Wie sich Michalsky in Toleranz übt…

Posted: August 12th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , | No Comments »
MICHALSKY STYLENITE / Photo:©Martin Diepold

Toleranz – ein großes Wort! Von prominenten Zeitgenossen vor laufenden Kameras wie auch von Ottonormalbürgern im Arbeitsumfeld und Freundeskreis stets befürwortet, privat jedoch nicht immer gelebt wie nach außen kommuniziert, stellt sich bei diesem Begriff die Frage was er, frei von jeglicher Kontextualisierung, überhaupt bedeutet.

Laut Duden ist damit eine gewisse Duldsamkeit gemeint. Doch gegenüber wem oder was?

Die Forderung nach mehr “Tolerance” bildete auch das Motto der im Juli dieses Jahres im Rahmen der Berlin Fashion Week präsentierten Stylenite des Modemachers Michael Michalsky.

Angestachelt von der Aussage unserer Bundeskanzlerin Merkel “Multikulti habe versagt” -in welchem Zusammenhang Frau Merkel diese Worte von sich gegeben hat bleibt in der jüngst von der Firma Michalsky versandten Pressemitteilung unerwähnt- weist des Designers vorgestellte Kollektion für Sommer 2012 dann auch zahlreiche Stilelemente aus aller Herren Länder auf. Ob Michalsky seine Kollektion wohl als eine Art Widerspruch einer sich gegen soziale Missstände auflehnenden Künstlerseele verstanden wissen möchte?

Zumindest will ab dem 25. August eine Ausstellung mit dem Namen “Remember Tolerance”  in der renommierten Berliner Galerie Contributed diese Kollektion aus einem erweiterten Blickwinkel dem Publikum nahebringen und zeigt in Form von Fotografien und Videos das” Making-of” ihrer Präsentation.

Der Pressetext kündigt dies unter anderem wie folgt an: ” Bilder vom Fitting und Casting der Models, von den Vorbereitungen Backstage, den Momenten des Wartens, zeigen eine konzentrierte, aber auch poetische Welt. Sie vermitteln eine emotionale Nähe, deren Energie sich anschließend auf dem Catwalk entlädt”.

Vier Tage lang wurde das Michalsky Team hierbei von dem Fotografen Martin Diepold begleitet, dessen Bilder tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Stylenite versprechen. Gleiches gilt auch für die schwarz-weiß Aufnahmen der beauftragten Porträtfotografin Dorothea Tuch und das Video des Filmemachers Peter Grosslaub, der “Gäste und Beteiligte”, darum bat “mit ihren Händen ein „M“ darzustellen, in der Absicht, “so eine Interaktion mit dem Modedesigner” zu schaffen. Zwar wundert es schon ein wenig, dass es sich bei den so genannten Gästen und Beteiligten ausschließlich um Models und Prominente handelt, die da ihre Finger verbiegen und weniger um Minderheiten, die an für sich ein wenig mehr Aufmerksamkeit bedürfen als die einem branchenspezifischen Ideal entsprechenden Laufstegschönheiten – doch es ist nunmal das Los der Fashionbranche sich mit Oberflächen zu beschäftigen, Tiefgreifendes liegt ihr einfach nicht.

Trotzdem wüsste ich gerne, was die Formung der Hände zu dem Buchstaben “M” mit Toleranz zu hat obwohl das Wort Toleranz doch gar kein M beinhaltet und mit einem T beginnt. Sollte es sich bei dem Clip doch eher um eine Hommage an Michalsky handeln als um ein Plädoyer für mehr Toleranz?

Der den Trailer begleitenden Text auf der Videoseite “vimeo” lässt gar keinen anderen Rückschluss zu. Seine Zeilen bescheinigen dem Modemacher unglaubliche Kreativität, Erfolg und “wirkliche” Schönheit. Toleranz heißt natürlich auch, jedem sein Recht auf freie Meinungsäußerung zu gewähren.

Immerhin, eine Annäherung auf Textebene soll der Lyriker, Dramatiker und Magazinmacher Johannes Finke bieten. Zu diesem Zwecke wird er seine “subtil, ironisch, provokanten” Sätze mittels Projektor über die Wände der Galerie jagen und damit die Regeln der Mode, Gesellschaft und Politik hinterfragen. Hoffentlich bleibt den Ausstellungsbesuchern genügend Zeit zur Reflektion, so endetdie Pressemeldung schließlich mit dem Hinweis: “Natürlich wird auch das komplette Video der MICHALSKY Fashion-Show zu sehen sein.” Ja, natürlich!

All denjenigen, deren Modedurst stärker ist als ihr Weltverbesserungsdrang, können wir die Ausstellung “Remember Tolerance” dennoch guten Gewissens empfehlen.

“Remember Tolerance”, ab dem 25.08.2011, Di – Fr 14 bis 19 Uhr, Sa 12-16 Uhr

Galerie Contributed
Strausberger Platz 16
10243 Berlin

contributed.de
michalsky.com

 

Di-Fr 14-19 Uhr, SA 12-16 Uhr

We love: MCM Logo-Sneaker designed by Michalsky

Posted: April 13th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , , , , | No Comments »

Über Geschmack lässt sich einfach nicht streiten und so bekenne ich mich freimütig zu meinem Faible für die “Urban Nomad ” – Sneakers aus dem Hause MCM, gestaltet vom Lieblingsschneider der Hauptstadtsociety, Michael Michalsky.

Wer hätte gedacht, dass das berühmte “MCM Visetos”, so die offizielle Bezeichnung des Logo-Dessins, noch einmal so zeitgemäß daherkommen würde. Besonders die Variante in cognac hat es mir angetan. Die seit der Berufung Michalskys zum Creative-Director von MCM einhergehende Verjüngung der Marke verdient natürlich Anerkennung und so weise ich liebend gerne darauf hin, dass die hier abgebildeten Edel-Treter -made in Italy- ab dieser Woche in ausgewählten Geschäften erhältlich sein werden, natürlich in limitierter Stückzahl.

In München bspw. bei Pool, in Berlin bei F95 und in der Michalsky Gallery sowie in den Monobrand-Stores von MCM in Korea und Hong Kong.

“Urban Nomad 11/1 High MCM Limited”, Preis, ca. 299€


all images related to this article: by courtesy of MCM via Häberlein & Mauerer AG


MICHALSKY STYLENITE

Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Den Laufsteg bildete diesmal kein langer Streifen sondern ein großes weißes Rechteck über dem eine riesige Leinwand  auch den Zuschauern auf den hinteren Rängen des Tempodroms  Blicke auf Michalskys neue Herbst/Winter Kollektion im Detail ermöglichte.

Michalsky Fashion Show im Berliner Tempodrom - Foto: HYPE MAGAZINE

Michalsky Fashion Show im Berliner Tempodrom - Foto: HYPE MAGAZINE

Des Designers bevorzugte Farben für den Winter sind Schwarz, Weiß, Camel, Anthazit und Fuchsia. Pat Cleveland, Modelikone der 70ies, präsentierte ein bodenlanges weisses Kleid, großzügig besetzt mit Glitzersteinchen deren Funkeln im Scheinwerferlicht dem Publikum einen spontanen Applaus entlocken konnte. Lediglich die grauen Wildlederboots dazu wirkten ein wenig derbe.

Mit Ausnahme eines anthrazitfarbigen Glitzeranzuges sieht Michael Michalsky Männer im nächsten Winter lieber sportlich als formell gekleidet. Hi-Top Sneakers, kurze Jacken, Kapuzenpullis mit Reißverschluss, Baggy-Pants aus Flanell und ein subtiles Camouflage-Muster lassen Jungs wie Jungs ausschauen, und das ist auch gut so. Elegant hingegen offenbart sich Michalskys Frauenbild: Abendkleider mit Stufenvolants, schwingende Mäntel, ultralange Lederhandschuhe, Glitzerfransen und ein sexy Korsagenkleid aus gestepptem Leder waren auf den Punkt und verzichteten auf dekorativen Firlefanz.

Michalsky Fall/Winter 2011/2012 - Foto: MICHALSKY


MICHALSKYs DUFTENDES DEBUT

Posted: August 5th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | No Comments »
Machalsky for him & for her. Schaut gut aus!

Michalsky for him & for her. Schaut gut aus!

Es war nur eine Frage der Zeit bis Modemacher Michael Michalsky sein eigenes Parfum lancieren würde, schließlich ist der Ex-Global Creative Director des Sportswear-Giganten Adidas und Herr seines eigenen Label seit 2006, der erste Designer aus Deutschland, dem es gelungen ist, nach dem Ausverkauf der Firma Joop! Ende der 90er Jahre und dem endgültigen Rückzug Jil Sanders im Jahre 2004, ein neues Modelabel mit internationalem Charakter zu schaffen.

Ähnlich wie seine beiden berühmten Vorgänger, und offenbar anders als eben viele seiner modeschaffenden Mitstreiter versteht es Michalsky sich und sein Sortiment so zu vermarkten, dass sein Unternehmen auch außerhalb Deutschlands Beachtung findet. Das hier nun ein Duft die Angebotspalette aus Mens- und Womenswear, Schuhen und Accessoires ergänzt scheint da ein weiterer  logischer Schritt einer konsequenten Marketingstrategie zu sein. Zumal auch das Geschäft mit dem Duft als besonders lukrativ gilt. Natürlich setzt der Designer noch einen oben drauf und gibt sein Parfumdebut nicht nur mit einem, sondern gleich mit zwei Düften -einen für sie, einen für ihn. Die in Zusammenarbeit mit dem Kosmetikhersteller Mäurer & Wirtz entwickelten Wässerchen sollen Mitte September auf den Markt kommen und präsentieren sich in stylish gecrashten Metallflakons in gold und silber. Zwar erinnert die Pulle ein wenig an die des Kollegen Marc Jacobs, dessen Männerduft “Bang” der New Yorker Kreative erst vor gut einer Woche bei Harvey Nichols in London präsentierte- aber was macht das schon? Die Freude darüber, dass Michalsky als Person “made in Germany” mit der Einführung seines Dufterstlings rein imagetechnisch in die Liga der modischen Platzhirsche aufsteigt und sich nach der Etablierung am Modemarkt nun auch anschickt unsere Badezimmer zu erobern ist bedeutend größer.

www.michalsky.com

siehe auch Artikel: Michalsky rettet Berlin Fashion Week


MICHALSKY RETTET BERLIN FASHION WEEK

Posted: Januar 23rd, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , | 3 Comments »

Foto: Michalsky

Foto: Michalsky

Das Beste kommt bekanntlich immer zum Schluss und so präsentierte gestern Abend Deutschlands fashion darling Michael Michalsky der Hauptstadt-Society und dem Rest der Welt via live Stream gegen 23 Uhr seine Kollektion für den Winter 2010 im Berliner Friedrichstadtpalast.

Ungefähr 15 Minuten lang entführte der Modemacher seine zahlreichen Gäste  in eine „World of Cool”!

Attraktive Jungs und schöne Mädchen, allen voran Kathrin Thormann, stolzierten flotten Schrittes über ein strahlend weißes Laufstegkonstrukt und zeigten Mode in der richtigen Balance zwischen high-end und Tragbarkeit. Knappe Lederjäckchen, kurze Ballonkleider, Pagodenschultern, ein silbergrau glitzernder Overall, bodenlange, fließende Bustierroben und liebevolle Details, waren nur einige Highlights einer in sich schlüssigen Kollektion, die all jene Unkenrufer Lügen straft, die behaupten Michalsky sei nichts weiter als eine hippe Marketingstrategie.

Hier ein bisschen Grau da ein bisschen Schwarz und als Akzent ein hauchzartes Gelb, wo andernorts die Farblosigkeit trist anmutet wirkt sie bei Michalsky gar lebendig.

Nichts überlässt der Kreative dem Zufall. Das spürt auch das Publikum und dankt es ihm mit tosendem Applaus. Michalskys Gesamtkonzept aus Styling, Haarstyling und Make-up, Beleuchtung, Musik und Choreographie hat internationales Niveau.

Mühelos könnte sich der Designer unter die großen Namen der New York Fashion Week reihen; doch rettete er gestern Abend ersteinmal den unter der Woche ins Schlingern geratenen Ruf der Berliner Modewoche.

Denn ganz im Gegensatz zu einigen seiner modeschaffenden Kollegen, wiegt die stilistische Handschrift Michalskys erfreulicherweise stärker als die hohe Promidichte seiner Schauen. Urban, sexy, up-to-date! Michalsky eben!

Star zu sein setzt voraus auch einer sein zu wollen, sagte Tom Ford einmal.
Well, Michael Michalsky definitely has what it takes!


THAT´S WHY I LOVE MCM! , Pt. I

Posted: November 5th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE | Tags: , , , , , | 1 Comment »

Eine tote Marke wieder zu beleben ist kein leichtes Unterfangen, erst recht nicht, wenn deren Erzeugnisse mit einem geschmacklich grenzwertigen 1980er Jahre Chic und einer Klientel assoziiert werden, die zwischen Ritas Frisierstübchen und Sonnenstudio Zuhause ist. So zumindest das alte Klischee im Falle von MCM.

mcm-whiteDas 1976 von Michael Cromer gegründete Unternehmen fertigte Taschen-und Koffer mit auffälligen Logo-Muster und Goldplakette, die innerhalb weniger Jahre zu Statussymbolen Neureicher, Prominenter und zwielichtiger Wannabees avancierten, und das weltweit!

Die Selbstinszenierung des Gründers ähnelte seinen Produkten, laut und grell. Damit traf Cromer den damaligen Nerv der Zeit. Sei´s drum. Es waren die 1980er! Mitte der 90er Jahre kam der große Einbruch. Die Folgen der Asienkrise und zwei Anzeigen wegen Steuerhinterziehung machten Michael Cromer zahlungs- und handlungsunfähig. “Schicki-Michi” war weg vom Fenster und kurz darauf auch sein Gepäck. In den folgenden Jahren wurde die Firma verramscht. Markenrechte hierhin, Produktion dorthin. Eine undurchschaubare Verhackstückelung. MCM florierte in Deutschland nur noch auf Ebay und in Form von Kopien auf türkischen Basaren.

Schließlich kaufte sich Sung-joo Kim, jahrelange MCM Lizenznehmerin und einer der erfolgsreichten Geschäftsfrauen Asiens, in das dahin dümpelnde Unternehmen ein, schaffte neue Strukturen und setzte somit der undurchsichtigen Existenz der Marke ein Ende. Sie glaubte an das Potential des Unternehmens und investierte bis heute Millionen in den Wiederaufbau. Mit Erfolg!

2005 berief die die toughe Koreanerin Designer Michael Michalsky zum Kreativdirektor des Hauses. Der in Berlin ansässige Modemacher verpasste den Edeltaschen ein gründliches Make-over. Seitdem zeigen sich die Kollektionen urban, jung und modisch.

Dabei ist das MCM Logo aus Antiqua Lettern und Lorbeerzweigen noch immer als all-over Print voll im Einsatz und ziert Taschen, Koffer und Accessoires.

Bei der Präsentation der Frühjahr/Sommer Kollektion 2010 im Bayerischen Hof in München, springt einem sofort die berühmt-berüchtigte cognacfarbene Version der Visetos, wie die PVC beschichteten Baumwolltaschen genannt werden, ins Auge. Daneben aufgereiht, Taschen in der gleichfalls bekannten Farbvariante weiß/marine.

Die alten Dessins wirken vertraut. Ob sie noch zeitgemäß sind, darüber entscheidet letztlich der Kunde.
Abgesehen davon, dass Pythonleder und Pastellfarben bei einigen der neuen Modelle Geschmackssache sind, fällt mein Blick auf eine der Patchwork Taschen von Michalsky, die mich unmittelbar an St. Tropez, Nikki Beach und Paris Hilton denken lassen. Cooles Teil! Schließlich erspähe ich eine schlichte, silbergraue Männer-Tote aus der “City Chic” Linie, die das Zeug zum Klassiker hat. “Haben-will” hämmert es in meinem Kopf!

MCM Spring/Summer 2010 photocredit: MCM
MCM Spring/Summer 2010 photocredit: MCM

Weitere attraktive Modelle der neuen Kollektion offenbaren sich mir erst Zuhause beim Durchblättern des Kataloges. Die Produktpalette ist umfangreich aber nicht unübersichtlich, und beinhaltet schlichte Teile, die dem Hier und Jetzt, gerecht werden.

Trotz des stilistisch gelungenen Relaunch baumeln noch immer mehr Taschen von Louis Vuitton oder Prada in den Armbeugen modeaffiner Frauen. Die Präsenz von MCM in deutschen Fußgängerzonen ist da vergleichsweise gering. Der Grund hierfür ist nicht das Produkt selbst.

MCM Waren sind bestens verarbeitet, die Applikationen wertig; hier gibt es nichts zu mäkeln.
Es ist vielmehr der alte Ruch von Milieu und Spielerfrau, der viele Kunden, insbesondere diejenigen, die selbst in der Modebranche arbeiten, abhält, sich mit den Taschen zu zeigen.

Das einstige Friseusen-Image der Glamourmarke ist noch nicht völlig vergessen, das neue Image noch nicht gänzlich ausgereift. Bis sich die neue Markenidentität im Bewusstsein der Verbraucher vollständig verankert hat, braucht es noch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein und zweihundertprozentige Stilsicherheit um sich völlig ungeniert zu MCM bekennen zu können. Glücklicherweise haben Fashionistas von Beidem ja bekanntlich genug. Ein prominentes Gesicht als Markenbotschafter könnte die Salonfähigkeit des Labels indes beschleunigen.

Wer immer noch alte Vorurteile hegt, dem sei ein Blick auf die kommende Frühjahr/Sommer Kollektion empfohlen. HYPE hat für Euch vorab nach subjektivem Gusto die sechs coolsten Modelle ausgewählt. Erhältlich ab Dezember in den MCM Stores in Berlin und Düsseldorf. Alle weiteren Verkaufsstellen findet Ihr auf der MCM Homepage.

 MCM Spring/Summer 2010 photocredit: MCM

MCM Spring/Summer 2010 photocredit: MCM