Posted: Oktober 12th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: Aids, limited edition, Maison Martin Margiela, T-Shirt | No Comments »

Photo by Julien Oppenheim / Maison Martin Margiela
Man spürt ihn schon, den Rückzug Martin Margielas aus dem einst von ihm selbst gegründeten Unternehmen Maison Martin Margiela, welches heute Diesel-Inhaber und Denim-Pabst Renzo Rosso gehört.
Mag der Verkauf eines T-Shirts zu Gunsten der französischen Aidshilfsorganisation “Aides” auch noch so ehrenwert sein, lässt sich nur schwer über die Tatsache hinwegsehen, dass der aktuelle Entwurf des diesjährigen Benefiz T-Shirts, mit seinen schwarzen, japanischen Schriftzeichen auf weißem Grund ein wenig uninspiriert anmutet. Schade, handelt es sich bei dieser Sprachversion des Charity-Slogans “There is more action to be done to fight aids than to wear this t-shirt but it´s a good start” sogar um eine limitierte Sonderedition.
Denn bislang gab es die Shirts mit dem Spruch nämlich nur in englischer Sprache dafür aber in raffinierten Farbkombinationen.
Das seit 1994 zweimal im Jahr erscheinende Oberteil, mit dem charakteristischen über die Brustseite und Innenfläche des Rückenteils gedruckten Bewusstseinsaufruf, welcher nach dem Anziehen nur noch fragmentarisch lesbar ist, soll eine Auseinandersetzung mit dem Thema HIV bewirken. So wird der Betrachter gezwungen den Träger des Baumwollteilchens, zu fragen was denn da genau auf dessen Shirt geschrieben steht.
Das “Japan-Shirt” ist ab Dezember in limitierter Stückzahl in allen Martin Margiela Boutiquen erhältlich.
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Posted: August 12th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: Avantgarde, DJ HELL, Mode, Party, Patrick Mohr, Szene, T-Shirt | 1 Comment »
An Patrick Mohr scheiden sich die Geister -Blogger, Laien und Fachpresse gleichermaßen. Die einen halten ihn als Designer für überbewertet, die anderen Bewundern ihn als großen Avantgardisten, der sich dem Mainstream verweigert.
Man bedenke, dass selbst Comme des Garçons Gründerin Rei Kawakubo bei ihrer ersten Fashion Show , 1981 in Paris, für ihren abgerissenen Hiroshima-Chic ausgebuht wurde und heute als DIE Innovatorin der Mode gilt, mit der so ziemlich jedes Unternehmen gerne mal eine Kooperation begehen würde, um das eigene Image aufzupolieren.
Nach außen scheinbar unbeirrt von alldem, geht Patrick Mohr seinen Weg. Dieser führt ihn morgen Abend erst einmal in den Münchner Stadtteil Giesing. Dort wird der Modemacher seine neue T-Shirt Kollektion im ehemaligen Karstadt/Hertie Haus vorstellen. Unterstützt wird er dabei von DJ HELL, der den Anwesenden nach erfolgter Präsentation musikalisch ordentlich einheizen wird.
Ort: ehemaliges HERTIE Warenhaus, Tegernseer Landstraße 64, 81541 München, Start: 22 Uhr
patrickmohr.net
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Posted: September 25th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: Alex Hartley, Coco Sumner, Love Magazine, Marc by Marc Jacobs, Marc Jacobs, T-Shirt | No Comments »

Die Special Items Kolletion von Marc Jacobs hat es in sich: trendige Accessoires und einzelne Kleidungsstücke mit politischen oder zeitgeistigen Slogans und der Signatur von Marc Jacobs peppen für wenige Dollar jedermanns Outfit auf. Viele der kleineren Artikel gibt es über mehrere Saison, andere wiederun sind nur für einen begrenzten Zeitraum verfügbar. Zwei neue T-Shirts mit Covern des noch jungen LOVE Magazins, gibt es jetzt in den Farben rot und weiss. Darauf zu sehen sind Coco Sumner, Model, Schauspielerin, Sängerin und die Tochter von Sting und Trudie Styler, sowie Musiker Alex Hartley, der via Internet entdeckt wurde. Die T-Shirts sind erhältlich für $ 35 in allen Marc Jacobs Stores.
Marc Jacobs Website
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Posted: Mai 11th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: Anna Sui, Christian Lacroix, Gucci, T-Shirt | No Comments »
Der Sommer kommt und mit ihm die T-Shirts. Drei interessante Benefiz-Exemplare für diese Saison kommen aus dem Hause Gucci, Christian Lacroix und Anna Sui. Alle in limitierter Auflage versteht sich. Zweimal schön, einmal plump!
Schön 1, ANNA SUI: Anna Sui hat eine unverkennbare Handschrift. Seit Jahren zieren ihre gezeichneten “Dolly Girls” die T-Shirts und Accessoires in ihren Kollektionen. Nun entwarf die New Yorker Designerin zwei schöne Tussenshirts, die ausschließlich über die Kaufhauskette Nordstrom zu einem Preis von 60 Dollar zu erwerben sind. Der Erlös geht zugunsten des Stipendiaten Programms der Organisation OCA, das Amerikaner asiatischer Abstammung in ihrem politischen, kulturellen und ökonomischen Wohlergehen in den U.S.A unterstützt.

Anna Sui for Nordstrom
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Christian Lacroix
Schön 2, CHRISTIAN LACROIX: Für Tonicgen.com übertrug Couturier Christian Lacroix sein Faible für florale Muster und leuchtende Farben auf ein T-Shirt aus organischer und Pestizid-freier Baumwolle. Tonic Gen ist eine, in Kalifornien beheimatete Medienagentur, mit dem Ansatz über den Verkauf ethisch korrekter aber stylisher Produkte schlichtweg Gutes zu tun. Mindestens 10 Prozent vom Verkaufspreis eines jeden über Tonicgen verkauften Artikels werden für wohltätige Zwecke gespendet.
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Gucci
Plump, GUCCI:
Gucci, macht auf “sozial” und unterstützt die 2005 von Yann Arthus-Bertrand gegründete Wohltätigkeits-organisation Good Planet. Diese zielt darauf ab das gesellschaftliche Bewusstsein für unsere Umwelt zu sensibilisieren und Antworten auf die ökologische Krise zu finden.
Arthus-Bertrand drehte einen beeindruckenden Kurzfilm mit dem Titel HOME, welcher die Schönheit unseres Planeten dokumentiert. Chefdesignerin Frida Giannini war nach der Vorführung des Streifens angeblich derart gerührt das sie eine limitierte T-Shirt Edition aus Bio-Baumwolle klöppelte, deren Verkaufserlös zu 100% der gemeinnützigen Vereinigung zu Gute kommen soll.
Vermutlich war aber auch die bloße Tatsache, dass der Luxus Konzern PPR (Pinault-Printemps-Redoute), dem auch Gucci gehört, den Film finanzierte, ausschlagegebend für das plötzlich erwachte ökologische Gewissen der Gucci Frontfrau. Die positive PR dieser Aktion, dürfte die Verkäufe der Logo-Bags ausreichend ankurbeln um die Kosten für den Films als auch der T-Shirt Produktion wieder reinzuholen. So unglaubwürdig wie das karitative Engagement, so halbeherzig präsentiert sich dann auch das besagte Benefiz T-Shirt. Naturweiß, beinahe gelbstichig, mit einer Art Stempel, der Stark an die Kennzeichnung von Kartoffelsäcken erinnert. Positives Anliegen aber mieses Resultat. Das Teil macht deutlich: Gucci und Öko passen in etwa so zusammen wie Lady Gaga und Jil Sander.
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