GENUG GEWARTET: HYPE MAGZINE – THE WINTER ISSUE is out now!

Posted: Dezember 20th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Verrückt nach New York Glamour? Wir auch! Drum präsentiert Euch HYPE in seiner neuesten Ausgabe vier herausragende Persönlichkeiten aus dem Big Apple, die ihr Leben mit einer beeindruckenden unkonventionellen Haltung der Mode widmen.

Allen voran unsere beiden Coverboys, Phillipe und David Blond, in Szene gesetzt von Starfotograf David Byun. In einem ausführlichen Interview mit HYPE MAGAZINE spricht Manhattans gefeiertes Designerduo über seine Anfänge, Erfolg und die Herausforderung Beruf und Beziehung miteinander zu vereinen. Zu Wort kommen auch Dandy und Stilikone Patrick McDonald sowie Robert W. Richards, Modezeichner und Intimus der New Yorker Avantgarde.

Nicht in New York, sondern in einem Dorf bei München, lebt Mara Cromer, die Witwe des verstorbenen Gründers der erfolgreichen Lederwarenmarke MCM und einstigen Kofferkönigs Michael Cromer. Im Interview mit HYPE spricht sie erstmals mit einem Modemagazin Klartext über den Verlust des von ihr mitaufgebauten Unternehmens und den Tod ihres Mannes.

Ausreichend Lesestoff für die Feiertage ist somit garantiert!

Das neue HYPE MAGAZINE ist ab heute bundesweit im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel sowie im ausgewählten Pressehandel erhältlich. Don’t misst it!

Wir wünschen Euch einen guten Start ins neue Jahr!

Eure HYPE Redaktion

 


Was Sie schon immer über HYPE wissen wollten! Ein Interview mit Body & Soul

Posted: Dezember 16th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , | 2 Comments »

Kurz nachdem Anita Müller -Frau des Drogerie-Titanen Erwin Müller und verantwortlich für das Kundenmanagement in dem über 600 Fililalen fassenden Unternehmen- das HYPE MAGAZINE für sich entdeckt hatte, erreichte mich ein Anruf der Body & Soul Redaktion mit der Bitte ein paar Fragen zur Entstehungsgeschichte unseres Hefts zu beantworten. Bien sûr et merci für die tolle Veröffentlichung in der Weihnachtsausgabe des Müllerschen Kundemagazins, die ich an dieser Stelle gerne mit Ihnen teilen möchte.

(zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken)

 


VERA WANG bloggt – fast unbemerkt und besser als erwartet!

Posted: Januar 6th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , | No Comments »

Designerin Vera Wang

Das Blogfieber hat Teenies rund um den Erdball schon seit gut drei Jahren fest im Griff, doch immer öfter erfasst das Phänomen auch professionelle Modeschaffende, wie z.B. Designerin Vera Wang, bekannt für prinzessinnenhafte Hochzeitsroben und eine latent elitäre Attitüde.

Die 61-jährige startete bereits im Sommer 2010, auf ihrer Firmenwebsite, ein eigenes Blog, “VERA UNVEILED”.  Kaum jemand nahm Notiz davon. In ihrem letzten Eintrag  am gestrigen Mittwoch, berichtet Wang von ihrer ganz persönlichen “Uniform”. Beim Lesen ihres Debut-Posts fällt auf, dass sie die Kommunikationsform des Bloggens erfreulicherweise nicht etwa zur Absatzförderung von Produkten ihres Sortiments missbraucht stattdessen auf persönliche Art und Weise einen für sie bedeutsamen Aspekt aus dem schier unerschöpflichen Themengebiet namens Mode erörtert. Allerdings ist dies nur bei den von ihr selbst geschriebenen Beiträgen der Fall.

Der Mehrwert für den Leser generiert sich zweifellos aus der Tatsache, dass mit Wang eben kein Laie seine subjektiven Ansichten zum Besten gibt, sondern ein erwiesener Fashion-Profi. Dadurch erhält das Geschriebene automatisch eine stärkere Relevanz. Bleibt nur zu hoffen, dass Wang  sowohl den personalisierten Schreibstil als auch die nicht firmenbezogene Themenwahl weiter ausbaut und nicht noch mehr Pressetexte neuer Parfums und Handtaschen in  ihrem Blog platziert, als es sowieso schon der Fall ist.

zum Blog: VERA UNVEILED


HYPE MAGAZINE AM FLUGHAFEN HAMBURG

Posted: Oktober 30th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , | No Comments »

Netter Empfang - HYPE am Flughafen Hamburg

Auch erhältlich an den Flughäfen in Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn,  Stuttgart und Hannover sowie bundesweit  an fast allen  Bahnhöfen und im  ausgewählten Pressehandel.


HYPE MAGAZINE – bundesweit erhältlich ab Donnerstag, dem 07.10.2010 / Watch out!

Posted: Oktober 4th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Ihr mögt Print? Ab Donnerstag, dem 07.10.2010 ist es endlich so weit, dann gibt es HYPE MAGAZINE auch in Heftform.

HYPE MAGAZINE vereint auf 132 Seiten das Beste aus Fashion, Beauty und Lifestyle in einem Heft! Spannende Reportagen, fundierte Portraits und unterhaltsame Interviews mit führenden Köpfen und vielversprechenden Newcomern aus den Bereichen Mode, Kunst und Kultur bieten jede Menge Lesestoff und gewähren exklusive Einblicke sowohl in deren private Lebensbereiche als auch ihr Arbeitsumfeld.

Wie schon beim HYPE  Blog spricht auch die Printausgabe Klartext und bietet nicht nur “content” sondern auch Kontext!

Watch out for our debut issue, available at selected newsstands throughout Germany from October, 7th 2010!


Berühmt dafür berühmt zu sein – was Daniela Katzenberger von Lagerfeld und Lori Goldstein unterscheidet

Posted: August 6th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , | 3 Comments »

working-class“We have class, working class!” verkündete Modegott Karl Lagerfeld einst gegenüber Lori Goldstein, ihres Zeichens Stylistin und in Modezirkeln als eine der besten ihres Fachs geltend. Vor kurzem hat die mittlerweile 67-jährige Stilexpertin in einem Interview mit dem New Yorker Modeblog “fashionista” zwischen den Zeilen einige spannende Aussagen platziert, deren Aktualitätsbezug sich gemessen am gestrigen Auftritt von Daniela Katzenberger in der Sendung von Markus Lanz, beispielhaft bestätigte.

Lori Goldstein
Lori Goldstein

So macht Lori Goldstein auf einen Zustand aufmerksam, der mit Sicherheit kein ausschließliches Phänomen des 21. Jahrhunderts darstellt, aber durchaus als neue globale Volkskrankheut der letzten 5 Jahre gewertet werden kann. Die Rede ist von Ruhmessucht. Von jungen Menschen, die krampfhaft ans Licht der Öffentlichkeit drängen ohne, eine konkrete Leistung oder ein bestimmtes Talent anbieten zu können.

So many people I meet say: what’s with this new generation?” weiß die erfolgreiche Stylistin zu berichten und erzählt, das sie sich selbst primär mit hart arbeitenden Leuten umgebe und gewiss niemanden kenne der auch nur im Ansatz den Wunsch verspürt prominent zu sein. “Nobody I know want’s to be a celebrity“. Ein Statement, das angesichts der Tatsache, dass die Mehrheit in Goldsteins Bekanntenkreis einen prominenten Namen trägt, zunächst verwundert, sich im Gesamtkontext ihrer Antworten jedoch von selbst erklärt.

So scheint das Umfeld von Lori Goldstein mehrheitlich aus Menschen, die sich mit Leidenschaft ihren vornehmlich “kreativen” Aufgaben widmen, zusammenzusetzen. Künstlerseelen, die eher von Berufung als von Beruf sprechen würden und deren Tätigkeit nicht bloß Mittel zum Broterwerb ist als vielmehr der einzige Weg zur Selbstverwirklichung. Menschen, deren Leben die Kunst, die Mode, die Schauspielerei ist. Denen das Blitzlichtgewitter herzlich egal ist, das Bedürfnis, sich der Welt künstlerisch mitzuteilen jedoch umso wichtiger. Menschen, die der Ruhm nicht in Form von Schlagzeilen heimsucht sondern durch Anerkennung ihres Könnens. Lori Goldstein spricht aus eigener Erfahrung: “Those who keep putting in the hours will be the last ones standing.”

Was für eine überaus optimistische Haltung in Zeiten, in denen zahlreiche Medien mittlerweile Scheiße als Gold verkaufen, mag da manch einer denken.

Eine Untersuchung der Universität Bielefeld, welche Mädchen im Alter von 13 – 16 Jahren nach ihren Berufswünschen befragte, hat ergeben, dass die Mehrheit von ihnen eine Kariere als Schauspielerin, Sängerin, Model, oder eben auch Designerin anstrebt. Berufe die auf den ersten Blick allesamt Medienpräsenz und das schnelle Geld versprechen. Wobei das Motiv, möglichst viel Geld zu verdienen, schon längst nicht mehr im Vordergrund steht. Vielmehr geht es um Aufmerksamkeit, eine Währung, die wesentlich stärker ist als der Euro und von der auch German-Barbie Daniela Katzenberger gegenwärtig profitiert.

Auf die Frage von Markus Lanz wo sie sich in ein paar Jahren sieht, antwortete die populäre Blondine, sie sei heute Model, morgen Schauspielerin und übermorgen Sängerin. Der busenfixierte Jürgen Drews pflichtet ihr bei: “Die Zeiten haben sich eben geändert”. Da hat der König von Mallorca natürlich recht: Schrille Selbstdarsteller, It-Girls, höhere Töchter und Society Ladies sind die Stars im Hier und Jetzt.

Doch nicht jeder mag sich mit dieser Entwicklung abfinden und distanziert sich daher von den billigen Thrill-Suchern. “What we do is not the fluff-it’s not going out to parties, it’s not to be seen.” sagt Lori Goldstein.

Dem stimme ich zu: NOT TO BE SEEN IS THE NEW BLACK!

the-new-black


Fashion-Pranger: Kritik an GEIL MAGAZINE Chefredakteur verdichtet sich

Posted: Juli 19th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | 5 Comments »

GEIL MAGAZINE

GEIL MAGAZINE

Ein Leser des Modeblogs LesMads hat vergangene Woche die Kommentarfunktion zu einer besonders spannenden Stellungnahme genutzt. Modejournalist Fabian Koelmel, hat mit seinem “würzigen” Kommentar zu Daniel Mancinetti, dem Chefredakteur des in Berlin ansässigen GEIL Magazins, sehr viel Mut und aufgrund der Tatsache, dass er seinen Post nicht anonymisiert hat, noch mehr Rückgrat bewiesen, und dadurch im HYPE Office auch eine interessante Diskussion um die Seriosität einzelner Medienvertreter und Modeschaffender ins Rollen gebracht.

Was ist passiert? LesMads berichtete am Samstag über die aktuelle Herbst/WinterAusgabe des GEIL MAGAZINE, einer noch recht jungen Fashion-Gazette für das starke Geschlecht, welche dieses Mal in drei Cover-Varianten angeboten wird. Fabian Koelmel, der u.a . für die Publikationen Tush, FHM und L’OFFICIEL HOMMES schreibt, nimmt diesen Beitrag zum Anlass um seine negativen Erfahrungen im Umgang mit dem Chefredakteur via Kommentarfunktion öffentlich zu machen, und teilt ordentlich aus.

Er berichtet von einer zweifelhaften Arbeitsweise Mancinettis, bezeichnet ihn als Betrüger und bezichtigt ihn gar der Lüge und des Diebstahls. So soll Mancinetti für seine zweite Ausgabe bei Koelmel zwar ein Textkonzept in Auftrag gegeben, dieses aber niemals umgesetzt und auch nicht bezahlt haben. Starker Tobak! Interessanterweise finden Koelmels Behauptungen, von vier weiteren Kommentatoren (allesamt männlich), schnell Unterstützung. Und tatsächlich findet man in den Untiefen des Webs Stimmen, wie z.B. Leserkommentare des Blogs The Fashionisto, die von unsauberen Arbeitsmethoden Daniele Mancinettis künden.

Screenshot of The Fashionisto
Screenshot of The Fashionisto

Nun gehört es zwar zum Tagesgeschäft eines Chefredakteurs Inhalte, und dazu zählen bereits erarbeitete Modestrecken wie auch Textdokumente, bis Druckschluss immer wieder zu verwerfen, um ein optimales redaktionelles Resultat zu erzielen. Dies allein stellt gewiss kein Verbrechen dar. Allerdings sollte man sich als Heftmacher im Vorfeld überlegen, ob man in der Lage ist Rechnungen zu begleichen bevor man weitere Arbeiten in Auftrag gibt. Die Erstellungskosten für ein Modemagazin im Auge zu behalten, zählt eben auch zu den Pflichten eines Chefredakteurs. Womit wir auch schon beim Kern der Problematik angelangt werden. Der Fake-Biographie.

Immer mehr junge Menschen ohne jedwede Fachkompetenz schmücken sich mit Titeln, die ihnen eigentlich nicht gebühren und dass auf völlig legale Art und Weise. Denn Begriffe wie Chefredakteur, Journalist, Modedesigner und Stylist sind keine geschützten Berufsbezeichnungen. Ganz zum Leidwesen aller Chefredakteure, Modedesigner und Stylisten, die wirklich qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Unterstützt von den komfortablen Mechanismen und Anwendungen des Web 2.0, ist heute nahezu jeden Depp, der eine Computertastatur bedienen kann, in der Lage sich als zweiter Lagerfeld oder Catwalk-Queen zu inszenieren.

“Das traurige ist…”, schreibt LesMads Kommentator Leif, “dass es funktioniert.” Noch viel trauriger ist jedoch, dass kaum jemand den dargebotenen Schund kritisch hinterfragt, und selbst etablierte (Print-)Medien und Boulevard-Sendungen sich ihrer Themen mittlerweile bei Modeblogs bedienen und diese völlig unreflektiert verbreiten.

Fast schon möchte man Herrn Koelmel gratulieren mit seinem Kommentar, endlich etwas Bedeutsames in das Dickicht des allzu oft bedeutungslosen Blog-Palawers gestreut zu haben, wäre da nicht die grundsätzliche Frage, ob es richtig ist , Menschen deren Schuld nicht eindeutig bewiesen oder deren vermeintliches Fehlverhalten nicht näher verifizierbar ist, öffentlich an den Pranger zu stellen? Wohl kaum. Aber auch das ist Web 2.0!

(Text: Sven Barthel)

website: GEIL MAGAZINE