“The Scent of Anna dello Russo” erhältlich ab dem 3.12. bei yoox.com

Posted: November 29th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , , , , | No Comments »

Genial schräg präsentiert sich sowohl Anna dello Russos Dufterstling in Form eines Stöckelschuhs als auch das dazugehörige und erst seit kurzem im Internet zirkulierende Werbemotiv, geschossen von niemand geringerem als Starfotograf Jürgen Teller. Darauf zu sehen ist die Modechefin der japanischen Vogue und globale Stilikone als Dallas-Transe in einem goldenen Mantel von Moschino mit Puck-die-Stubenfliege-Sonnenbrille  auf der Nase und Cowboyhut auf dem Haupt.  Geshootet wurde in der Schuhkammer ihres eigens für ihre Couture Sammlung angemieteten Mailänder Apartments. “The Scent of Anna dello Russo” ist ab dem 3. Dezember 2010 exklusiv über das Onlineshopping-Portal yoox.com erhältlich.


FAST ZU SCHÖN UM WAHR ZU SEIN! Prada verzaubert mit neuem Kollektionskonzept.

Posted: Oktober 22nd, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

photo: PRADA

Die folgende Idee ist so schön, das es fast schon egal ist ob sich die Geschichte dahinter tatsächlich so ereignet hat oder frei erfunden ist um den neuesten Coup aus dem Hause Prada mit bedeutungsschwangerer Historie aufzuladen. Modevisionärin Miuccia Prada hat eine neue Modelinie unter dem Namen “Made In” ins Leben gerufen.

Dass Konzept, basiert auf, Achtung hier beginnt nun besagte Geschichte, den Bemühungen ihres Großvaters Mario Prada, die luxuriösesten Zutaten und Stoffe für die Erzeugnisse seines 1913 gegründeten Unternehmens Fratelli Prada aufzuspüren und aus diesem Grund, zu Beginn des 20.Jahrhunderts, die ganze Welt bereiste.

Der Legende zufolge kehrte der Firmengründer von seinen  Ausflügen mal mit verschiedenen Lederarten aus Australien, mal mit Kristallen aus Böhmen und Stoffen aus Asien zurück zum Firmensitz in Mailand.

Ach, was waren das für Zeiten als es noch keine Einfuhrverbote für exotische Tierhäute und Kristalle gab. Auch wenn Glitzerndes Anfang der 1920er Jahre primär auf Abendtaschen und in Form von Schmuck und Accessoires für das Fräulein von Welt vorzufinden war, Dinge die Prada zu dieser Zeit noch gar nicht herstellte, ebenso wenig wie Bekleidung, die erst 1989 von Miuccia eingeführt wurde, lässt die Voraussicht ihres  Großvaters auf die Trends der kommenden Dekaden fast schon hellseherische Fähigkeiten vermuten.

Zudem muss der Patriarch unendlich viel Zeit für seine Reisen gehabt haben, wenn man bedenkt das Charles Lindbergh mit seinem Nonstop-Alleinflug von New York nach Paris im Jahre 1927 erstmals den Atlantik überquerte, der Luftverkehr somit im Gründungsjahr des Unternehmens quasi noch in den Kinderschuhen steckte und erst in den 50er Jahren gesellschaftsfähig wurde, dem Jahrzehnt in dem Mario Prada starb.

Ob nun Wahrheit oder Dichtung, das neue Kollektionskonzept von Miuccia Prada, einzelne Kleidungsstücke aus Materialien und mittels Handwerkstechniken deren Ursprünge einem bestimmten Land zugordnet sind, in eben jenen fertigen zu lassen ist eine kluge und gleichsam charmante Idee.

Alpaka-Wolle aus Peru, Stickereien aus Indien, Denimgewebe aus Japan und Tartans aus Schottland; das Bekenntnis zu den geographischen Wurzeln eines Rohstoffs oder einer traditionellen Verarbeitungsweise dürfte angesichts des kollektiven Bedürfnis der Konsumgesellschaft nach Mehrwert und Nachhaltigkeit großen Anklang finden. Complimento!

prada.com


FASHION-DRAMA: PRADA verklagt ehemalige Angestellte wegen Rufschädigung

Posted: August 28th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

photo: HYPE MAGAZINE

photo: HYPE MAGAZINE

Zu hässlich für den gehobenen Einzelhandel? Nachdem Rina Bovrisse, 36, ihren Job als Senior Retail Managerin im Oktober 2009, aufgrund ihrer Beschwerde wegen angeblicher Schikanen und Diskriminierung durch ihren Vorgesetzten, verloren hatte und das Unternehmen Prada anschließend auf $ 685.000 Schmerzensgeld verklagte, schlägt das Kultlabel mit Sitz in Mailand nun mit einer Gegenklage zurück und bezichtigt seine Ex-Angestellte der Rufschädigung.

Hierbei verlangt Prada 390.000 US-Dollar Entschädigung für den durch Bovrisses’ Anschuldigungen entstandenen Imageschaden. Doch der Reihe nach: Laut Bovrisse habe ihr damaliger Vorgesetzter, Davide Sesia, seines Zeichens ehemaliger CEO bei Prada Japan, sie im Frühjahr 2009 angewiesen, 15 Store-Manager und Verkäufer der rund 40 in Japan vertretenen Prada-Boutiquen zu entlassen, die von Sesia als zu alt, fett und hässlich, mit schlechter Figur und schlechten Zähnen behaftet, kritisiert wurden und demzufolge nach nicht dem Prada-Look entsprechen. Bovrisse äußerte ihren Unmut bezüglich dieser obskuren Selektion und stand kurz daraufhin selbst unter Beschuss.

So soll der Personalchef von Pradas japanischer Firmenzentrale, Hiroyuki Takahashi, Bovrisse in einen Konferenzraum bestellt und ihr eine Verwarnung erteilt haben, da auch sie nicht dem typischen Prada Look entspräche. Schließlich riet Takahashi ihr, auch im Namen des CEOs, ihre Frisur zu ändern und ein wenig abzuspecken, denn dieser würde sich unlängst für die Hässlichkeit seiner Mitarbeiterin schämen.

Via e-mail beschwerte sich Rina Bovrisse über die Missstände beim einem Manager am Firmenhauptsitz in Mailand, was wenig später mit der Begründung, Bovrisse habe “Mobbing Angelegenheiten an Mailand gemeldet und damit für negative Stimmung im (japanischen) Unternehmen gesorgt”, zu ihrer Kündigung führte.

In einer vor wenigen Tagen verfassten e-mail an die japanische Presse schrieb Bovrisse, dass Pradas Gegenklage gegen die Menschenrechte verstoße, indem der Konzern, durch juristische Einschüchterung versuche, die Opfer seiner Personalpolitik davon abzuhalten die Wahrheit über die Hintergründe einer Anstellung bei Prada publik zu machen.

Tatort: Der Prada Store in Tokio, photo: by damon.garrett via FLICKR.com
Tatort: Der Prada Store in Tokio, photo: by damon.garrett via FLICKR.com

So soll den Verkäufern in den japanischen Filialen auch zum Kauf von Prada-Artikel “geraten” worden sein um die monatlichen Mindestumsätze zu erfüllen. Wer sich hier verweigere, der müsse mit Entlassung rechnen.

Prada Japan lässt sich in diesem Fall gleich von vier Anwälten vertreten. Die Malaise erinnert an die Geschichte von David gegen Goliath. Doch Bovrisse, die seit nunmehr 18 Jahren in der Modebranche arbeitet, lässt sich bezüglich ihrer Werte nicht beirren. Sie kämpft für ihr Recht und nutzt die Angelegenheit um allgemein auf das Thema Frauen-Mobbing am Arbeitsplatz aufmerksam zu machen.

Das insbesondere Luxusunternehmen bei der Besetzung ihres Verkaufspersonals großen Wert auf ein attraktives bis gar überdurchschnittlich gutes Äußeres legen ist kein Geheimnis und scheint zunächst auch legitim, schließlich ist der Verkäufer als Ansprechpartner für den Endverbraucher eben auch immer Repräsentant einer bestimmten Markenphilosophie. Dennoch hat die Fixierung auf rein optische Qualitäten einen leicht sauren Nachgeschmack, denn sollte nicht gerade im Luxussegment auch fachliche Kompetenz bei der Besetzung von Positionen im Einzelhandel ein Rolle spielen, wenn nicht sogar den maßgeblichen Grund für eine Einstellung überhaupt bilden?

Die hübschesten Verkaufshuschen nutzen wenig, wenn diese sich vor lauter Schönheit zu schade sind, den Kunden zu bedienen, und das Ladenlokal quasi als Laufsteg in eigner Sache missbrauchen (alles schon erlebt). Im Falle von Bovrisse bleibt  ohnehin die Frage, warum man die Dame überhaupt eingestellt wurde, wenn sie doch letztlich gar nicht dem Corporate Design der Firma entspricht? Könnte es sein, dass Prada Japan hier nur einen Vorwand suchte um eine unbequeme Mitarbeiterin mit eigenen Ansichten loszuwerden?

Der Fashion-Krimi zwischen Mailand und Tokio ist noch lange nicht zu Ende und im Detail weitaus komplexer als er hier dargestellt werden kann. Ich empfehle daher allen Interessierten, das ausführliche und beeindruckend erhellende Interview mit Rina Bovrisse auf fashadixx.com zu lesen. (SB)


Event-Tipp: FASHION REBLS / Tom Rebl Runway-Show und Party in München

Posted: August 11th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , | 2 Comments »

photo: by courtesy of TOM REBL

photo: by courtesy of TOM REBL

Tom Rebl ist ein Phänomen: ganz plötzlich war er da, am Fashion-Firmament! Doch kein Preis ohne Fleiß. Als Modedesigner hat der charmante Mittdreißiger eine rasante Kariere hingelegt. Studium in London, diverse Assistenzen und schließlich der direkte Einstieg als Headdesigner bei Andrew MacKenzie.

Wahre Selbstverwirklichung findet der Kreative allerdings nur in der Selbstständigkeit und so bereitete man für 2007 den Launch des eigenen Labels vor.

Seitdem bildet ein stilisierter Kussmund, der sich eher dem weiblichen Geschlecht zuordnen lässt, sein Firmenlogo. Dabei entwirft Rebl bis dato ausschließlich Menswear. Doch eben dieser Mix aus maskulinen und femininen Stilelementen scheint programmatisch, denn Rebl macht Männermode, die darauf verzichtet konventionell zu sein, und sorgt mittels guter Kontakte und cleverem Marketing dafür, dass dies auch jeder mitbekommt.

Seine Stilphilosophie beschreibt der Slogan seines Hauses: “Shoking Radiance”. Mittels Paillettenblousons, und an T-Shirts gehefteten Panzerketten, einem umfangreichen Denim-Segment sowie traumhaften Gürteln mit großen Schnallen, kultivierte man von Beginn an im Hause Rebl eine Rockstar Attitude par excellence. So erfrischend professionell sein Firmenauftritt, so erfreulich ist es zu sehen, dass hier endlich einer ist, der seinen Job ernst nimmt und keinen Hehl daraus macht nach den Sternen zu greifen – wenngleich der Modemacher selbst, dies, so vermutlich nie formulieren würde. Tom Rebl, ist der Kategerie “Nachwuchs” längst entwachsen und verfügt über beste Voraussetzungen in naher Zukunft den Fashion-Olymp zu erklimmen. Sein Erfolgsgeheimnis liegt in der Relevanz seines Produkts. Rebl-Outfits verfügen über einen hohen Wiedererkennungswert. In Zeiten, in denen unzählige Bekleidungshersteller mit allzu Belanglosem um das Geld des Endverbrauchers buhlen, ist es ihm gelungen eine eigene stilistische Handschrift zu entwickeln, und das ohne einen dritten Ärmel an Pullover und Sakkos klöppeln zu müssen.

Am kommenden Samstag, den 14. August präsentiert der in Mailand ansässige Designer mit bayerischen Wurzeln nun im Rahmen einer aufwendigen Modenschau, 50 Looks seiner Frühjahr / Sommer Kollektion für das Jahr 2011 in der Münchner Schrannenhalle. Fashion Rebls, so der Name der Veranstaltung, ist für jedermann zugänglich, vorausgesetzt er verfügt über eine der heiß begehrten Eintrittskarten. Diese sind online unter www.fashionrebls.com wie auch an der Abendkasse erhältlich.

Im Anschluss an die Fashion-Show wird an Ort und Stelle zu den Beats von DJ C-mon Nelgah und DJ Ben Mono noch kräftig gefeiert. Die Initiatoren der Veranstaltung von der Münchner Event-Agentur “Golden Thread ” rechnen  hier mit großen Andrang. Zu Recht, wenn man bedenkt welchen gesellschaftlichen Stellenwert  Mode mittlerweile genießt, kaum einer kann sich ihr noch entziehen.

Allein über 660 Zusagen zählt die eigens eingerichtete Facebook Seite “Fashion Rebls 2010″ bislang. Darunter viele Branchenprofis-Stylisten, Redakteure, Fotografen- die sich diesen Event nicht entgehen lassen wollen. Somit ist die Veranstaltung auch die ideale Plattform zur Erweiterung des eigenen Netzwerks. Wer keine Lust zum “socializen hat”, der kann alternativ auch Promis gucken, die sich ab 22:45 über den roten Teppich einfinden werden.

HYPE MAGAZINE ist bei “Fashion Rebls” mit einem Kamera-Team vor Ort um für Euch die Highlights des Abends festzuhalten. Das Video gibt es wenige Tage nach der Veranstaltung hier auf HYPE TV zu sehen.

Fragen an Tom Rebl? Einfach mailen: pool@hype-magazine.com

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Tickets und weitere Informationen: fashionrebls.com
Ticketpreise VVK: 12 € / Abendkasse: 15 €
Website Tom Rebl


EILT: MADONNA SUCHT DARSTELLER FÜR VIDEODREH IN MAILAND

Posted: Juli 16th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , | No Comments »

Mit Madonna im Video!

Mit Madonna im Video!

“It´s a celebration and we want you to join!”

Madonna und ihr Team drehen dieses Wochenende in Mailand das Video zur nächsten Singleauskopplung ihres HARD CANDY Albums. Für den Dreh werden noch Darsteller benötigt. Interessenten können sich jetzt bewerben und sollten aber in jedem Falle am kommenden Samstag vor Ort in Mailand sein, da den Auserwählten, der genaue Drehort per SMS oder Telefonanruf erst kurz vor Drehbeginn mitgeteilt wird.

Für die Bewerber gilt: Dress to impress, und zwar im Madonna Outfit. Am besten ihr zieht schon für das Bewerbungsfoto euer Madonna Fan T-Shirt an oder präsentiert euch in einem eindeutigen Madonna Look. Seid darauf gefasst während des Drehs tanzen, schreien oder anderweitig performen zu müssen.

Wer mitmachen möchte, muß folgende Kriterien erfüllen:

1) eine Bestätigung abgeben, dass ihr über 18 seid (auf Englisch)!

2) einen Personalausweis zur Vorlage am Drehort mitbringen

3) Steuer-Nummer oder Lohnsteuer-Nr. bereit halten

4) Ihr solltet euch gegen 21 Uhr am Samstag, den 18. Juli in Mailand aufhalten und per Handy erreichbar sein!

Vor dieser Zeit wird die Location nicht bekannt gegeben.

So könnt ihr Euch bewerben:

Schickt eine e-mail mit euren Kontaktdaten, vollem Namen, (ganz wichtig: Handynummer mit internationaler Vorwahl für Deustchland), und einem aktuellem Bild, auf dem ihr gut zu erkennen seid,  an:

E-MAIL: lastminutefans@gmail.com

kein Bild = keine Einladung!

Hinweis: Nicht jeder der sich bewirbt, wird auch ausgewählt!

Madonna selbst wird beim shot nicht dabei sein!

www.madonna.com


STIL HAT EINEN NAMEN: ANNA DELLO RUSSO

Posted: Juli 6th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE | Tags: , , , , , , | 2 Comments »

Anna dello Russi in Dolce&Gabbana, photo by jakandjil.com

Anna dello Russi in Dolce&Gabbana, photo by jakandjil.com

Wenn Stil einen Namen hätte, dann vermutlich Anna dello Russo! Das Auftreten der ehemaligen L´uomo Vogue Chefredakteurin und gegenwärtigen Modechefin der japanischen Vogue, bei den Modenschauen in Paris, Mailand, London und New York zeichnet sich durch konkurrenzlose Stilsicherheit aus.

Die 1962 in Bari, im Süden Italiens,  geborene Moderedakteurin, mit Wohnsitz in Milano, beeindruckt mit Modelfigur und dramatischen Abendlooks bei Tageslicht. Sie trägt Couture mit solch einer beeindruckendenLeichtigkeit,  dass Passanten am Wegesrand stets staunend die Köpfe nach der charismatischen Schönheit drehen.

Anna dello Russo verfügt über das unverzichtbare Maß an Persönlichkeit und Souveränität, dem es Bedarf, um in großer Robe nicht als Modekarikatur oder fashion-victim zu erscheinen. Sie beherrscht ihre Garderobe, und nicht umgekehrt! Über ihr Privatleben ist nur wenig bekannt: Anna dello Russo hat einen Studienabschluß in italienischer Literatur und Kunstgeschichte und studierte Modedesign an Mailands berühmter Domus Academy! Einer ihrer Lehrer war der mittlerweile verstorbene Modeschöpfer Gianfranco Ferré. Eine Ehe der Modeexpertin scheiterte nach gerade mal sechs Monaten, der Job ging immer vor, einzig die Mode scheint bislang ihre große Liebe zu sein!  Mit Stolz kann sie auf ihre beachtliche Schuhsammlung blicken, die mehr als 4000 Paare zählt. Sie sammelt high-fashion und archiviert alle Teile sorgsam in ihrem großzügigen Mailänder Apartment.

Zwölf Jahre lang arbeitete sie als Moderedakteurin für die italienische Vogue, bis sie schließlich im Jahr 2000 zur Chefredakteurin der L´uomo Vogue berufen wurde. Daraufhin widmete sie sich in dieser Position für die nächsten 6 Jahre der Männermode und fungierte aufgrund ihrer exzellenten Kontakte auch als Personal Consultant für prestigeträchtige Modefirmen, an die sie hochqualifizierte Designer vermittelte. Der zunehmende Einfluss als Branchenprofi den dello Russo dadurch erwarb, soll Vogue Frontfrau Carla Sozzani ein Dorn im Auge im gewesen sein, so das der Unmut über Russos Vermittlertätigkeiten letztlich zum Bruch mit der italiensichen Vogue Familie führte. Seit 2006 arbeitet Anna als Modechefin der japanischen Vogue und berät als Creative Consultant Designer und Unternehmen hinsichtlich ihrer Außenwirkung.

Im Gegensatz zu ihren berühmten Kolleginnen Anna Wintour und Carine Roitfeld ist Anna dello Russo außerhalb der Branche kaum Jemanden bekannt. Das mag schlichtweg daran liegen, dass die japanische Version der Modebibel für die sie tätig ist, für Leser in westlichen Breitengraden nur eine untergeordnete Rolle spielt! Doch Qualität setzt sich eben immer durch, Grund genug für HYPE, die unkonventionelle  und zugänglichste(!) Journalistin unter den “Voguettes” in der folgenden Bilderstrecke vorzustellen.

Special Thanx to the fantastic  Jak and Jil, for providing the world with the best fashion shots of the scene!

Anna dello Russo wearing Chanel

Anna dello Russo wearing Chanel / Photo by jakandjil.com

Anna dello Russo, New York Fashion Week

Anna dello Russo in Lanvin at New York Fashion Week, January 2009 / photo by jakandjil.com

Anna dello Russo in Lanvin, Shoes: Christian Louboutin, Clutch: Bulgari

Anna dello Russo in Lanvin, Shoes: Christian Louboutin, Clutch: Bulgari, Milan Fashion Week / photo by jakandjil.com