Schöner Heimwerken!

Posted: April 16th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , | 1 Comment »

Immer wenn man glaubt, dass es eigentlich kein Produkt mehr geben dürfte, welches noch nicht mit Swarovski-Steinen verdekoriert wurde, belehrt uns ein modefremdes Unternehmen eines Besseren.


So hat sich im Falle des hier zu sehenden Akkuschraubers der Elektronikgerätehersteller Bosch, großzügig an den funkelnden Kohlefasersteinchen aus Österreich bedient und damit seinen kabellosen “Screwdriver IXO” ordentlich aufgemotzt. Das gute Stück wurde bereits im Dezember vergangenen Jahres lanciert, aber noch immer gibt es genügend verfügbare Exemplare des auf weltweit 2000 Stück limitierten Stylo-Drehers. Weil die rund 470 Kristalle natürlich keinerlei Ausgleich für zwei linke Hände schaffen, bewirbt Bosch sein gerade mal 300 Gramm schweres Werkzeug zusätzlich mit einem Hinweis auf den Rechts-/Links-Lauf, die LED Lampe zur Erhellung dunkler Arbeitsbereiche und dem ergonomisch speziell geformten Gehäuse, welches Heimwerker bis in die verwinkeltsten Ecken vordringen lassen soll.

Das perfekte Geschenk für schwule Hobbyhandwerker, stilbewusste Hausfrauen und alle, die sich schon immer nach mehr Glamour in ihrer Werkzeugkiste sehnten.

(Bosch, Akkuschrauber 3,6 V – IXO Swarovski – limited Edition, ca. 299 €)


NEW YORK CFDA: RODARTE schlägt MARC JACOBS

Posted: Juni 16th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , | No Comments »

cfda-awardsDas Council of Fashion Designers of America (CFDA) hat gestern Abend in New York seine alljährlichen Modepreise vergeben: Gewinner in der wichtigsten Kategorie “Designer of  the year / Womenswear” war das Fashion Label Rodarte, von Laura und Kate Mulleavy. Das Geschwisterpaar aus Kalifornien wurde im vergangenen Jahr erst mit dem Swarovski Nachwuchspreis ausgezeichnet  und konnte sich in diesem Jahr bereits gegen Modegrößen wie Marc Jacobs und den gleichfalls etablierten Narcisco Rodriguez durchsetzen, die beide in der selben Kategorie nominiert waren.

“Accessory Designer of the Year”  wurden die beiden Jungs Jack McCollough und Lazaro Hernandez von Proenza Schouler, auch sie konnten sich gegenüber, dem auch in dieser Kategorie nominierten, Marc Jacobs behaupten.

Doch auch New Yorks Modeliebling ging nicht mit leeren Händen nach Hause. Die beste Trophäe seines Lebens in Form seines Verlobten Lorenzo Martone ohnehin an der Seite, wurde Jacobs mit dem International Award für seine Arbeit für das Haus Louis Vuitton geehrt.

Der Swarovski Award für den vielversprechendsten Modeachwuchs ging an Alexander Wang (Womenswear) und Tim Hamilton (Menswaer).

Anna Sui, deren Firma auch nach 18 Jahren im Business und trotz Krise in ihrem eigenen Besitz ist, wurde mit dem Geoffrey Beene Lifetime Achievement Award für ihr Lebenswerk geehrt. Eine Modenschau mit den key-looks (hippie meets folklore meets rock´n roll, meets Lolita Gothic), der Top-Designerin zeigte dem Publikum warum sie die Auszeichnung tatsächlich verdient hat.

Ungewöhnlich aber wahr: Den Preis in der Rubrik Menswar Designer des Jahres mußten sich Italo Zuchelli für Calvin Klein und Scott Sternberg von Band of Outsiders teilen.

Erstmalig in der Geschichte der Verleihung CFDAs wurde auch ein Publikumspreis vergeben, bei denen die Leute im Vorfeld via Internet ihren Lieblingsdesigner bestimmen konnten: Das Ergebnis ist nicht gerade originell, liest sich  aber als ein interessantes Barometer für den Bekanntheitsgrad des Gewinners, der in diesem Jahr Ralph Lauren heißt!

Nachdem mittlerweile Modejournalisten selbst zu Stars ihres Fach avancieren und vereinzelt große Aufmerksamkeit genießen, darf an dieser Stelle die Ehrung Edward Nardozas, Chefredakteur der Modebibel WomensWearDaily, für seine Leistungen im Bereich Modejournalismus,  natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Die Vereinigung der amerikanische Modedesigner (CFDA) wurde im Jahre 1962 gegründet und besteht heute aus über 300 herausragenden Mitgliedern der Modebranche. Das Gremium hat sich es zur Aufgabe gemacht Modedesign als Teil der amerikanischen Kultur zu etablieren sowie Standards in puncto künslerischer Qualität und professionellem Niveau zu setzen.