Der Fall Mugler: lauwarme Videos auf XTUBE statt heißer Klamotten auf dem Catwalk !

Posted: Juni 28th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION INSIDE, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | No Comments »

Christian Courtin Clarins wird dieser Tage wohl ein wenig mehr von seiner eigenen Anti-Aging Pflege auftragen müssen, um seine Sorgenfalten angesichts der Vorgänge im Hause Mugler, deren Eigner er ist, in Schach zu halten.

Nach einem schwachen Fashion-Debüt Nicola Formichettis im Januar 2011 enttäuschte der zum Kreativdirektor der Marke Thierry Mugler berufene Stylist vor wenigen Tagen bei den Pariser Schauen abermals unsere in ihn gesetzten Hoffnungen. Eigentlich sollte Formichetti, besser bekannt als die persönliche Kammerzofe Lady Gagas und ehemaliger Art Director des britischen Modemagazins Dazed & Confused , das in den Dämmerschlaf gefallenen Label Thierry Mugler entstauben, doch statt heißer Klamotten bei den Männerschauen in Paris präsentiert Formichetti lauwarme, homoerotische Videos im Internet.

Das altbewährte Motto “Sex sells” wird hierbei leider auf die platteste Art und Weise inflationiert und kann über die Belanglosigkeit der darin ohnehin nur vage zu sehenden Klamotten nicht hinwegtäuschen. Der Versuch, mit der sensationsheischenden Botschaft “too hot für youtube but just right for x-tube, einer Porno-Webseite, im Vorfeld der Kollektionspräsentation bei den Männerschauen in Paris einen Medienhype zu generieren ist allzu offensichtlich. Provokation als Selbstzweck, ohne tieferen Sinn, wirkt niemals glaubhaft dafür fast immer peinlich.

Zumal der Inhalt des Kurzstreifens mit dem Titel “Brothers of Arcadia, mit großen Getöse in der Blogosphäre angekündigt, zumindest für europäische Gemüter nicht halb so skandalös ist, wie uns Formichetti Glauben machen mag. Dass darin tatsächlich einer der Darsteller an seinem Penis rubbelt mag so manch unaufgeklärten Zeitgenossen anturnen, betrachtet man das Video jedoch unter modischen Gesichtspunkten, kann es dafür leider nur null Punkte geben.

Die unzensierte Variante gibt es hier:
Mugler “Brothers of Arcadia”

Natürlich sind die sich in dem Clip räkelnden Jungs ansehnlich, doch eine halbherzige, auf stylish getrimmte Wichsvorlage in bewegten Bildern ist eben noch lange kein adäquater Ersatz für das kreative Erbe Herrn Muglers, dem Modegenie, das sich 2003 aus dem Business zurück zog und seitdem nur noch um die Duftsparte kümmert. Thierry Mugler, das war von der Gründung im Jahr 1974 bis zum Abgang des allzeit durchtrainierten Modemachers, ganz großes Kino.

Wespentaillen, waffenscheinpflichtige Silhouetten, Powerschultern und die kräftigsten Farben die das Pantone Farbsystem zu bieten hat, bildeten zusammengenommen eine unverwechselbare Handschrift, die sich an starke, selbstbewusste Frauen richtete. Muglers Frauenideal bewegte sich irgendwo zwischen Domina, Business-Vamp und Insekt, was von den Protagonisten der Modepresse am häufigsten unter dem Begriff Amazone zusammenfasst wurde. Als Role-Model verkörperte das texanische Supermodel Jerry Hall jahrelang die Muglerienne par excellence.

Gekonnt paarte der Designer seinen Sinn für theatralische Inszenierungen mit handwerklichem Können und formte daraus einen Look. Glamour in seiner reinsten Form. Nach seinem Abschied aus dem Tagesgeschäft wurde die Modelinie zunächst eingestellt. Doch bereits zwei Jahre später probierte man mit Designer Thomas Engelhart zumindest die Männerlinie wieder zu etablieren. Die wurde von den Einkäufern jedoch nur schlecht angenommen, und so kam 2008 Rosemary Rodriguez an Bord um Engelharts Job zu übernehmen und parallel dazu die Womenswear wieder aufleben zu lassen. Eine begabte Designerin mit besten Referenzen, die Anfang der 90er unter Thierry Mugler fünf Jahre lang die Studioleitung der Damen Pret-a-Porter inne hielt und somit die Firmenphilosophie in- und auswendig kannte. Als Kreativdirektorin des Hauses schien sie dennoch die falsche Besetzung zu sein.

Auf Rodriguez folgte schließlich im September 2010, der heute 34-jährige Nicola Formichetti und mit ihm, Romain Kremer als Headdesigner für die Herrenlinie sowie Sébastian Peigné als Verantwortlicher für die Damenlinie der Marke Mugler. Als des Unternehmens Mastermind darf Formichetti in den Gestaltungsprozess seiner beiden Untergebenen eingreifen und trägt die Verantwortung für das was letztlich realisiert und dem Publikum vorgestellt wird.

Während sich Monsieur Mugler selbst letztes Jahr in einem seltenen Interview mit dem Wall Street Journal öffentlich über den schleichenden Niedergang seiner geschaffenen Mode-Galaxie echauffierte, warten viele seiner Fans noch heute auf ein Comeback des Firmengründers, der sich nur noch projektweise mit Kleidung auseinandersetzt und zuletzt mit seinen Bühnenkostümen für Beyonces “I am Sasha Fierce-Tour” und einem grotesk übermuskulösen Body von sich reden machte.

Die Ankündig Formichettis als Kreativdirektor schien Anhängern der Marke ein vielversprechender Lichtblick. Verfügt Formichetti als Stylist über ein durchaus außergewöhnliches Gespür für medienwirksame Looks. Doch mit seiner Debut-Kollektion folgte auf die Euphorie schnell Ernüchterung: ein Flop!

Designer Nicola Formichetti

Aus Respekt gegenüber der Marke und wohl wissend, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis sich ein Designer in die DNA eines Modehauses eingefühlt hat und jeder Mensch eine zweite Chance verdient, hielten sich Top-Kritiker wie Tim Blanks, Suzy Menkes und Cathy Horyn zunächst diplomatisch bedeckt. Bei Formichettis zweiter Männer-Schau, die er vergangene Woche in Paris präsentierte, zog Blanks es vor, sich gar nicht erst dazu zu äußern und überließ die Rezension des Gezeigten einem jüngeren Kollegen. Vermutlich hätte sich Blanks zu sehr verbiegen müssen, um nette Worte für all den Homotrash zu finden.

Fakt ist, Formichetti ist kein Designer, sondern Stylist. Sein großes Talent liegt in der Zusammenstellung von Kleidungsstücken, die sich andere ausgedacht haben. Es wäre an der Zeit zur Lösung des Design-Desasters über eine intern zu regelnde Umverteilung der Kompetenzen im Hause Mugler nachzudenken. Sobald Christian Courtin Clarins diese durchgeführt hat, wird auch er wieder vom hochkonzentrierten Anti-Falten-Serum auf eine normale Feuchtigkeitspflege umsteigen können.

 

 


WOLFGANG JOOP IST HYPE!

Posted: Juni 27th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , | No Comments »

Video: Wolfgang Joop im Gespräch mit HYPE MAGAZINE

 


KARL LAGERFELD: Diet-Coke Bottles 2011

Posted: April 3rd, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS, FASHION SHOPPING | Tags: , , , , , , , , , | No Comments »

2010 feierte die Lagerfeld Edition der CocaCola Light-Flasche ihr Debüt in Form einer mattweißen Aluminiumhülle  mit Scherenschnittmotiv  und erfreute so u.a. die Besucher ausgewählter  Fashionevents, auf denen die schicke Pulle häufig verteilt wurde, wie zuletzt bspw. auf der Berlin Fashion Week im Januar.

Die Kooperation zwischen Lagerfeld und dem Getränkehersteller aus Atlanta wurde fortgesetzt, und so präsentiert die CocaCola Company für 2011 gar drei neue Flaschengewänder aus der Hand des Kaisers. Passend zum Blockstreifentrend dieses Sommers, ist mein Favorit ganz klar das pink-weiße  Strudelmodell.  Ab Juni in ausgewählten Supermärkten erhältlich.




Alles Gaga bei Mugler: Show ist alles – Kleidung wenig!

Posted: März 17th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , | No Comments »

Mugler Menswear Fall 2011/12

“Modeschöpfer wie Christian Dior brauchten früher weder Handschuhe noch Pferdeschwanz. Ihnen genügte ihr Talent.”

Mit diesem Seitenhieb auf Karl Lagerfeld, dem ewigen Rivalen seines verstorbenen Lebenspartners, Yves Saint Laurent, kritisierte Pierre Bergé, anlässlich des Rauswurfs von John Galliano bei Dior, den Druck der Modedesigner sich heutzutage auch als Person fast schon exzessiv-originell vermarkten zu müssen um der eigenen Arbeit Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Mag angesichts des vielfach bewiesenen gestalterischen Talents Lagerfelds Bergés Kommentar der Geschmack eines persönlichen Ressentiments anhaften, so steckt darin, Lagerfeld mal außen vor gelassen, mehr als nur ein Funken Wahrheit.

Einen Beleg für das Prinzip “show over quality” liefern die kürzlich im Internet verbreiteten Bilder der Menswear-Kampagne für die Wintersaison 2011/12 der Marke Mugler. Doch nicht nur die Werbemotive mit der Totenkopffratze von “Model” Rick Genest, sondern auch all die anderen, seit Jahresbeginn vollzogenen Marketingmaßnahmen zur Wiederbelebung der Modesparte des einstigen Glamour-Labels bestätigen die Notwendigkeit visueller Schockeffekte um in der Bilderschwemme des Internets überhaupt noch wahrgenommen zu werden.

So sprach das fashion-pack im Anschluss an die im Januar vorgestellte Männerkollektion weniger von den gezeigten Metzgerschürzen als vielmehr von Tatoo-Schreck Genest, der die Klamotten über den Laufsteg führte und sich in einem ästhetisch ansprechendem Werbeclip von Mario Vivanco vor dessen Kamera räkelte. Das gleiche Phänomen -viel Aufmerksamkeit um das Drumherum, wenig Beachtung für das beworbene Produkt selbst- lässt sich nun seit einigen Tagen auch an der Damenline des Hauses beispielhaft nachvollziehen. Des Labels neuer Kreativdirektor, Nicola Formichetti, der seit 2009 auch als schwule Kammerzofe Lady Gagas fungiert, bastelte gemeinsam mit ihr am musikalischen Konzept für seine erste Modenschau. Ein Video, das den Superstar als Model über den Catwalk torkeln zeigt, wurde nun bedeutungsschwanger als “Official Directors Cut” veröffentlicht. Dieser PR- Aktionismus, der primär darauf zielte, Pressevertreter anzuheizen, funktionierte jedoch nur bedingt. So finden sich zwar die “Mugler-Gaga-Genest-Videos”, die zum Pre-Release freigegebenen Photo-Stills, und diverse Remix-Versionen der nervtötenden Mugler-Mucke created by Lady Gaga zwar tausendfach in den Tiefen des World Wide Web wieder, doch wer eine kompetente Kritik zur Kollektion lesen möchte, muss danach zunächst einmal etwas länger googlen.

Und nun eben Philipp Genest als Werbeträger für die vergeigte Herrenkollektion. Ob eine zutätowierte Birne modekundige Männer drüber hinwegtäuschen kann, dass dem Sakko aus dem sie herausragt, letztlich das Revers fehlt. Geschmackssache?! Die amerikanische GQ jedenfalls, nutzt den gegenwärtigen Hype um Genest und schmückt sich mit ihm in einer Modestrecke seines aktuellen, zweimal im Jahr erscheinenden Style-Specials. Wann das Ende der Fahnenstange in puncto glaubwürdiger Exzentrik erreicht ist und Kreative sich wieder ausschließlich auf ihr Talent verlassen können um zu glänzen, steht in den Sternen. Gewiss ist nur, die große Show als Tarnmantel für schwache Leistungen ist peinlich, als i-Tüpfelchen genialem Schöpfertums bietet sie hingegen Unterhaltung auf höchstem Niveau.


Unfassbar: John Galliano “I love Hitler”-Video aufgetaucht.

Posted: Februar 28th, 2011 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , , , , , , , , | No Comments »

Unglaublich aber wahr: Die britische Boulevard Zeitung “The Sun” hat auf ihrer Internetseite heute ein Video veröffentlicht, in dem Designer John Galliano im Pariser Café “La Perle” andere Gäste mit rassistischen Äußerungen beleidigt und die Frage einer Frau “Are you blond?” mit “No, but I love Hitler!” beantwortet. Der Clip kann aktuell nur auf der Website von The Sun abgerufen werden.

Bislang wurde darüber spekuliert, ob es sich bei der in dem Video zu sehenden Person überhaupt um John Galliano handelt, doch laut der Online Zeitung “Huffington Post” hätten Medien wie Le Monde, La Parisien und auch RTL den sichtlich berauschten Mann zweifellos als John Galliano identifiziert. Noch ist unklar, ob das Video die Situation von vergangenem Donnerstag zeigt, welche am darauffolgenden Freitag zu Gallianos Suspendierung im Hause Dior geführt hatte. Der Designer soll ein Paar, Geraldine Bloch und ihren Freund Philippe Virgitti, mit antisemitischen Parolen beschimpft haben. In dem von der Sun entdeckten Video, welches mit einer Handykamera gefilmt wurde, äußert sich der Modemacher darüber hinaus noch mit folgenden Worten: “People like you would be dead. Your mothers, your forefathers, would all be fucking gassed.” Galliano setzt sich gegen die Anschuldigungen von letztem Donnerstag juristisch zu wehr und klagt auf “Diffamierung”.

Das heute an die Öffentlichkeit gelangte Video lässt ihn nun allerdings unglaubwürdig wirken. Ob Dior nach diesem Vorfall noch an Galliano als kreativem Kopf des Unternehmens festhalten wird?


“It’s a mother fucking Birkin Bag” Courtney Loves animiertes Stylevideo spricht Klartext!

Posted: September 30th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , | No Comments »

Wer das etwas langatmige Intro dieses gezeichneten Kurzfilms abwartet, wird mit dem besten Comic-Strip in der Geschichte der bewegten Bilder belohnt.

Das babylonische Sprachwirrwarr Loves ergibt nicht immer Sinn, doch ihre aus tiefster Kehle geäußerte Freude über eine Birkin Bag ist dafür umso unmissverständlicher. Zugegeben, der Sprachducktus der Sängerin entspricht mit Sicherheit nicht ganz der Noblesse  des Hauses Hermès, doch wie André Leon Talley ihr beipflichtet: “You  are a Rockstar”. Sie darf das . Karl Lagerfeld findet Courtneys Birkin Bag  zwar “fabulous”, rät der Exzentrikerin dennoch die Tasche mit besonderem Inhalt zu füllen, denn eine Birking Bag könne ja schließlich jeder tragen, erst der Inhalt verleihe ihr den Zauber. Originell und unterhaltsam:  als frischgebackene  “fashionbloggerin” macht Courtney Love ihren Job verdammt gut.
We like!



YVES SAINT LAURENT BY BRUCE WEBER

Posted: Januar 25th, 2010 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , , | No Comments »

Stefano Pilati bat Starfortograf Bruce Weber einen Kurzfilm für die aktuelle Herrenkollektion von YSL zu drehen. Herausgekommen ist “Ain’t Nothing Like The Real Thing”, eine ästhetisch ansprechende Filmcollage, die den Spritit der 50er Jahre auf authentische  Weise verkörpert.  Uverkennbar ist dabei die Handschrift Bruce Webers: subtile Homoerotik und “boy-next-door”-Attitüde mit den den hübschesten Jungs, die der Modelmarkt derzeit zu bieten hat. Wer achtet da noch auf die Klamotten?


CHANEL – DIEBSTAHL DES TAGES

Posted: Dezember 18th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION NEWS | Tags: , , , , | No Comments »

Einmal mit vollen Händen bei CHANEL so richtig zugreifen und mitnehmen was Aug´und Herz begehrt ist sicherlich der Traum unzähliger Fashionistas “around the globe”. Wie das auch ohne dickes Bankkonto funktioniert, zeigt Chefdesigner Karl Lagerfeld in seinem selbst gedrehten Kurzfilm: Vol de Jour. (Diebstahl des Tages).

Darin zu sehen, Lagerfeld´s Muse und Model Baptiste Giabiconi mit weiblicher Komplizin auf Diebestour durch die Pariser Chanel Boutiquen. Ob Juwelen aus der Filiale am Place Vendôme, oder Couture aus dem Stammhaus in der Rue Cambon, nichts was das prestigeträchtige CC Logo ziert ist vor den flinken Händen des Gaunerpärchens sicher.

Kurzfilme waren 2009 bei zahlreichen Modehäusern das ultimative Medium um das eigene Sortiment zu bewerben. Dabei glänzten jedoch einige Produktionen mit einer eher hölzernen Dramaturgie. Zum Ende des Jahres zeigt nun Kreativgenie Karl Lagerfeld der Konkurrenz noch einmal wie es richtig geht und stellt mit seinem unterhaltsamen Videoclip unter Beweis, das CHANEL Erzeugnisse das Heißeste sind was die Mode zu bieten hat.

Nachahmung wird allerdings nicht empfohlen.

siehe auch:
Karl Lagerfeld und das Dorian Gray Syndrom


LOUIS VUITTON MAKING OF VIDEO feat. MADONNA

Posted: Juli 8th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA, FASHION NEWS | Tags: , , , , , , | 1 Comment »

Fashion Darling Marc Jacobs und Superstar Madonna vereint in einem Video. Das Making of zu Louis Vuitton´s Herbst/Winter Kampagne lüftet nun endlich das Geheimnis der ominösen Hasenohren, die Madonna zur diesjährigen Met Costume Gala trug und ihr im nachhinein jede Menge Spott einbrachten.


MODE BEWEGT!

Posted: Juni 28th, 2009 | Author: Sven Barthel | Filed under: FASHION MEDIA | Tags: , , , , , , | No Comments »

Dior, Yves Saint Laurent und Alexander McQueen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam und doch bedienen sich alle drei Unternehmen der bewegten Bilder als zeitgemäßes Marketinginstrument.

Doch nicht nur die oben Genannten, sondern auch Chanel und Louis Vuitton setzen auf Videos als Markenbotschafter.  Aufwendig inszenierte Kurzfilme, mit prominenter Besetzung, mal mehr, mal weniger gehaltvoll. Doch für wen machen die das? Es scheint als hätten die PR- Verantwortlichen renommierter Modehäuser das Internet als relevante Werbeplattform angenommen. Wobei die Streifen allein schon aufgrund ihrer Länge nichts mehr mit dem gewöhnlichen 30 Sekunden Spot zu tun haben. Die Filme werden zumeist auf der firmeneigenen Webseite gepostet oder als Einstimmung auf die Kollektion vor der Modenschau den geladen Gästen vorgeführt. Fast immer finden die Videos ihren Weg zu YouTube und damit auch in zahlreiche fashionblogs weltweit. Mannigfaltige Verbreitung zum Nulltarif! HYPE zeigt euch im folgenden drei aktuelle Beispiele: