei Stars wie Madonna und Gwyneth Paltrow längst zur Grundausstattung gehört, einen frischen Look verpasst und seinen farbenfrohen Designer-Stempel aufgedrückt. Und so entstand ein schickes buntes Must-have für alle stilbewussten Kaloriensünder dieser Welt. Ein Gerät in der berühmten KENZO-Gute-Laune-Optik, wie man sie bislang nur an dessen Kleidern und Wäscheartikeln bewundern konnte.

Stolz erklomm der Meister der Muster bei der Präsentation in seinen schwarzen Lackstiefeletten das farbenfrohe Folterinstrument für Problemzonen und lächelte für die Presse. Die Luxuswaffe gegen Fettpolster “made bei KENZO” hat natürlich auch ihren Preis: schlappe 8000 Euro muss der mode- und figurbewusste Kunde hinlegen, der sich das “Flower-Power Plate” des Modeschöpfers ins Haus holen möchte. Viel Geld für einen vollautomatischen Drillinstruktor, der zwar sicher nicht gleich im Kleiderschrank verschwinden wird – aber die Frage offen lässt, ob er  seinem neuen Besitzer wirklich eine schönere Silhouette beschert.

(Text: Martina Klose)