Posted: Juni 17th, 2010 | Author: Martina Klose | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: Facebook, i-D, Marketing, Styling, yoox.com | No Comments »

photo: yoox.com
In einer schicken Designer Boutique nach Herzenslust herum stöbern, Handtaschen von allen Seiten begutachten und das womöglich noch in einer alten Jogginghose, ohne von snobistischem Verkaufspersonal gescannt zu werden?
Onlineshops wie YOOX, net-à-porter.com oder mytheresa.com machen’s möglich. So kommen Fashion-Victims selbst an einem “bad-hair-day” in den Genuss des Einkaufsvergnügens auf hohem Niveau. Das Prinzip „fashion per Mausklick” ist aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Der Anbieter YOOX feiert dieser Tage, man höre und staune, schon sein 10jähriges Jubiläum. Wohl auch um noch mehr modehungrige User auf die Shopseiten zu lotsen, hat sich der virtuelle Modetempel etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unter dem Stichwort „YOOX Top 10″ kann man jetzt den Designer in sich wecken und aus dem Shop-Sortiment seinen persönlichen Lieblingslook zusammenstellen.
Klingt vielversprechend und schwupp, schon klickt mein Mode-affines “Ich” wie ferngesteuert drauflos. Die Facebook-Anwendung “YOOX Top 10″ ist schnell gefunden. Dort stehen tatsächlich topaktuelle Designerstücke zur Auswahl, die ich jetzt nach meinem eigenen Gusto mit der Maustaste auswählen und meinem Model-Rohling anziehen kann. Irgendwie fühle ich mich an alte Kinderzeiten zurückerinnert, in denen ich noch Anziehpuppen aus Karton mit bunten Papierkleidchen zu stylen pflegte. In der virtuellen Welt läuft das “Dress-up” jedoch viel professioneller und in wenigen Minuten ist mein Prototyp der perfekt angezogenen Frau geschaffen. Jetzt muss ich meinen selbstkreierten Stil eigentlich nur noch auf meinem Facebook-Profil posten und meine Freunde darum bitten, Werbung für mich zu machen.
Denn das ist das Prinzip des YOOX-Gewinnspiels. Je mehr Leute meinen selbstentworfenen Stil gut finden, desto größer sind meine Chancen, in die Endauswahl zu gelangen. Ein Blick auf die Konkurrenz unter den frischgebackenen YOOX-Designern, lässt mich allerdings zögern. Viele haben ihren Stil noch mit selbstgeschossenen Beauty-Bildern aufgehübscht. Dieser Aufwand ist durchaus nachvollziehbar, schleißlich werden die 10 populärsten Looks der Redaktion des Modemagazins i-D vorgelegt, das den kreativsten Favoriten als Stylisten für das Septemberheft engagiert. Ob ich dabei sein werde? Na, momentan überlege ich ja noch, ob ich meinen Entwurf überhaupt posten soll…
www.yoox.com
(Text: Martina Klose)
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Posted: April 9th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: Head Design, Philip Levine, Styling | No Comments »

Photo: Philip Levine, by courtesy of Philip Levine
Eine volle Haarpracht ist nicht nur Körperschmuck sondern auch Symbol für Jugend und Vitalität. Kein Wunder also das Haarausfall für viele Männer einer mittleren Katastrophe gleichkommt.
Bislang gibt es kein wirksames Mittel gegen Alopezie – den erblich bedingten Haarausfall, aber es gibt Wege sich doch noch mit der unliebsamen Glatze anzufreunden. Einen besonders kreativen Umgang mit dem eigenen genetischen Schicksal pflegt Philip Levine.
Der in London beheimatete Hairstylist(!) benutzt sein kahles Haupt ganz einfach als Leinwand und wechselt dabei je nach Stimmung und Anlass, Motiv und Dekor. Selbstbewusst (er)trägt er so die blanke Rübe und generiert mit seinen Head Designs mehr Aufmerksamkeit als jede noch so voluminöse Mähne. Doch kein Preis ohne Fleiß. Die Glatzenmalerei ist sehr zeitaufwändig und verlangt ein ruhiges Händchen. Im Falle Levines zeichnet Körpermalerin Kate Sinclair für die Allegorien verantwortlich.
Ob als Diskokugel, Museumsschinken oder als Kristallschopf aus 1000 funkelnden Swarovski Steinchen, Levine´s Ideen inspirieren nicht nur die Modebranche sondern ermuntern auch alle Haarlosen ihre Kahlköpfigkeit endlich zu akzeptieren. Inwieweit sich dieser kunstvolle Ansatz tatsächlich unter den Herren etablieren wird ist ungewiss. Das Männer fortan allmorgendlich vor ihren Frauen niederknien werden, um sich von ihnen zwei Stunden lang den Kopf bepinseln zu lassen, ist kaum vorstellbar.
Letztlich scheint die Frage ob Frust oder Lust im Handling mit Geheimratsecken und Extremtonsur ohnehin nur eine Frage des Blickwinkels zu sein. So hat zwar jeder Zweite Mann volles Haar, doch wer kann schon von sich behaupten einen „Roy Lichtenstein am Kopf” spazieren zu tragen. Wie heißt es so schön: “if you can´t change your situation, change your attitude”.

- photo: Philip Levine, by courtesy of Philip Levine
www.philsays.com
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Posted: November 2nd, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA | Tags: Magaret Maldonado, MTV, Styling, Stylist, Styl´d | No Comments »

Der Stylisten Nachwuchs / photo by: Kenneth Cappello, by courtesy of MTV
Nach Modedesignern, Models und Redakteuren schicken sich nun die Stylisten an, Starstatus zu erlangen. Die neue MTV Doku “STYL´D” hilft dabei das Ganze zu beschleunigen und den Beruf bei Teenies populär zu machen.
Styling, und wir sprechen hier nicht vom Haare legen, ist eine Kunst für sich. Es gibt in etwa so viele verschiedene Definitionen was ein gelungenes Styling ausmacht, wie es Stylisten gibt. Darüber zu streiten ob nun der reduzierte Chic von Jil Sander oder doch eher das Drama à la Versace von gutem Stil zeugt, ist müßig, denn beides hat seine Berechtigung. Letztlich zählt in der Sparte des Celebrity- Stylings, ob der Look zum Kunden und zum Anlass passt, einen Eindruck hinterlässt, und positiv von den Boulevardmedien kommentiert wurde.
In der Sendung STYL`D, die am Sonntag den 1. November on Air ging, konkurrieren 5 blendend aussehende, junge Menschen im Rahmen des “Junior Assistant Program” um einen Vertrag mit Margaret Maldonados Agency, dem Rolls Royce unter den amerikanischen Styling-Agenturen. Die bei MMA unter Vertrag stehenden Stylisten, Make-up Artisten und Haarkünstler kümmern sich um die Optik fast aller Blondinen zwischen Holleeewuud und Maleeeboo. Neben diversen Modemagazinen zählt Jennifer Aniston genauso zum Kundenstamm der Agentur wie Jessica Simpson, Lindsay Lohan, Nicole Richie, Mischa Barton, die Olsen Zwillinge, Angelina Jolie und Penelope Cruz.
Der zickige Umgang der geschmackssicheren Wettbewerber untereinander, erinnert stark an Szenen aus der “Teufel trägt Prada,” aber auch die Attitüde ihrer Mentoren, den Senior Stylisten, die ihren Status wiederholt durch den Ehrgeiz der Aspiranten bedroht sehen, gibt Aufschluss über das Bild, dieses von Eitelkeit beherrschten Berufszweiges.
“If you dont agree with me, don´t have an opinion” lautet die direkte Weisung von Jen Read gegenüber den Hoffnungsträgern Gary (soo gay) und Janna (soo bitchy) kurz vor einer Anprobe mit Filmsternchen Kim Kardashian. Na dann. Get Style!
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