Trauer um Rena Lange Designerin Renate Günthert

Posted: Mai 14th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »
Renate und Peter Günthert

Renate und Peter Günthert

Rena Lange Designerin Renate Günthert ist in der Nacht zum vergangenen Donnerstag in ihrer Wohnung im Münchner Stadtteil Bogenhausen verstorben.

Bislang kursieren zwei unterschiedliche Versionen zur Todesursache: Die Süddeutsche Zeitung führt in ihrer Berichterstattung ein Herzversagen an, die Bild-Zeitung spricht von Freitod durch die angebliche Einnahme von Tabletten einer Schweizer Stebehilfe-Organistion. Spekulationen aus dem Umfeld der gebürtigen Berlinerin Günthert besagen, die 75-jährige sei womöglich durch den Selbstmord von Gunther Sachs motiviert worden, ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Seit 1958 fertigt die M.Lange GmbH & Co. KG Prêt à Porter auf Couture-Niveau, aber erst seit 1990 unter dem Namen Rena Lange. Das Unternehmen befindet sich in dritter Generation im Besitz der Familie Günthert. Renate Günthert, die als Chefdesignerin des Hauses jahrzehntelang den Look der Kollektionen verantwortete, zog sich 2001 aus dem Geschäft zurück. Erst im November 2007 starb ihr Mann, Peter Günthert, mit dem zusammen sie das Modehaus zu einer internationalen Marke aufbaute. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1916 zurück.

mehr zu Rena Lange: “Rena Lange – par excellence!”


Endlich: Das neue HYPE MAGAZINE ist da!

Posted: Januar 12th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | 3 Comments »

Jetzt am Kiosk!

Endlich ist sie da! Die zweite Ausgabe des HYPE MAGAZINE ist ab heute im deutschen Bahnofs- und Flughafenbuchhandel sowie im regulären Pressehandel erhältlich.

Das von Daniel Roché geschossene Cover ziert Topmodel Papis Loveday, glamourös in Szene gesetzt von Modechef Oliver Rauh und Beauty-Director Heiko Palach.  HYPE No.2 präsentiert sich fortan in einem neuem Look, und bietet auf 140 Seiten gemäß seinem Anspruch: “Guter Modejournalismus ist mehr als die bloße Abbildung jahreszeitlicher Trends”, wieder zahlreiche, fundierte Personality-Interviews und progressive Modestrecken.

Neben der New Yorker Designerin Anna Sui kommen auch Johnny Talbot und Adrian Runhof, sowie Mr. Pearl, berühmtester Korsettmacher und einst der Mann mit der schmalsten Taille der Welt, zu Wort.

Der Pariser Fotograf Jean-Francois Aloisi, bekannt für seine Vorliebe für untypische Models, belegt in einer beeindruckenden Fotostrecke, das physische Einschränkungen nicht automatisch einen Mangel an Ausstrahlung und Persönlichkeit bedeuten.

Einen anderen, nicht minder spannenden Ansatz verfolgten Fotografin Sabine Liewald und Make-up Artistin Sandra Kern. In der Strecke “She/Male” verkehren sie auf glamouröse Art und Weise die klassischen Geschlechterzeichen, très chic.

Das Coolness nicht zwangsläufig in schwarz-weiß daherkommen muss, beweist die fantastische Strecke “J’aime les couleurs”. Der Farbflash ist eine Teamarbeit des Fotografenduos Denise und Ulf Krentz, Stylistin Sabine Berlipp, Make-up-Artistin Sabine Leroy und Haarkünstler Tobias Sagner.

Apropos Papis Loveday, der extravagante Beau aus dem afrikanischen Senegal ziert nicht nur den Titel der neuen Ausgabe sondern ist auch der Star eines knackigen Editorials im Innenteil und fungiert in der Rubrik “Begegnungen” als Gesprächspartner von Deutschlands elegantester Sozialarbeiterin, Ute Ohoven.

Mehr von Papis Loveday, gibt es auch auf…

nahtlosblog.de


Tortenavantgarde von PATRICK MOHR

Posted: Januar 5th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , | No Comments »

Designer Patrick Mohr und sein Tortenentwurf Photo: Gunter Bieringer

Aber bitte mit Sahne! Oder doch besser ohne, wäre schließlich Schade wenn der läppische Schlag des Zucker-Eiweiß-Schaums die strenge Form, der von Modedesigner Patrick Mohr entworfenen Torte beeinträchtigte. Nein, das “Fashion-Gebäck”  -Mascarpone-Johannisbeer-Salatgurke- muss optisch wie kulinarisch pur genossen werden!

Geometrische Formen bilden das Markenzeichen Mohrs und so ziert dessen Biskuit-Kreation auch ein kleines rotes Dreieck aus einer marzipanähnlichen Masse. Serviert wird das gute Stück ausschließlich im Münchner Szenecafé “Das Neue Kubitscheck” in München.

“Das Neue Kubitscheck”, Gollierstraße 14, 80339 München, cafe-kubitscheck.de


Schöner Schenken: Fotografien von JEANLOUP SIEFF in der Galerie Bernheimer

Posted: November 29th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION EXHIBITIONS, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Jeanloup Sieff - Four Decades

Morgen wäre er 77 Jahre alt geworden, Jeanloup Sieff. Geboren am 30. November 1933 in Paris als Sohn polnischer Immigranten, zählt  Sieff zweifellos zu den Meistern der Modefotografie des 20. Jahrhunderts. Ab den späten 1950er Jahren zierten seine Arbeiten namhafte Magazine wie ELLE, Jardin des Modes, Look, Glamour, Esquire, Harpers Bazaar und ab 1966 auch Vogue. Vermutlich kennt jeder mindestens eine Fotografie aus der Hand Monsieur Sieffs, auch wenn der Betrachter womöglich gar nicht weiß, dass die Aufnahme von ihm stammt.

So war es z.B. Sieff, der eines der skandalträchtigsten gleichsam mutigsten Werbefotos der 70er Jahre schoss. Das Bild des splitternackten Modeschöpfers Yves Saint Laurent zwecks Bewerbung seines neu eingeführten Herrenduftes “YSL Homme” ging um die Welt und erzielte bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie’s im Juni dieses Jahres einen Kaufpreis von 39.400 Euro

Jeanloup Sieff war jedoch nicht ausschließlich Inszeneur eleganter Stilwelten sondern auch politisch Dokumentierender, wie seine Tätigkeit als Fotojournalist für die renommierte Bildagentur Magnum beweist.

Die Münchner Galerie “Bernheimer” zeigt nun in einer Ausstellung unter dem Titel “JEANLOUP SIEFF – FOUR DECADES” rund vierzig Photographien des im Jahr 2000 verstorbenen Lichtbildkünstlers. Die hier präsentierten Werke umfassen eine Auswahl an Sieffs Mode- Portrait und Aktphotographien von den 60er bis hin zu den späten 90er Jahren. Darunter auch ein Portrait von Karl Lagerfeld. Die Bilder können selbstverständlich käuflich erworben werden. Das ideale Weihnachtgeschenk für alle denen der neueste Duft von Anna dello Russo zu “mass market” ist. Das nötige Kleingeld ist hierbei ebenso geboten wie  Eile  denn laut Bernheimerscher Website stehe von manchen Abzügen der ausgewählten Motive nur noch ein Exemplar zum Verkauf.

“JEANLOUP SIEFF – FOUR DECADES” noch bis zum 29. Januar 2011 zu sehen in der

Galerie Bernheimer, Brienner Straße 7, 80333 München

siehe auch Artikel: Die nackte Ikone: Christie’s versteigert Yves Saint Laurent’s Aktfoto


THAT´s WHY I LOVE MCM, Pt. II

Posted: Oktober 27th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Mögen Design-Puristen und die Intelektuellen unter den Modeschaffenden der Marke MCM auch noch so kritisch bis ablehnend gegenüber stehen, die Designer des Hauses geben sich redlich Mühe aus dem Schatten von Louis Vuitton und allen anderen Herstellern von Logo-Bags zu treten.

Ob ihnen dies mit der jüngst beim Press-Day in der Münchner Nobelabsteige Bayerischer Hof vorgestellten Kollektion gelingen wird?

Zum Saisonauftakt Sommer 2011 gibt es eine neue Taschen-Linie, welche unter dem Namen “Shanghai Collection” angeboten wird. Die Modelle zieren ein auffälliges Seilmuster, dass über das berühmte MCM Cognac Visetos Muster gedruckt wurde. Für die Gestaltung dieses Dessins verpflichtete man den New Yorker Künstler Craig Redman, der mir, zugeben, bislang kein Begriff war. Und tatsächlich habe ich hier etwas versäumt, denn die Arbeiten des sudierten Grafikers sind originell, einprägsam und gehaltvoll.  Dennoch, die Regenbogen-Farbvariante seines stilisierten Seil-Entwurfs rüttelt an den Grundfesten des guten Geschmacks. Dafür gefällt die maskuline Farbstellung in anthrazit-grau-weiß umso besser und bildet übertragen auf die Herrenaktentasche (was für ein grässliches Wort) gar mein persönliches Kollektions-Highlight.

Hintergrund der Motivwahl ist laut Pressetext der Markteintritt von MCM in China. Das Tau ist somit als Hommage an den Hafen von Shanghai zu verstehen. Auch der, mit einem XL-Logo versehene Beach Shopper, eine Art Netzbeutel Deluxe aus gewachsten Garnen und Nappaleder, kann sich behaupten: Sonnencreme, Zeitschrift und iPod hineingeworfen und los geht’s an den Strand, zum Sport – oder wohin auch immer. Unkompliziert, lässig und auf den Punkt gebracht. So sollte modernes Tragwerk sein.  Apropos Beach, in den frühen 1990er Jahren führte MCM eine Linie Namens “Costa Smeralda” in seinem Sortiment. Deren Türkis war so grell, dass es alle Blicke auf sich zog. Könnte man das bitte wieder einführen?! Seit Jahren suche ich bereits nach einem Stück aus dieser Produktionsreihe und werde nicht fündig.

Doch zurück zum Hier und Jetzt. Unlängst zählt MCM auch unifarbene Modelle zu seiner Produktpalette, wie zum Beispiel das Modell “Satchel Medium ” aus der “Latte” Serie in edlem Taupe. So werden heutzutage auch Freunde der leisen Töne bei MCM fündig.

Es gibt zwei Punkte, die mir beim Press-Day durchaus positiv aufgefallen sind, und daher unbedingt Erwähnung finden sollen. Zum einen wäre da die Befragung der geladenen Gäste. Diese wurden von der Presseagentur gebeten auf einem Kollektionsübersichtsbogen jeweils 3 Modelle anzukreuzen, die ihrer persönlichen Meinung nach top oder misslungen sind. Dies zeigt, dass MCM die Bedürfnisse seiner Kunden durchaus ernst nimmt. Desweiteren hervorzuheben sind die liebevoll und aufwendig gestalteten Presseunterlagen. So präsentiert sich die Pressemappe zur “Shanghai Collection” als wiederverwendbarer PVC Umschlag mit besagtem Seilmuster von Craig Redman und enthält neben den üblichen Infotexten auch ein Set an hübsch illustrierten Weihnachtsgrußkarten. Übertroffen wird das allerdings von einem quadratischen Album, dass neben Informationen zur regulären Spring/Summer Kollektion 2011 auch einen kleinen Bildband beinhaltet, der sich sowohl mit der Firmengeschichte als auch mit der Historie des ikonographischen MCM Cognac Visetos befasst.

Übrigens, die Firma MCM, die seit 2005 fest in Besitz der koreanischen Unternehmerin Sung-Joo Kim ist, beschreitet 2011 ihr 35-jähriges Jubiläum. Congratulations!

(all images related to this article by courtesy of MCM)

siehe auch Artikel HYPE MAGAZINE: That´s why I love MCM, Part I

Das MCM Press Kit für Spring/Summer 2011


Shocking Weekend: Tom Rebl rockt Muenchen

Posted: August 17th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , | No Comments »

Tom Rebl & Sven Barthel, Photo: HYPE MAGAZINE

Tom Rebl & Sven Barthel, Photo: HYPE MAGAZINE

Wenn Männer in High Heels, teilweise halbnackt oder in Frauenkleidern über den roten Teppich staksen, kann dies nur eines bedeuten: it´s Showtime. Einen ganz großen Auftritt hatte am vergangen Samstag, der in Mailand ansässige Modedesigner Tom Rebl.

In der Münchner Schrannenhalle präsentierte der Kreative im Rahmen einer aufwendigen Runway-Show seine Entwürfe für die Sommer Saison 2011. Etwa 20 attraktive Models mit streng zurück gekämmten Gelfrisuren und noch strengerem Blick stolzierten flotten Schrittes vor den Augen zahlreicher Promis und Modesachverständiger, über den strahlend weißen Laufsteg und präsentierten passend zur Live- Musik mondän Tragbares zwischen Dandy und Rockstar.

Besonders tosenden Applaus gab es für den Abschluss-Walk von Topmodel Papis Loveday in einem goldenen Lederjacket und in Stöckelschuhen. Nach kurzweiligen 15 Minuten Mode am laufenden Band, präsentierte sich schließlich der Modemacher selbst seinem Publikum.

Unter den Gästen waren auch Designer-Kollege Marcel Ostertag, dessen privater Kleiderschrank bereits ein eigenes Abteil nur für Tom Rebl Klamotten umfasst, Schauspieler Wilson Gonzales Ochsenknecht, Moderatorin Andrea Kempter sowie Schauspieler Max von Thun, welcher lässig an den Fotografen vorbeimarschierte ohne für selbige auch nur einmal zu posieren. HYPE MAGAZINE war natürlich live vor Ort und wollte wissen was das Erfolgsgeheimnis von Tom Rebl ist und hat den Designer hierzu gleich selbst befragt. Seine verblüffend ehrliche Antwort gibt es in unserem Videobeitrag zu sehen.

Toutes mes félicitations Monsieur Rebl!


Event-Tipp: FASHION REBLS / Tom Rebl Runway-Show und Party in München

Posted: August 11th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , | 2 Comments »

photo: by courtesy of TOM REBL

photo: by courtesy of TOM REBL

Tom Rebl ist ein Phänomen: ganz plötzlich war er da, am Fashion-Firmament! Doch kein Preis ohne Fleiß. Als Modedesigner hat der charmante Mittdreißiger eine rasante Kariere hingelegt. Studium in London, diverse Assistenzen und schließlich der direkte Einstieg als Headdesigner bei Andrew MacKenzie.

Wahre Selbstverwirklichung findet der Kreative allerdings nur in der Selbstständigkeit und so bereitete man für 2007 den Launch des eigenen Labels vor.

Seitdem bildet ein stilisierter Kussmund, der sich eher dem weiblichen Geschlecht zuordnen lässt, sein Firmenlogo. Dabei entwirft Rebl bis dato ausschließlich Menswear. Doch eben dieser Mix aus maskulinen und femininen Stilelementen scheint programmatisch, denn Rebl macht Männermode, die darauf verzichtet konventionell zu sein, und sorgt mittels guter Kontakte und cleverem Marketing dafür, dass dies auch jeder mitbekommt.

Seine Stilphilosophie beschreibt der Slogan seines Hauses: “Shoking Radiance”. Mittels Paillettenblousons, und an T-Shirts gehefteten Panzerketten, einem umfangreichen Denim-Segment sowie traumhaften Gürteln mit großen Schnallen, kultivierte man von Beginn an im Hause Rebl eine Rockstar Attitude par excellence. So erfrischend professionell sein Firmenauftritt, so erfreulich ist es zu sehen, dass hier endlich einer ist, der seinen Job ernst nimmt und keinen Hehl daraus macht nach den Sternen zu greifen – wenngleich der Modemacher selbst, dies, so vermutlich nie formulieren würde. Tom Rebl, ist der Kategerie “Nachwuchs” längst entwachsen und verfügt über beste Voraussetzungen in naher Zukunft den Fashion-Olymp zu erklimmen. Sein Erfolgsgeheimnis liegt in der Relevanz seines Produkts. Rebl-Outfits verfügen über einen hohen Wiedererkennungswert. In Zeiten, in denen unzählige Bekleidungshersteller mit allzu Belanglosem um das Geld des Endverbrauchers buhlen, ist es ihm gelungen eine eigene stilistische Handschrift zu entwickeln, und das ohne einen dritten Ärmel an Pullover und Sakkos klöppeln zu müssen.

Am kommenden Samstag, den 14. August präsentiert der in Mailand ansässige Designer mit bayerischen Wurzeln nun im Rahmen einer aufwendigen Modenschau, 50 Looks seiner Frühjahr / Sommer Kollektion für das Jahr 2011 in der Münchner Schrannenhalle. Fashion Rebls, so der Name der Veranstaltung, ist für jedermann zugänglich, vorausgesetzt er verfügt über eine der heiß begehrten Eintrittskarten. Diese sind online unter www.fashionrebls.com wie auch an der Abendkasse erhältlich.

Im Anschluss an die Fashion-Show wird an Ort und Stelle zu den Beats von DJ C-mon Nelgah und DJ Ben Mono noch kräftig gefeiert. Die Initiatoren der Veranstaltung von der Münchner Event-Agentur “Golden Thread ” rechnen  hier mit großen Andrang. Zu Recht, wenn man bedenkt welchen gesellschaftlichen Stellenwert  Mode mittlerweile genießt, kaum einer kann sich ihr noch entziehen.

Allein über 660 Zusagen zählt die eigens eingerichtete Facebook Seite “Fashion Rebls 2010″ bislang. Darunter viele Branchenprofis-Stylisten, Redakteure, Fotografen- die sich diesen Event nicht entgehen lassen wollen. Somit ist die Veranstaltung auch die ideale Plattform zur Erweiterung des eigenen Netzwerks. Wer keine Lust zum “socializen hat”, der kann alternativ auch Promis gucken, die sich ab 22:45 über den roten Teppich einfinden werden.

HYPE MAGAZINE ist bei “Fashion Rebls” mit einem Kamera-Team vor Ort um für Euch die Highlights des Abends festzuhalten. Das Video gibt es wenige Tage nach der Veranstaltung hier auf HYPE TV zu sehen.

Fragen an Tom Rebl? Einfach mailen: pool@hype-magazine.com

unbenannt-1

Tickets und weitere Informationen: fashionrebls.com
Ticketpreise VVK: 12 € / Abendkasse: 15 €
Website Tom Rebl


GERÜCHTEKÜCHE: SAM FRENZEL BALD CHEFDESIGNER VON ROECKL?

Posted: Juli 23rd, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | 1 Comment »

roeckl-frenzelGut möglich das Sam Frenzel (30), Gewinner des “Designer for Tomorrow Award 2009″ und seitdem Shooting-Star der deutschen Modeszene, bald von der Spree an die Isar ziehen wird.

Wie uns gestern von “Fashion-Lippe” zugezwitschert wurde, soll der sehr selbstbewusste aber eben auch sehr talentierte Modedesigner ein Angebot der traditionellen Handschuhmanufaktur ROECKL erhalten haben, um künftig als Chefdesigner das Sortiment des Unternehmens modisch up-to-date zu halten. “Man denke da so in Richtung Hermès”, tönt es aus dem Gewusel eines Münchner Schicki-Micki Empfanges. Wer hier 1 und 1 zusammenzählt, der schlussfolgert daraus, dass ROECKL demnächst mit einer vollständigen Pret-à-Porter Linie an den Markt gehen könnte. Was im Falle eines tatsächlichen Engagements Frenzels aus dessen eigenem Label wird, ist uns bislang nicht bekannt. Wir stellen klar, dass weder Geschäftsführerin Annette Roeckl noch Sam Frenzel jemals auch nur ein Wort in dieser Angelegenheit mit HYPE gewechselt haben. Sollte sich das Gerede dennoch bewahrheiten – und wir halten unsere langbeinige Quelle hier für sehr glaubwürdig- heißen wir Sam Frenzel in der bayerischen Landeshauptstadt natürlich herzlichst willkommen und sind gespannt auf die neue Ausrichtung von Roeckl. Schaun’ mer mal!

samfrenzel.com


HERMÈS: DRÄNGELN UND SCHUBSEN DELUXE BEIM SALE

Posted: Mai 12th, 2010 | Author: Martina Klose | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , | 2 Comments »

"Endlich meins!" Photo: HYPE Magazine

"Endlich meins!" Photo: HYPE Magazine

Hach, was für ein schöner Start in den Tag. Ortstermin in der Maximilianstraße. Das Pariser Luxuslabel Hermès lädt zum Sonderverkauf. „Wir haben unsere saisonalen Soldes ausgelagert, um unsere Boutiquen für unsere Kunden in Zukunft 365 Tage im Jahr perfekt zu präsentieren,” betont die PR-Abteilung im Einladungsschreiben. Doch wer jetzt graue Lagerhallen mit verwaisten Restposten vermutet, womöglich noch auf billigen Plastikbügeln, der täuscht sich gewaltig. Ein Sonderverkauf von Hermès mit bis zu 80% reduzierter Ware ist ein Event. So werden die Privilegierten, zu denen ich dank meiner Einladung jetzt endlich auch gehöre, in den Cherubinsaal im vornehmen Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski gebeten.

Bereits an der Garderobe fühlt man sich dank zweier dekorativ aufgesteller Hermèskartons in orange wie an der Pforte zum Fashionista-Himmel. Freundlich nimmt die gut aussehende Garderobiere mit Hermèshalstuch meine große Handtasche entgegen, die ich sonst an keiner Garderobe der Stadt zurücklassen würde. Bereitwillig tausche ich sie gegen einen orangefarbenen Stoffbeutel im XXL-Format, der mich an ein schwedisches Einrichtungshaus erinnert. Ich habe soeben die Lizenz zum Luxusshoppen erworben und werde gleich in Gesellschaft russischer Oligarchen und gutbetuchter Damen einkaufen. Apropos gut betucht: Tücher sind im Reich der Luxusrabatte der Renner. Traubenartig scharen sich die Ladies um eine Theke, hinter der drei mondäne Verkäuferinnen unermüdlich Seide und Pashmina durch die Luft wirbeln. Seidenschal um Seidenschal wird vor den solventen Kundinnen ausgebreitet.

Doch auch hier herrscht das Gesetz des Dschungels: wer am schnellsten ist und besonders resolut auftritt, setzt sich durch und kann sich die schönsten Motive sichern. In der Hoffnung, später vielleicht zum Zuge zu kommen, erforsche ich erst mal den hinteren Bereich, steuere auf einen Lederrock in typischer Hermèsoptik zu. Fast schon peinlich fingere ich gierig nach dem Preisetikett. Schlappe 3500 Euro kostet das wirklich wunderschöne Stück, dessen Neupreis übrigens bei 8500 Euro lag. Selbstverständlich wurde der Nappalederrock in liebevoller Handarbeit in Paris gefertigt und er wäre vermutlich ein Basic, an dem sich noch meine Enkelinnen erfreuen würden. Da er aber mein Budget um ein Vielfaches übersteigt, trete ich den Rückzug an und überlasse das gute Stück anderen, ambitionierten Luxus-Schnäppchenjägern.

Ja, auch die Reichen mögen`s reduziert und überraschen mit vollem Körpereinsatz im Kampf um die Statussymbole zum „Schnäppchenpreis” . Vor dem Schuhregal rempelt mich eine blonde Frau in Chaneljacke an, die das gleiche Paar im Visier hat wie ich, doch sie entschuldigt sich sofort höflich – der wohl wesentlichste Unterschied zum regulären Kaufhaus-Sale. Dann, „Hurra”, entdecke ich meine neuen Lieblingsschuhe: Reiterstiefel aus braunem Leder mit Canvas-Shaft und einem dezenten Hermèslogo, um stolze 80% reduziert. Der Tücherstand wird leider immer noch belagert, aber ich bin ganz berauscht von meiner Neueroberung und nehme Kurs auf die Kasse. Vor mir wechseln Schwindel erregend hohe Bargeldbündel den Besitzer. Mon dieu, Shoppen bei Hermès ist wirklich ein Erlebnis!

(Text: Martina Klose)


SUSANNE BOMMER: SECRET SALE in MÜNCHEN vom 4.05. bis 9.05.

Posted: April 30th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , | No Comments »

Susanne Bommer Store in München, Photo: HYPE magazine

Susanne Bommer Store in München, Photo: HYPE magazine

Seit über 15 Jahren behauptet sich die Münchner Modemacherin Susanne Bommer nun schon mit ihrer eigenen Kollektion im Fashionbusiness ,und dass, erstaunlicherweise ganz ohne lautes Marketinggeschrei und teure Werbekampagnen.
Ein Mix aus Purismus und Verspieltheit, sowie pudrige Farbtöne kennzeichnen ihren Stil. Am 4. Mai veranstaltet Susanne Bommer nun ihren “Secret Sale”, mit Top Sellern und Must-Haves vergangener Saisons zum Schnäppchenpreis. Vorbeischauen lohnt sich!  Bommers Entwürfe sind alles andere als Mode von der Stange. Die Kollektionsteile werden in eher kleinen Auflagen hergestellt und bieten den Kundinnen somit ein gewisses Maß an Exklusivität. Tipp: Die feenhaften Tüllröcke mit Gummizug in apricot, pink und türkis sind das ultimative Styling -Tool um gewöhnliche Outfits aufzupeppen.

Location: Baaderstraße 7, 80469 München (Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr)

Kollektion Susanne Bommer, photo by courtesy of "PR deluxe"

Kollektion Susanne Bommer, photo by courtesy of "PR deluxe"


AKADEMIE MODE & DESIGN München: OPEN HOUSE AM 24.04.2010

Posted: April 19th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

credit: Akademie Mode & Design München

credit: Akademie Mode & Design München

Was früher “Tag der offenen Tür” hieß, nennt sich heute Open House. Doch unabhängig davon, ob Institutionen – staatliche wie auch private Einrichtungen – Interessenten nun auf Englisch oder Deutsch animieren bei sich vorbeizuschauen, um einen Überblick des Leistungsangebots zu vermitteln, braucht jede Branche qualifizierten Nachwuchs; und den produziert die Akademie Mode & Design, kurz AMD genannt.

Neben klassischem Modedesign bietet die Schule mit Dependancen in München, Hamburg, Düsseldorf und Berlin auch die Studiengänge Modejournalismus und Mode-Management an. Wie an allen privaten Modeschulen üblich, kostet die Ausbildung Geld, und das nicht zu knapp. Im Monat müssen Studenten hier in etwa so viel berappen, wie an staatlichen Hochschulen für ein ganzes Semester. Das hat den “Privaten” den Ruf eingebracht, nicht nur Talentschmiede sondern auch Sammelbecken für mäßig begabte, dafür aber gut situierte Töchter und Söhne zu sein, bei deren Bewerbungsmappen seitens der Schulleitung trotz hölzerner Modezeichnungen gerne mal ein Auge zugedrückt wird. Letztlich kommt es darauf an, was die Studierenden selbst aus den sich bietenden schulischen Angeboten machen. Welche Ausbildungsstätte für angehende Modemacher, Journalisten und Textil-Manager die richtige ist, lässt sich somit nicht pauschalieren. Gewiss ist: Kontakte braucht man in der Modebranche eigentlich immer, und davon hat insbesondere die AMD reichlich. Viele Privatschulen unterhalten beste Verbindungen zu führenden Köpfen aus Industrie, Handel und Medien. Dies ist gerade für Absolventen ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Berufseinstieg.

Ich erinnere mich noch gut an den so genannten Campus Talk der der Studiengangs Modejournalismus der AMD München im November vergangenen Jahres. Da diskutierten im Stuhlkreis Cosmopolitan Chefredakteurin Petra Winter (mit Burberry Trenchcoat), CondéNet Chefredakteurin Doris Huber (auf pinken Plexiglas-Absätzen), Bettina Wündrich, Initiatorin der Zeitschrift Glamour, sowie der Leiter der Deutschen Journalistenschule München Ulrich Brenner, und Verleger-Urgestein Dr. Dirk Ippen über die Zukunft des Printmediums. Wenn doch nur alle Talkrunden mit solch kompetenten Gästen aufwarten könnten, dachte ich mir. Die “Privaten” können! Viele solcher Branchenprofis fungieren an Privatschulen als Dozenten und sind in der Lage die Studenten aufgrund ihrer Praxiserfahrung besonders “realitätsnah” zu unterrichten.

Auch die intensive Pressearbeit privater Modeschulen ist nicht zu verachten. Mit den regelmäßig stattfindenden Modenschauen erhalten die Studenten beispielsweise eine Plattform um ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dass dabei auch Vertreter namhafter Modeunternehmen wie Bogner oder Escada unter den Zuschauern sitzen, ist keine Seltenheit. Bleibt das Klischee mit den nervigen “Perlen-Paulas”. Ob das auch tatsächlich stimmt, könnt Ihr am kommenden Samstag, in der AMD München überprüfen. An diesem Tag öffnet die staatlich anerkannte Modeschule mit Sitz im Stadtteil Schwabing-West ihre Pforten für das Publikum und informiert über ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Pflichttermin für Alle, die eine Kariere im Fashion-Business planen!

Wann: 24.04.2010, Dauer: 12-21 Uhr, Wo: AMD München, Infanteriestraße 11A, 80797 München
www.amdnet.de

Weitere Artikel zur Akademie Mode & Design:

Lisa Knackfuß, NEXT Fashion Show


SUSANNE WIEBE’s FASHIONSHOW – EIN EINBLICK

Posted: März 3rd, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE | Tags: , , , , , , | No Comments »

Susanne Wiebe und Models, photo: by courtesy of ROCCHI PR

Susanne Wiebe und Models, photo: by courtesy of ROCCHI PR

Glamour à la bayerische Landeshauptstadt bot vergangenen Freitag Susanne Wiebe’s Fashion Show zum Auftakt der Modemesse “munichfashion.women”. Im großzügigen Glasbau des Audi Zentrums München versammelten sich circa 500 Gäste um bei Häppchen und Schampus die Herbst Winter Kollektion 2010, der in Schwabing ansässigen aber international präsenten Modemacherin zu begutachten und nebenbei einen Blick auf den neuen Audi R8 Spyder zu werfen.

Design auf 4 Rädern folgte später Mode auf zwei Beinen. Doch zuvor zauberte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude mit seiner Lobeshymne auf die Stadt als Modestandort, allen Anwesenden ein Lächeln auf die Lippen. Die wenigen Berliner unter ihnen lächelten einfach mit.

Weitere Unterstützung erhielt Wiebe an diesem Abend durch prominente Freunde, die als Pressefutter in der ersten Reihe saßen oder aber als Models fungierten, wie Natascha Ochsenknecht, die den Idealtyp der Wiebe Kundin zu repräsentieren scheint. Selbstbewusst, energisch, lebensfroh! Wiebes Entwürfe für die kommende Wintersaison strotzen geradezu vor weiblicher Kraft! Auf Business Amazonen in Lederleggings folgten gezähmte Rockerbräute in salontauglichen Nietenoutfits. Schwarze Kostüme mit Leder- und Lackapplikationen und kleinen Pagoden Schultern erinnerten ein wenig an Claude Montana, was eine neben mir stehende Dame zu spötteln veranlasste dass das Gezeigte sie doch sehr an die 1980er Jahre erinnere. Macht doch nix, denke ich, war schließlich ne geile Zeit, die 80er.

We love Pink!
We love Pink!

Natürlich kann man es nie Allen recht machen. Dafür brachte ein silbernes Plisseedress Moderatorin Gundis Zambo zum Staunen, die in einem royalblauen Etuikleid und farblich passenden Schuhen, den Hingucker in der ersten Reihe bildete. Die Presse interessierte sich jedoch weniger für Zambos Oufit, als vielmehr für ihren jungen, gut gebauten aber noch nie zuvor gesehenen Begleiter. Angeblich ihr Fitnesstrainer; nicht mehr nicht weniger! Dieser hielt seine Hosen gleich mit zwei Gürteln auf den Hüften, wovon einer durch seine mit Glitzersteinen besetzte blinkende LED Schnalle besonders auffiel.

Mir gegenüber sitzt Bunte Society-Expertin Marie Waldburg, in einem mit reichlich Strass verzierten Strickjäckchen und blickt nachdenklich Natascha Ochsenknecht hinterher, als diese ihren Lauf schon fast beendet hatte und das nächste Model bereits am vorderen Ende des Catwalks angekommen war und für die Fotografen posierte. Was das wachsamste Auge der Münchner Schickeria wohl in diesem Moment gedacht haben mag?

Naomi & Otto Kern, photo: by courtesy of ROCCHI PR
Naomi & Otto Kern, photo: by courtesy of ROCCHI PR

Der Gesichtsausdruck von Hemdenkönig Otto Kern ließ sich da schon leichter interpretieren. Offensichtlich fand er Gefallen daran, als seine schöne Gattin Naomi in einem Bustierkleid aus schwarzen Seidensatinfransen vors Publikum stakste und bei jedem einzelnen ihrer Schritte über den Laufsteg die Beine trotz ultrahoher Plateau-Hacken tapfer durchstreckte. Nur Laien knicken bei hohen Absätzen in den Kniekehlen ein!

Als schließlich Cocktaikleider aus Spitze und Pailetten mit Schleife in der Taille ihren Auftritt hatten, zückte auch die Nörglerin neben mir ihr Handy, um festzuhalten was ihren Geschmack getroffen hat. Letztlich kriegt Susanne Wiebe sie alle, die Großstadt-Sirenen, die Diven, die Ladys, die Geschäftsfrauen, die Mütter und auch die Nörglerinnen. “I am every woman” Eine Frau hat eben viele Facetten. In der Erkenntnis diese zu bedienen liegt die Stärke ihres Labels.


VORMERKEN: MARCEL OSTERTAG & TOM REBL “SUPER SAMPLE SALE” IN MÜNCHEN

Posted: Dezember 3rd, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , | No Comments »
by courtesy of ABSOLUTION PR

by courtesy of ABSOLUTION PR

Wer noch kein “modisches” Weihnachtsgeschenk hat, und ein Präsent abseits vom Mainstream der einschlägigen Einkaufsstraßen sucht, der wird eventuell beim “Super Sample Sale” von Marcel Ostertag (Frauen) und Tom Rebl (Männer) fündig. Die beiden Top-Designer bieten am Freitag, den 11.12 und am Samstag, den 12.12, Kollektions- und Einzelteile mit Preisnachlässen bis zu 70% zum Kauf an. Das Ganze findet im neu eröffneten Store von Marcel Ostertag im Münchner Glockenbachviertel statt.

Alle Infos findet Ihr auf dem nebenstehenden Flyer.

Marcel Ostertag
Tom Rebl

siehe auch Artikel: Marcel Ostertag Store Opening


EVENT: POOL “SWAP-MARKET” FREITAG, 21h / Get poolish!

Posted: November 17th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

www.verypoolish.com

www.verypoolish.com

Heute schon geswapped? Wie bitte? Swap-Partys sind in den USA und Großbritannien schon lange ein Hit. Dahinter verbirgt sich jedoch kein Zauberwerk. Swap-Markets sind nichts weiter als Tauschbörsen, auf denen Leute ihr Hab und Gut gegen die Besitztümer anderer Teilnehmer tauschen können.

Am kommenden Freitag, den 20.11.2009 veranstaltet der Fashionstore POOL, eine von Münchens ersten Adressen für Designermode, in Kooperation mit dem Spirituosenhersteller SKY Vodka seine erste Swap-Party. Dass die Chose im Falle von POOL wesentlich glamouröser ausfällt als das Klischee einer biederen Hausfrauenversammlung, versteht sich von selbst!

Wer teilnehmen möchte bringt bis zum morgigen Mittwoch seine abgelegten Designerschätzchen, bei Pool in der Maximilianstraße oder im Pop Store in der Sendlinger Straße zur Begutachtung vorbei. Die Annahme erfolgt bis Ladenschluß. Nach erfolgter  Bewertung der abgelieferten Kleidungsstücke wird dem  Besitzer  eine bestimmte Anzahl von Jetons gutgeschrieben, die am Freitag Abend, gegen die Klamotten Anderer wieder eingetauscht werden können.

Wer in seinen Kleiderschrank nichts findet, was er entbehren kann aber trotzdem mitmachen möchte, der zahlt zehn Euro Eintritt zur Party und kann die Jetons für einen Euro pro Stück vor Ort nachkaufen.

Da sich die Promis bei Pool nahezu die Klinke in die Hand geben und für die Veranstaltung bereits fleißig Kleidung gespendet haben, schließlich kommt der Erlös der Münchner Aidshilfe zugute, haben Fashionistas an diesem Abend beste Chancen, das eine oder andere Catwalk-Highlight mit nach Hause zu nehmen. Weitere begehrte Must-haves sind u.a. ein von Lagerfeld handsignierter Bildband, eine cognacfarbene Lederjacke von D´Squared, ein von F.C Bayern Star Mark van Bommel unterschriebenes Trikot so wie diverse Teile von Escada.

Location: Postgarage,
Adresse: Deroystraße 5-7, 80335 München (nähe Hackerbrücke)
Date: Freitag, 28.11.2009
Start: 21 Uhr

So you better get poolish, sell, buy and benefit!

verypoolish.com

pool-swap


SAMSTAG 12.09. SUPER SALE bei HERR VON EDEN in MÜNCHEN

Posted: September 10th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , | No Comments »

photocredit: Herr von Eden

photocredit: Herr von Eden

Wer sich wie Peaches (siehe Bild) mit voll bepackten Tüten aus dem Hause Herr von Eden, das Wochende versüßen will, hat dazu am kommenden Samstag, dem 12.09. allen Grund. Zumindest in München, denn hier veranstaltet das Lieblingslabel der Großstadtdandys seinen SUPER SALE, und dass heißt in Zahlen: Preisnachlässe bis zu 70%!

Bei Anzügen ab 490 € dürfte nach Abzug der Prozente, das ein oder andere Schnäppchen für den Mode-Connaisseur dabei sein

Wenn ein Anzug überhaupt so etwas wie eine Aura haben kann, dann gehören die Modelle von Herr von Eden auf jedem Fall mit dazu. Hier gibt es Individualität in kleinen Stückzahlen, die die Persönlichkeit ihres Trägers unterstreichen statt ihn optisch zu uniformieren. Classics with a twist und einen Schuß Nostalgie.  Die Kollektionsteile bestechen durch unkonventionelle Stoffe, und kreative Schnittdetails. Lästige Überlegeungen zum Stylingen entfallen,  denn die Modelle sprechen für sich selbst und bedürfen keines weiteren Aufputzes (um es auf altmodische Weise zu sagen).

Mit den Sakkos von Eden ist Mann wie Frau einfach immer und überall korrekt angezogen. Viele der Teile haben das Potential zum persönlichen Lieblingsstück im eigenen Kleiderschrank zu avancieren. Übrigens, wer gefallen an der Klamotte von Jan Delay findet, der ist bei Herr von Eden genau richtig, denn auch der Hamburger Sänger lässt sich hier einkleiden.  Der SUPER SALE ist definitiv der beste Shopping-Deal, den die bayrische Landeshauptstadt am Samstag zu bieten hat!

Herr von Eden SUPER SALE Munich am Samstag, den 12.07.09 von 10-20 Uhr

Herr von Eden Boutique, Herzogspitalstraße 7, 80331 München, Tel: 089.216.668.43

www.herrvoneden.com


IT-GIRL DAVORKA UND DIE MEDIEN: TITTEN WAREN GESTERN!

Posted: August 31st, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE | Tags: , , , , , , , , , | 1 Comment »

Davorka photo: courtesy of Peter von Schall

Davorka, photo: courtesy of Peter von Schall

Berühmt dafür berühmt zu sein, Starlet Davorka polarisiert. Als vor etwa sechs Jahren eine bis dato unbekannte Studentin, der Politik und Kommunikationswissenschaften, der Einladung einer Filmpremiere folgte, schritt sie an jenem Abend in einem ziemlich enganliegenden, fleischfarbenen Gewand über den roten Teppich. Ihr Glück: der Stoff war zu dünn, um die grellen Blitzlichter der Paparazzi abzuwehren.

Das Licht bahnte sich seinen Weg durch das Textil, und legte frei, was eigentlich verhüllt gehört. Die Bildzeitung druckte das Foto und fragte in lüsterner Manier; “Sind wir auf der, `Herr der Dinger` Premiere? “. Dank einer Auflage von 12 Millionen Druckexemplaren wurde Davorka quasi über Nacht zur Busenfantasie einer ganz bestimmten Leserklientel zwischen Flensburg und Rosenheim. Weitere Einladungen zu Filmpremieren, Galas und Events folgten umgehend. Davorka ließ sich nicht lange bitten, sie erkannte ihre Chance und das Versprechen auf Ruhm und bediente fortan die Erwartungshaltung diverser Veranstalter. Diese lautete: wenn möglich, bitte transparent!

Davorka ist zu clever um in der Rolle der “Red Carpet Walkerin” zu verharren. An einer Münchner Privatakademie nimmt sie Gesangs- und Schauspielunterricht und übt sich auch in der Sparte Moderation. Auf Europas größtem Charity Event, dem Wiener Lifeball brillierte sie in einem traumhaften Strasskorsett á la Thierry Mugler, welches zu Recht zum besten Outfit des Abends gewählt wurde. In der SWR Talkshow saß sie als Gast neben dem blitzgescheiten Roger Willemsen, den sie bewundert, interviewte Penelope Cruz in Berlin und spielte zusammen mit John Cusack im Hollywoodfilm War Inc. Von Pro 7 und SAT 1 wird sie regelmäßig für diverse TV-Formate gebucht. Beim perfekten Promi Dinner des Fernsehsenders VOX, saß sie neben Pierre Brice und behauptete sich bestens gegenüber einer dünkelhaften Margot Werner.

Es gibt kaum einen deutschen Promi den sie noch nicht getroffen hat und nur wenige Promis, denen der Name Davorka nicht geläufig ist. Irgendwas muss sie, trotz aller Kritik,   richtig gemacht haben. Ihr vorzuwerfen, sie könne nichts, weder singen, schauspielern noch moderieren, ist verfrüht. Auch Jenny Elvers, die von sich einmal sagte, sie sei die Queen Mom der Luder, wurde in einem Artikel des Stern zunächst als “eine Frau, die nichts zu sagen hat” verrissen. Später brachte sie ihre Kritiker mit einer Rolle als überforderte und nymphomanische Mutter ihres auf die schiefe Bahn geraten Sohnes, im Film Knallhart zum schweigen. Man braucht Chancen im Leben, ob durch eine vorteilhafte Heirat oder ein gescheites Drehbuch. Für Davorka ist also noch alles drin.

Es gibt Leute, die werten Davorkas Auftreten als billig, stillos und peinlich. Darunter auch viele bekannte Namen aus der Medienlandschaft. Selbige konnte man beobachten wie sie sich hinter verschlossenen Türen, weißes Pulver durch ihrer Nasen jagten, sich mit Veuve Cliquot zuschütteten, zotige Witze rissen und sich verbalen Entgleisungen hingaben, weiß Davorka zu berichten. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, herrscht in den VIP Areas und Festsälen nobler Hotels eine große Doppelmoral. Davorka selbst trinkt nicht. Sie braucht einen klaren Kopf um sich auf ihre Arbeit konzentrieren zu können.

Neben ihren zahlreichen TV-Auftritten und PR-Terminen engagiert sich die Wahlmünchnerin für Amnesty International, nutzt ihre Prominenz für die Tierschutzorganisation PETA, ernährt sich konsequent vegetarisch und verzichtet auf das Tragen von Pelz. Sie nimmt sich selbst nicht allzu ernst und ist vor allem eines: unabhängig von einem Mann. Davorka hat es auch ohne Promimacker und Besenkammer-Quickie geschafft in die Schlagzeilen zu kommen. Damit hat sie vielen, snobistischen Society-Schnepfen schon mal etwas voraus. Sie auf ihre Oberweite zu reduzieren wird ihr nicht gerecht.

Davorka gibt nicht vor Jemand zu sein, sie ist ganz einfach sie selbst. Ihre offenherzige und unprätentiöse Art, kommt an. Beim Interview mit HYPE überrascht sie mit Reflektionsvermögen, spart nicht mit Selbstkritik und spricht auch offen über die Kehrseite der Promiwelt.

HYPE: Davorka, was antwortest Du auf die Frage: “Was machen Sie eigentlich beruflich?”

DAVORKA: Ich sage dann immer, das ich Schauspielerin bin. Da machen die Leute immer gleich große Augen.

HYPE: Kann man von Galaveranstaltungen und Filmpremieren eigentlich leben? Womit verdienst Du dein Geld?

DAVORKA: Leben vom roten Teppich allein kann man nicht, drum arbeite ich zwei- bis dreimal in der Woche noch in einer Medienagentur. Ich werde häufig als Stargast für Partys gebucht, mache bei verschiedenen TV-Projekten mit, das bringt Geld, welches ich aber gleich wieder in Gesangs- und Schauspielunterricht investiere oder aber berufsbedingt für Haare, Make-up und Styling ausgebe.

HYPE: An Medienpräsenz mangelt es dir ja nicht gerade, worin unterscheidest du dich von anderen Frauen?

DAVORKA: Im Grunde bin ich eher ein schüchterner Mensch. Die Öffentlichkeit ist meine Therapie, sie zwingt mich nach außen zu öffnen. Was mich unterscheidet?  Ich denke ich bin bodenständiger und weniger arrogant als manch eine meiner Kolleginnen.

HYPE: Öffentlich sieht man Dich oft in freizügiger Kleidung, was trägst du auf dem Weg zum Supermarkt?

DAVORKA: Bestimmt nichts Transparentes. Aber ich verstecke mich auch nicht und lasse mich nie gehen. Wenn doch, dann habe ich bestimmt Liebeskummer (lacht)

HYPE: Wie reagieren eigentlich die Darsteller eines Films, zu dessen Premiere Du auf dem roten Teppich erscheinst, auf dein Auftreten im “transparent Look”?


DAVORKA: Da gibt es einen Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Schauspielern.

Die Deutschen konzentrieren sich unglaublich auf das, was sie tun, weil sie ganz genau wissen,  dass sie nur akzeptiert werden wenn sie wirklich etwas geleistet haben. Der Showeffekt ist ihnen fremd.  Sprich  für einen Modegag oder a bissl Entertainment auf dem roten Teppich,  sind sie sich zu schade, weil sie Angst haben, das dass bei ihren Kollegen nicht ankommt. Sie machen sich zu viele Gedanken was Andere über sie sagen könnten und ziehen sich daher zurück. Sich sexy zu zeigen,  und dadurch aufzufallen wird hierzulande wie ein Verbrechen gesehen. Nach außen hin setzt man auf Rückzug und Understatement. Das geht mir tierisch auf die Nerven, denn wenn man diese Leute auf Privatparties trifft lassen sie im wahrsten Sinne des Wortes, die Sau raus. Die totale Doppelmoral. Die Amerikaner sind da wesentlich lockerer, Show gehört da einfach zum Geschäft.

HYPE: Wie begegnest Du Leuten, die abfällig über Dich reden?

DAVORKA: Ich muß nicht jeden Menschen berichtigen. Ich ignoriere diese Leute einfach, so wie sie mich ignorieren. Das ist die beste Methode darauf zu reagieren. Ich bin ein moralischer Mensch mit einer weißen Weste, und daher nicht weniger wert als die Schauspielerinnen, die meinen sie hätten ein besseres Image.

HYPE: Nervt es, von Männern wie Frauen stets auf die Oberweite reduziert zu werden?

DAVORKA: Wer mich näher kennt. der respektiert mich auch als Person. Ich finde es schön Oberweite zu haben, Ich bin gerne weiblich, fühle mich wohl in meiner Haut. Das steht für mich nicht in Wiederspruch ein Studium zu absolvieren, sich weiterzubilden, smart zu sein! Man muss sich doch nicht  verhüllen um zu zeigen, dass man etwas drauf hat.

HYPE: Du hast mittlerweile unzählige Promis kennenglernt, gibt es darunter jemanden der dich besonders beeindruckt hat, eine Begegnung die Dir im Gedächtnis geblieben ist?

DAVORKA: Vor zweieinhalb Jahren habe ich in der Politsatire War Inc. mit Hollywood Star John Cusack mitgespielt. Ein bemerkenswerter Mann, der wahnsinnig hilfsbereit war und mir beim Dreh viel Mut zugesprochen hat. Wir haben uns nach Drehschluss noch in der Hotelbar getroffen und über Gott und die Welt, insbesondere deutsche Literatur, unterhalten . Das ich Schauspielanfängerin bin, war ihm egal. John ist mir vorbehaltlos gegenüber getreten,  hat mir Tipps gegeben, das hat mich alles sehr beeindruckt.

HYPE: Und was war so ziemlich das fieseste was Du  dir anhören musstest?

DAVORKA: Nein, anhören musste ich mir nichts. Dazu ist man im Showbusiness viel zu verlogen. Es gibt da so einen Kodex der besagt: Ich kann über dich denken was ich will, aber ich sage es dir nicht! Da lacht man sich trotzdem ins Gesicht obwohl man einander nicht ausstehen kann.

HYPE: Was machst Du in deiner Freizeit, wenn Du mal nicht in der hiesigen Medienlandschaft unterwegs bist?

DAVORKA:
Dann gehe ich gerne shoppen und streife durch die Kosmetikabteilung von Ludwig Beck oder lese einfach mal ein gutes Buch, ich weiß dass glaubt mir jetzt wieder keiner. (lacht)

HYPE: Hast Du ein Lebensmotto?

DAVORKA: Ich versuche zielgerichtet zu Leben. Disziplin ist wichtig. Ansonsten leben und leben lassen!

(Interview: Sven Barthel)


MADONNA IN MÜNCHEN: HALBHERZIGER AUFTRITT EINES SUPERSTARS

Posted: August 19th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE | Tags: , , , , , | 1 Comment »

“Give it to me” – sang Madonna zum Ende ihres gestrigen Konzerts im, für ihre Verhältnisse, eher dünn besetzten Münchner Olympiastadion. Give it to me – das dachten sich auch zahlreiche der etwa 35.000 Fans, denen bei Kartenpreisen bis zu € 193,00 eine perfekt inszenierte Show geboten wurde, deren Ablaufplan kein Platz für Abweichungen duldete. Unflexibel, wie ihre durch Botox lahmgelegten Gesichtsmuskeln, präsentierte sich die Popgöttin ihrem Publikum. Ein Dialog mit ihren Anhängern, Zwischenrufe, spontane Handlungen oder öffentlichkeitswirksame Provokation? Fehlanzeige! Zugabe? Also bitte, was für eine Frage, non! Irgendwie schien die bayrische Landeshauptstadt nur eine weitere Station im Rahmen ihrer seit anderthalb Jahren andauernden Sticky & Sweet Tour zu sein, die eben bespielt werden muss.

Madonna Stick & Sweet Tour
Madonna Sticky & Sweet Tour

Wer würde bei solch einem Konzert-Marathon nicht von Ermüdungserscheinungen heimgesucht?

Zwar ist Madonna mit 51 Jahren fitter als so manche Zwanzigjährige, doch das betont exzessive Kriechen über den Bühnenboden, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Madonna im Fahrwasser ihrer jungen, durchtrainierten Tänzer mittlerweile den kürzeren Atem hat. Während sie auf de Re-Invention Tour 2004, noch mit “kamasutrösen” Kopf-über Verrenkungen in einer Glitzerkorsage von Christian Lacroix aufführte, bei der Confessions Tour immerhin noch eine lasziven Bullenritt in Gaultier darbot, beschränkte sich die Popgöttin in ihrer Akrobatik dieses mal auf Seilspringen im Schulmädchenlook. Auch in modischer Hinsicht blieb Madonna weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Während die von Jean Paul Gaultier entworfenen Bühnenkostüme ihrer Blond Ambition Tour 1990 genauso intensiv besprochen wurden wie die Konzertreihe selbst und das goldenen Metallic Bustier mit den konischen Tittenschalen beinahe ähnlichen Ruhm erlangte wie seine Trägerin, verlor sich die Stilikone bei ihrem aktuellem Bühnenprogramm in stilistischer Konzeptlosigkeit. Zu viele Designer verderben den Look: Givenchy, Miu Miu, Stella Mc Cartney, Yves Saint Laurent, Roberto Cavalli, Jeremy Scott und mass-market Label American Apparel lieferten allesamt wunderschöne Einzelteile, zusammengenommen ergaben sie jedoch kein stimmiges Ganzes.

Da Kleidung bekanntermaßen immer auch ein bestimmtes Image transportiert, wäre eine eigens für sie kreierte Bühnengarderobe aus der Hand eines Designers, welches das Motto der Tour reflektiert oder Bezug auf die Inhalte einzelner Songs nimmt, dem gesamten Showkonzept zuträglicher gewesen.

Zu allem Überdruss gab es immer wieder Gerüchte die besagten, der Superstar singe gar nicht live sondern nur Playback, was auf Nachfrage nicht einmal von den Hardcore Fans im Front-of-Stage Bereich dementiert wurde. Die Songauswahl war natürlich Geschmackssache, doch viele der älteren Besucher vermissten die  Hits aus fühen Tagen und störten sich an der der elektronischen Verfremdung der Klassiker Vogue und Holiday, die auch nur fragmentarisch eingespielt wurden. Atmosphäre ist etwas Anderes! Grußlos verschwand Madonna gegen 23:30 hinter der Videoleinwand, die mit einem illuminierten” Game Over” das Ende der Show verkündete. Während sich Band und Crew in ihren Zimmern des Sofitel Bayerpost erholten, jettete die Diva direkt weiter nach London. Für den launigen Superstar war der Termin in München wohl eher Pflichtprogramm als Kür.

Madonnas Performance erinnerte an das Popcorn, welches vor dem Olympia Stadion verkauft wurde, nett für den Moment aber ohne jeglichen Mehrwert.


ESCADA – EINE DIVA AUF ABSCHIEDSTOUR!

Posted: Juli 20th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , | No Comments »

Escada Boutique München / photo: HYPE magazine

Escada Boutique München / photo: HYPE magazine

Die vor einigen Wochen versandte Pressemitteilung des Mode Event -Veranstalters IMG über die Teilnahme Escadas bei der Berlin Fashion Week, ließ Fashionistas zunächst gespannt aufhorchen. Doch wer eine Show des Modehauses erwartete, wurde kurz darauf enttäuscht. Das Unternehmen aus Aschheim bei München inszenierte lediglich eine Ausstellung im Berliner Bode Museum und lud zu diesem Anlass Promis und Medienvertreter ein, die sich dann noch einmal auf Kosten der ohnehin finanziell gebeutelten Firma, bei Champagner und finger food verwöhnen lassen durften. Statt neuer Looks gab es eine schreiend pinke Einladung.

Von Krise keine Spur. Während die Designer bei Tag ihre neuesten Kreationen vor den Augen der berühmten Modekritikerin Suzy Menkes über den Laufsteg schickten, zeigte Escada am Abend eine Retrospektive, Highlights aus den Kollektionen der letzten 30 Jahre!

Angesichts der Tatsache das Firmenchef Bruno Sälzer seit seinem Interview mit einer großen Sonntagszeitung vom 12.07., eine mögliche Insolvenz des Unternehmens nicht mehr auszuschließen vermag, wirkt die Escada Party-Sause, im Rückblick wie der letzte große Akt einer Diva auf Abschiedstour!

Seit Monaten hagelt es in der Presse Negativschlagzeilen für das Münchner Modehaus Escada. Dem von Wolfgang und Margaretha Ley 1976 gegründeten Unternehmen brechen die Umsätze weg. Fehlbeträge von zuletzt mehr als 70 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008 bereiten der Konzernführung massive Probleme.

Die Lage ist bedrohlich, eine drastische Änderung der Situation ungewiss. Schon auf der letzten Hauptversammlung der Escada AG im April dieses Jahres, warnte Escada Vorstandschef Bruno Sälzer die Aktionäre gar vor einer möglichen Insolvenz. Die Nachwehen des Missmanagements durch seinen Vorgänger Jean-Marc Loubier sind schmerzhaft. Um weiter bestehen zu können müssen bis Ende Juli 80 % der Aktionäre der Umschuldung einer Anleihe von 200 Millionen Euro zustimmen und dabei auf einen bedeutenden Anteil ihres Einsatzes verzichten. Andernfalls gibt es für Escada von den Banken keine Kredite mehr und dies bedeutet die tatsächliche Insolvenz für das Unternehmen.

Wie konnte Deutschlands einstiges Aushängeschild für Luxusmode und größter Hersteller von Damenkonfektion derart ins Abseits geraten?

Gleich vorweg: Escada ist kein Opfer der aktuell weltweiten Wirtschaftskrise. Sei Jahren schreibt der Konzern rote Zahlen. Die Gründe für die Schieflage sind weitaus komplexer und weitgehend hausgemacht!

Da ist zum einen die hohe Fluktuation in der Führungsebene, die das Unternehmen nicht zur Ruhe kommen ließ. Nachdem Unternehmensgründer Wolfgang Ley (72) zum. 01. Januar 2006 seinen Platz als Vorstandvorsitzender der Gesellschaft für Frank Rheinboldt räumen musste, wurde dieser bereits nach 14 Monaten vom russischen Großaktionär Rustam Aksenenko geschasst, der mit der Übernahme von 25 % der Aktien durch seine Firma Finartis zum Mehrheitseigner wurde und somit zwar das Sagen aber nicht zwangsläufig Modekompetenz erworben hatte.

Auf den “geerdeten” Rheinboldt, der die Sanierung Escadas nach dem Geschmack Aksenenkos nicht schnell genug vorantrieb, folgte, der in der Branche als überdurchschnittlich eitel geltende Franzose, Jean-Marc-Loubier. Der ehemalige LVMH Manager sprach zwar kein Wort Deutsch, hatte aber Großes vor. Ziel war es, Escada binnen 5 Jahren zu einem der weltweit führenden Luxuskonzerne aufzubauen. Dann kauften 2008 die Brüder Herz, Tchibo Eigner und als solche mitunter die reichsten Männer des Landes, ein Viertel des Aktienpaketes und stiegen in das Geschäft mit der Luxusklamotte ein. Somit wurde wiederum Loubier nach gerade mal einem Jahr im Amt, vom ehemaligen Boss bei Boss, Bruno Sälzer, im Juli 2008 als Vorstandschef abgelöst. Die Hintergründe sind hinreichend in Handelsblatt, Textilwirtschaft, Financial Times dokumentiert und beschrieben.

Parallel hierzu wirkte sich auch die anonyme Anzeige bezüglich des Aktienverkaufs durch das ehemalige Vorstandsmitglied Beate Rapp, der man Insiderhandel unterstellte, negativ auf das Image des Unternehmens aus.

Während die Besetzung der Führungsetage von Wirtschaftsredakteuren heiß diskutiert wurde blieb die Frage hinsichtlich der Designqualität, dem Modegrad und des Firmenimage zumeist unkommentiert, oder wurde nur oberflächlich angerissen. Die Finanzblätter wussten zwar die betriebswirtschaftliche Situation Escadas einzuschätzen und zu beschreiben, jedoch nicht das Produkt! Bei den Modemagazinen verhielt es sich umgekehrt. Diese verzichteten so dann auch weitgehend auf die redaktionelle Veröffentlichung von Kollektionsteilen innerhalb ihrer Modestrecken. Ausnahmen bildeten, die in München ansässigen Publikationen, Vogue, Elle und Madame, bei denen Escada nach wie vor ganze Werbeseiten schaltete.

Ohne es selbst zu realisieren hatte Escada den Anschluss an den Zeitgeist verloren.
Modeblogs berichten über Streetstyle, hypen Mode aus Skandinavien und bevorzugen einen Mix aus high und low. Magazine wie Deutsch, Sleek, Zoo promoten entweder Avantgarde oder den eigenwilligen Berlin Look. Münchner Tüddelü? No way! Der “madamige” Charakter Escadas war nicht mehr angesagt und fand höchstens noch bei Leserinnen der Marie Waldburg Kolumne Bewunderung.

Überhaupt das Image: Zu Glanzzeiten stand die Marke für Lebensfreude, Weiblichkeit mit Rundungen, satte Farben, das pralle Leben eben. Doch mit der Jahrtausendwende kam der Euro und mit ihm ein Wandel des gesellschaftlichen Klimas. Der Escada Glamour wirkte fortan schlichtweg altbacken und überholt. Zu sehr Provinz zu wenig global. Das Modebewusstsein hat sich mit dem Siegeszug des Internets stark gewandelt. Seit der Begriff Style ganz inflationär jeden dritten Jogurt Becher ziert und Trends per Mausklick in Sekundenschnelle aus dem Netz abrufbar sind, ist Mode demokratischer geworden, zugänglicher und im Hinblick auf eine medienkompetente Zielgruppe auch jünger! Hinter vorgehaltener Hand stand Escada ohnehin nie für einen besonders eigenständigen Stil, sondern war immer nur die Kopie von etwas Anderem. Ein bisschen Chanel, ein bisschen Valentino, die Farben Yves Saint Laurents, die weißen Blusen von Ferré . In Zeiten des restriktiven Informationsflusses vor dem Internet-Boom und dem Siegeszug der Billig-Fluggesellschaften fiel dies jedoch Niemanden auf. Dass sich im vergangenen Jahr auch noch die amerikanische Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner und vehemente Abtreibungsgegnerin Sarah Palin als Escada Fan outete, war für den Ruf des Modehauses auch nicht gerade förderlich.

Brian Rennie, von 1986 bis 2006 als Designer bei Escada tätig, ab 1994 in der Position des Creative Directors, war nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit stilistisch offenbar festgefahren. Seine Design-Ästhetik war nicht mehr gefragt und er selbst möglicherweise zu unflexibel um sich umzustellen. Im Oktober 2006 holte man Damiano Biella, der zuvor als Chefdesigner im Hause Valentino arbeitete als Kreativchef ins Haus. Er gilt als latent schwierig, doch die Kollektion wurde unter seiner Federführung moderner, internationaler und von der Presse gut aufgenommen. Doch der erhoffte kommerzielle Erfolg blieb trotzdem aus. Aufgrund ständiger Umstrukturierungsmaßnahmen verwässerte in kurzer Zeit die Identität der Marke. Die Kollektion wurde zwar jünger aber dem Firmenprofil mangelte es weiterhin an Prägnanz um im internationalen Vergleich mit so hippen Labels wie Marc Jacobs oder Chloé Beachtung zu finden. Bis heute fehlt es Escada schlichtweg an “coolness”.

Desweiteren hat sich Luxus per se neu definiert und besteht nicht mehr in der Zurschaustellung eines perfekt sitzenden Kostüms, eines teuren Schmuckstücks oder von Pelz, an dem Escada trotz massiver Proteste von Tierschützern beinahe borniert festhält. Vielmehr manifestiert sich Luxus heutzutage in einem kultivierten Lebensstil. Leider hat Escada auch auf Marketing Ebene versäumt neue Werte zu kommunizieren.

Ein weiteres Problemkind ist das Design der Linie Escada Sport. Zu bieder! Frauen, die sich Escada leisten können und wollen sind in der Regel modisch informiert und lassen sich keine weiße Denimröhre auf ihre Oberschenkel schwatzen, die aussehen als wäre man damit direkt von der Rehling des Traumschiffs an Land gehüpft und zwar im Jahr 1985! Weite T-Shirts mit mickrigen Strass Applikationen auf Brusthöhe, dass ist bestenfalls Appelrath-Cüpper aber keinesfalls high fashion. Warum schwächt Escada das exklusive Image seiner Hauptlinie mit einer derart schwachen Kollektionsaussage seiner Zweitlinie?

Allein die Namensgebung ist völlig wiedersinnig, Escada und Sport, das ist in etwa so glaubwürdig als würde, sich Woolworth ein “Deluxe”, hinten dran hängen.

Neben den vielen augenfälligen Gründen was Escada alles hätte anders machen können, gibt es auch Aussagen von Mitarbeitern, die die Diskrepanz zwischen denen da oben und denen da unten monieren.

Ein Teil der herzlichen und verdienten Schnittmacherinnen mit ihren Helm-Frisuren und der gedrehten Brillenkette vor der üppigen Brust, sind über 50 und seit vielen Jahren für Escada tätig. Sie kennen die Firma noch unter der Führung von Wolfgang Ley und der kreativen Regie von Brian Rennie. Nicht Wenige von ihnen wünschen sich die Beiden zurück, und das hat Gründe:

Wo im Bemühen um mehr Internationalität, Designer mit gebrochener Handgelenksgeste und hochgezogenen Augenbrauen auf Englisch Anweisungen geben, “Do it like…!, Why don’t you…?, This should be…!”, und statt zu loben immer bloß fragen “Why haven`t you…?” entsteht schnell Unmut und eine innere Protesthaltung bei der Basis. Derlei Attitüden sind auf Dauer Gift für das Betriebsklima, scheinen bei Escada aber an der Tagesordnung zu sein.

Über Machtkämpfe und Eitelkeiten verlieren die gockelhaften Akteure der Modewelt leider allzu oft das Wesentliche aus den Augen: die Kollektion! Hier sind Designer mit Weitblick und sozialer Kompetenz gefragt. Nur selten sind das die großbürgerlichen Berufssöhne aus den Mailänder Salons. Designer und Manager, die das Unternehmen bloß als Sprungbrett für ihre weitere Kariere nutzen und in Escada nicht mehr als eine dicke Kuh im Abendkleid sehen, die ordentlich abgemolken werden muss, bevor man sie zur Schlachtbank führt, passen nicht in ein Unternehmen dessen Wurzeln in einem Bundesland liegen, in dem Traditionen stärker gewahrt werden als im Rest der Republik.

Was bei Escada nach wie vor stimmt, ist die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bevor ein Stoff zugeschnitten wird, wird er gedehnt, gedämpft, gebügelt. Offene Kanten werden mit Paspeln eingefasst. Die Stoffe sind wertig und griffig, die Knöpfe aus Naturmaterialen, Kragenrundungen sind perfekt ausgeformt und Zierstiche überzeugen durch akribische Gleichmäßigkeit. Die Schnitte sind akkurat und die Passformen makellos. Diese Qualität ist ein fester Wert in der Firmengeschichte. Die Escada Kundin weiß was sie bekommt, und das Ganze zu einem weitaus geringeren Preis als sie bei Lanvin oder Balenciaga zahlen müsste.

Es tut weh mit ansehen zu müssen wie das Lebenswerk von Wolfgang und Magaretha Ley, die 1992 mit gerade mal 56 Jahren an den Folgen ihrer Krebserkrankung starb, durch Missmanagement und unzeitgemäße strategische Designberatung ruiniert wurde. Schließlich ist Escada ein Stück deutscher Modegeschichte, und in puncto Bekanntheit wesentlich höher einzuordnen als Rena Lange, Bogner oder Strenesse. Solch ein Erbe sollte eigentlich von den Verantwortlichen besonders beschützt werden. Natürlich weiß man hinterher immer alles besser, doch mit ein bisschen mehr Besinnung auf die Firmengeschichte, und weniger ökonomischer Gier, stünde Escada heute vielleicht auf stabileren Beinen.

Neben dem smarten Bruno Sälzer und einer Menge frischem Kapital bräuchte Escada für sein künftiges Fortbestehen schnellstens einen fähigen Creative Consultant. Jemanden mit einer ausgereiften Beobachtungsgabe, Analyse- und Interpretationsfähigkeit und dem richtigen Händchen für die zeitgenössische Inszenierung des Produkts. Eine Person mit Verständnis für die stilistische DNA des Unternehmens. Eine Persönlichkeit, die etwas von Psychologie und bildhafter Kommunikation versteht und bereit ist, sich über Konventionen hinweg zu setzten und in der Lage ist, konservative Geldgeber von ihren Ideen überzeugen zu können. Vor allem braucht es Jemanden der mit der Basis gut kann, den Schnittmacherinnen. Escada ist zu bodenständig um mondän zu sein!

(Sven Barthel)

ESCADA.com


BERLIN AUFGEPASST: MÜNCHEN STARTET “FASHION WEEK MUNICH”

Posted: Juli 17th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , | 2 Comments »

Bald auch in München?

Bald auch in München?

Das dürfte den Berlinern aufstoßen: nach einer langen Etablierungsphase und erstmals einstimmig guten Kritiken für die vergangene Berlin Fashion Week begibt sich nun auch München in das Rennen um den Titel “Deutschlands Modehauptstadt”,und plant für Februar 2010 eine eigene Modewoche unter dem Namen  FASHION WEEK MUNICH!

Wer nun glaubt, dass die beiden Veranstaltungen doch friedlich nebeneinander bestehen können, der irrt gewaltig. Wohl kaum ein Modehaus wird sich zwei Modenschauen, plus Kosten für Werbe und PR- Maßnahmen, leisten wollen bzw. können. Auch Pressevertreter werden, aus wirtschaftlichen wie auch aus zeitlichen Gründen, nicht von A nach B reisen um zweimal in Folge deutsche Mode aus ein- und derselben Saison zu begutachten.

Dennoch, die Ankündigung ist ein herber Schlag für Berlin. Haben deutsche Modeschaffende der Berlin Fashion Week in ihren Anfängen nur wenig Chancen auf ein Überleben eingeräumt, und der Hauptstadt jeglichen Chic abgesprochen, hat sich die Modewoche mittlerweile zum glamourösesten Mode-Event der Bundesrepublik entwickelt, wie man Anfang Juli dieses Jahres sehen konnte.

Dort in Berlin, lud das Münchner Modehaus Escada, trotz finanzieller Probleme, Promis und Fashionistas zur großen Retrospektive ins Bode-Museum. Hier, mitten im tristen Osten des Landes, beehrte Herald Tribune Kolumnistin und Modekritikerin Suzy Menkes die hiesige Modebranche und versprühte einen Hauch von Internationalität. Berlin hats sich seinen Erfolg als Modehochburg  hart und professionell erarbeitet. Geschenkt hat man den Organisatoren der Berlin Fashion Week nichts.

Die Chancen für München sich gegen Berlin durchzusetzen, lassen sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht seriös einschätzen. Fakt ist, es wird nicht leicht! Berlin gilt als hip, vor allem im Ausland. Viele Kreative sehen in der Stadt das New York von Deutschland. Zudem hat Berlin mit Mercedes Benz einen prestigeträchtigen und finanzkräftigen Kooperationspartner und dank IMG einen hochprofessionellen und erfahrenen Veranstalter. Mit Tracht und Maßkrug lässt sich da nicht konkurrieren.

Andererseits, München hat Geld, viel Geld, und damit lässt sich bekanntermaßen so Einiges beschleunigen. Zudem sitzen zahlreiche bedeutende Modemarken in Süddeutschland, wie Hugo Boss und Strenesse, viele von ihnen sogar direkt in München; darunter Aigner, Bogner, Escada  und Rena Lange. Darüber hinaus gibt es in München diverse Society-Schneider mit besten Promikontakten. Dazu zählen Gabriele Blachnik, Talbot Runhof, Sonja Kiefer, Susanne Wiebe und der junge Daniel Fendler (siehe HYPE Interview vom 15.07.)

Nur an Vertretern der Avantgarde mangelt es der bayrischen Landeshauptstadt. Hier kann München gegenwärtig nur auf Shooting Star Patrick Mohr zurückgreifen.

Dass zu alldem auch noch die kommerzielle Modepresse fast vollständig in München vertreten ist, mag manch einen Berliner jetzt den Schweiß auf die Stirn treiben, doch sollten sich die Münchner diesbezüglich nicht zu früh freuen. Allein die lokale Nähe zu den Medien garantiert noch keine gute Berichterstattung. Es ist ja kein Geheimnis, dass deutsche Designer zunächst im Ausland gefeiert werden müssen, bevor ihnen die deutsche Vogue überhaupt ein Minimum an Anerkennung zollt.

Einfach ausgedrückt: viele Redakteure missachten erst einmal grundsätzlich alles was direkt vor der eigenen Haustüre stattfindet.

Hinter der Munich Fashion Week steckt die Agentur “Style of Life Entertainment” von Walter Klein und Bahtijar Zekirija, zwei wahre Größen des Münchner Nachtlebens mit einem weiten Netzwerk an Medienkontakten. In Kooperation mit der Modelagentur “Together”, wollen die Zwei nun Münchens Ruf als Modestadt wiederbeleben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Beiden wissen, dass ein “Miss Wet-T-Shirt” Wettbewerb nicht wirklich was mit Mode zu tun hat. Anfängerfehler sind verzeihlich, fehlendes Niveau hingegen nicht! Schaun mer mal!

www.fashionweekmunich.com