Endlich: Das neue HYPE MAGAZINE ist da!

Posted: Januar 12th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | 3 Comments »

Jetzt am Kiosk!

Endlich ist sie da! Die zweite Ausgabe des HYPE MAGAZINE ist ab heute im deutschen Bahnofs- und Flughafenbuchhandel sowie im regulären Pressehandel erhältlich.

Das von Daniel Roché geschossene Cover ziert Topmodel Papis Loveday, glamourös in Szene gesetzt von Modechef Oliver Rauh und Beauty-Director Heiko Palach.  HYPE No.2 präsentiert sich fortan in einem neuem Look, und bietet auf 140 Seiten gemäß seinem Anspruch: “Guter Modejournalismus ist mehr als die bloße Abbildung jahreszeitlicher Trends”, wieder zahlreiche, fundierte Personality-Interviews und progressive Modestrecken.

Neben der New Yorker Designerin Anna Sui kommen auch Johnny Talbot und Adrian Runhof, sowie Mr. Pearl, berühmtester Korsettmacher und einst der Mann mit der schmalsten Taille der Welt, zu Wort.

Der Pariser Fotograf Jean-Francois Aloisi, bekannt für seine Vorliebe für untypische Models, belegt in einer beeindruckenden Fotostrecke, das physische Einschränkungen nicht automatisch einen Mangel an Ausstrahlung und Persönlichkeit bedeuten.

Einen anderen, nicht minder spannenden Ansatz verfolgten Fotografin Sabine Liewald und Make-up Artistin Sandra Kern. In der Strecke “She/Male” verkehren sie auf glamouröse Art und Weise die klassischen Geschlechterzeichen, très chic.

Das Coolness nicht zwangsläufig in schwarz-weiß daherkommen muss, beweist die fantastische Strecke “J’aime les couleurs”. Der Farbflash ist eine Teamarbeit des Fotografenduos Denise und Ulf Krentz, Stylistin Sabine Berlipp, Make-up-Artistin Sabine Leroy und Haarkünstler Tobias Sagner.

Apropos Papis Loveday, der extravagante Beau aus dem afrikanischen Senegal ziert nicht nur den Titel der neuen Ausgabe sondern ist auch der Star eines knackigen Editorials im Innenteil und fungiert in der Rubrik “Begegnungen” als Gesprächspartner von Deutschlands elegantester Sozialarbeiterin, Ute Ohoven.

Mehr von Papis Loveday, gibt es auch auf…

nahtlosblog.de


[mo:de] – das Magazin der Akademie Mode & Design München

Posted: September 2nd, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , | 1 Comment »

photo: Akademie Mode & Design Muenchen

photo: Akademie Mode & Design Muenchen

Werbung, Werbung und nochmals Werbung: wer sich den Inhalt von Modezeitschriften zu Gemüte führen möchte, muss sich bis zum ersten redaktionellen Beitrag zunächst einmal 90 Seiten lang durch die bunte Warenwelt der Luxusgüterindustrie blättern, nur um dann festzustellen, dass es sich auch beim Vorwort des Chefredakteurs oftmals bloß um die blumige Verschriftlichung einer indirekten Werbebotschaft handelt.

Ganz anders bei [mo:de], der Hauspublikation des Ausbildungsgangs Modejournalismus/Medienkommuniaktion der AMD Akademie Mode & Design München. Deren Absolventen konzipieren einmal im Jahr unter Anleitung renommierter Blattmacher ein Magazin, welches versucht dem Begriff “Journalismus” fern von trivialen Stylingtips gerecht zu werden.

Frei vom Druck potentiellen Anzeigenkunden gefallen zu müssen, widmet sich die jüngst erschienene  Ausgabe der AMD-Postille auf 132 Seiten ausschließlich gängigen Vorurteilen in Bezug auf Mode und ihrer Protagonisten. Machen Kleider wirklich Leute? Kann man Stil kaufen, und hat Mode tatsächlich kein Gewissen? Antworten auf derlei Fragen liefern die frischgebackenen Modejournalisten der  AMD Akademie Mode & Design München” in Form von spannenden Reportagen und aufschlussreichen Interviews, wie beispielsweise mit ALLUDE Gründerin Andrea Karg, die keinen Hehl daraus macht ihre Kaschmirpullis in China produzieren zu lassen.

Dass guter Modejournalismus sich vor allem durch Kontextualisierung auszeichnet, beweist der Artikel “Eine Lesbe erkenne ich auf 100 Meter” von Annemarie Gassen. Dieser widerlegt auf informative und zugleich unterhaltsame Weise das Klischee von der Lesbe als Mode-Abstinenzlerin, und macht deutlich, dass das Kleidungsrepertoire homosexueller Frauen sich eben nicht auf Latzhosen und Birkenstock-Sandalen beschränkt.

Warum hegen wir überhaupt Vorurteile? Weil wir dazu neigen den Weg des geringsten Wiederstandes zu gehen, glaubt das [mo:de"]-Team zu wissen, und fordert dazu auf, Scheuklappen abzulegen und über den eigenen Tellerrand zu blicken. Der Redaktion selbst ist dies bei der Umsetzung ihres Magazins bravourös gelungen. Mehr davon!

[mo:de] ist online einzusehen unter: issuu.com

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Die Redaktion, photo: AMD Muenchen